Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Programm des 6. Gender-Forschungstages am 02.12.2016

ACHTUNG! PROGRAMMÄNDERUNG!

Der 6. Gender-Forschungstag findet nicht wie bisher ab 9:30, sondern erst ab 10:00 statt!!

Das aktualisierte Programm:

10.00 - 10.15      Begrüßung

10.15 - 11.00       Michaela Koch: Hermaphroditus in Amerika. Der Roman Middlesex (Eugenides, 2002) und seine mythologischen Verschränkungen
11.00 - 11.45       Natalia Riedel: Kulturelle Transgression und die Selbstironisierung eines weißen Hip Hop Künstlers

11.45 - 12.15        KAFFEEPAUSE

12.15 - 13.00       Renata Kutinka: Das ‚unsichtbare Geschlecht‘? Genitalien von Gewicht und Repräsentationskritik
13:00 - 13.30      Lou Kordts: Transsomatechnische Materialisation im Kontext intim-figurativer Operationen. Eine Autoethnographie

13.30 - 13.45      Abschlussrunde

14.00 – 15.00     Angela McRobbie: The Artist as Human Capital: Self-Making in Creative Economy (Vortrag im Rahmen des Graduiertenkollegs "Selbst-Bildungen")

 

Anmeldung bitte unter zfg(at)uol.de

Programm als pdf

Abstracts der Vorträge

Trans* Film- und Vortragsreihe

Die Fachschaft Gender Studies veranstaltet in Kooperation mit dem ZFG, dem FemRef und dem AStA der Uni Oldenburg eine Film- und Vortragsreihe zum Thema Trans* im Cine k.

Dadurch sollen Filme für Studierende und Interessierte zugänglich gemacht werden, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich mit dem Thema Trans* auseinanderzusetzen. Hierfür werden 4 Filme gezeigt, letzterer begleitet von einem Kurzvortrag von Lou Kordts.

Bei der Auswahl der Filme wurde insbesondere darauf geachtet, dass Trans*-Personen im Entstehungs- oder Drehprozess beteiligt waren und eine Sensibilität in Bezug auf die Repräsentation von Trans*-Lebensrealität gegeben ist.

weitere Informationenen finden Sie beim Cine k.

Einladung zur öffentlichen Ringvorlesung: Wert-Schätzung

Die Vorlesungsreihe „Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“ an der Universität Oldenburg beleuchtet im Wintersemester die Frage nach „Wert-Schätzung“. Wer oder was erfährt in welchem kulturellen Kontext Wertschätzung? Lässt sich diese messen? Welchen Wertvorstellungen unterliegen Geschlecht, Sexualität und kulturelle Identität?

Zum Auftakt referieren die feministische Autorin und Frauenforscherin Dr. C.S. Lakshmi sowie die Aktivistin und Musikerin Sumathi Murthy aus Indien. Der Titel ihres englischsprachigen Vortrags am Mittwoch, 2. November, 16.00 Uhr, lautet „Feminist Writing and Queer Music – Arts and Politics in India“. Veranstalter der Ringvorlesung ist das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG). Interessierte sind zu den öffentlichen Vorträgen auf dem Campus Haarentor (Gebäude A01, Uhlhornsweg 84, Raum 0-004) herzlich eingeladen. Die weiteren Termine im Überblick:

9. November: „Wertschätzung aller Geschlechter und Sexualitäten? Zur Debatte um die Sexualpädagogik der Vielfalt“ (Dr. Lüder Tietz, Institut für Materielle Kultur)

23. November: „Konturen der ‚Islamfeindlichkeit‘ in Deutschland“ (Dr. Katharina Hoffmann, Institut für Materielle Kultur)

7. Dezember: „Jenseits von Silencing, Dethematisierung und der Reproduktion von Stereotypen? Herausforderungen der Erforschung und Repräsentation von Gewaltverhältnissen“ (Dr. Ulrike Lingen-Ali, Institut für Pädagogik)

14. Dezember: „Wert-Schätzung des scheinbar Wertlosen durch Feministische Ökonomie und Vorsorgendes Wirtschaften“ (Prof. em. Dr. Adelheid Biesecker, Universität Bremen / Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften)

18. Januar: „Venus ade! Rassistische und sexistische Konnotationen in der Benennung einer steinzeitlichen Fundgattung“ (Dr. Jana Fries, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Oldenburg)

25. Januar: „Von Schweinen, Bachflohkrebsen und Schmetterlingen. Umstrittene Wertvorstellungen von Sexualität in Magnus Hirschfelds Bilderteil zur Geschlechtskunde“ (Dr. Josch Hoenes, Berlin)

Plakat

Kabbo ka Muwala. The Girl's Basket

Hiermit möchten wir Sie herzlich einladen zur Ausstellung "Kabbo ka Muwala. The Girls's Basket. Migration und Mobilität in der zeitgenössischen Kunst in Süd- und Ostafrika"  und zum Begleitprogramm.

Die Ausstellung beginnt am Samstag, den 24. September um 15 Uhr mit der Performance “I Have Heard Many Things About You” der Künstlerin  Miriam Syowia Kyambi. Der Start ist am Überseemuseum, das Ziel ist die Städtische Galerie Bremen.

Die Ausstellung wird am Samstag, den 24. September um 19 Uhr durch Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur Bremen, eröffnet. Es sprechen: Rose Pfister, Leiterin Städtische Galerie Bremen, Lydia Potts, Koordinatorin European Master Migration & Intercultural Relations (EMMIR), Raphael Chikukwa, Chefkurator National Gallery of Zimbabwe, und Ingmar Lähnemann, Kurator Städtische Galerie Bremen.

Vom 25. September bis 11. Dezember 2016 ist  die Ausstellung geöffnet von dienstags bis sonntags, 12 bis 18 Uhr.

Programm

Infos unter:

http://kabbokamuwala.org

Call for Papers - 6. Genderforschungstag

Am 02. Dezember 2016 veranstaltet das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften (ZFG) den

6. Genderforschungstag an der Carl von Ossietzky Universität.

Alle, die im Bereich der Gender und Queer Studies studieren, forschen und lehren, laden wir wieder ein, sich und ihre Forschungsprojekte einem interdisziplinären Publikum vorzustellen.

Der Genderforschungstag bietet die Möglichkeit, über Instituts– und Fachgrenzen hinaus ins Gespräch zu kommen und andere Forschungsansätze kennenzulernen. Wir möchten insbesondere auch die Forschenden und Nachwuchswissenschaftler_innen aus den Sozial- und Wirtschafts- bzw. Natur- und Technikwissenschaften zu diesem Austausch einladen!

Willkommen sind Beiträge von der B.A.-Arbeit bis zum Postdoc-Projekt, sowie (inter-)disziplinäre Einzel- oder Gruppenprojekte. Bitte schicken Sie uns ein Abstract (max. 1 Seite) für eine ca. 20-minütige Präsentation oder für ein Poster bis zum 21. Oktober 2016 an: zfg@universität-oldenburg.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das ZFG oder an Sylvia Pritsch (sylvia.pritsch(at)gmx.de).

Poster als pdf

15 Jahre ZFG und ein Abschied...

Am 18. Dezember 2000 wurde das Oldenburger Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung gegründet, in den Folgejahren erfolgreich aufgebaut und bis heute weitergeführt.

Daran erinnerten am 22. Juni 2016 bei den Feierlichkeiten zum Jubiläum Heike Fleßner, Karin Flaake, Eske Wollrad, sowie Sylvia Pritsch und Lüder Tietz in ihren Grußworten. Gründungsmitglieder, die aktuelle Direktorin, ihre Stellvertreterinnen und Mitarbeiterinnen stießen darauf mit den Gästen an.

Zugleich wurde Dr. Jutta Jacob, Geschäftsführerin des ZFG und wissenschaftliche Mitarbeiterin derersten Stunde, in den Ruhestand verabschiedet.

 

Liebe Jutta, wir danken Dir herzlich für Dein langjähriges Engagement und wünschen Dir nur das Beste für die Zukunft! 

"Gegen einen wiederauflebenden Jargon der Eigentlichkeit. Einige Anmerkungen zu Marcel Schütz (Die Zeit, Nr. 18, 21.04.2016)"

Unser Kommentar zum angeblichen "Gender-Hype"

(pdf zum Runterladen)

(Dieser Text erschien leicht gekürzt als Gastkommentar am 12.5.2016 in dem Hochschul-Newsletter der ZEIT - "ZEIT Chancen Brief")

Publikationen

  • Ausstellungskatalog: "Kabbo Ka Muwala—The Girl’s Basket. Migration and Mobility in Contemporary Art in Southern and Eastern Africa" Berlin: Revolver Publishing 2016. Katalog online ansehen
  • Myths, Gender and the Military Conquest of Air and Sea, hg. v. Katharina Hoffmann, Herbert Mehrtens, Silke Wenk, Oldenburg: BIS-Verlag 2015.
  • Sylvia Pritsch: Zur sexistischen Gewalt im Netz, in: fIfF-Kommunikation, hg. vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., Nr. 3/2014, S. 53-55.
  • Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven, hg. v. Annika McPherson, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Melanie Unseld, Silke Wenk, April 2013.

    transcript-verlag

Projekt Geschlechterwissen

Im Juli 2015 ist das Verbundprojekt "Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und 'dissidente' Partizipation' an (akademischer) Wissensproduktion" gestartet!

Alle Hintergründe und aktuellen Informationen finden Sie hier.

Sprechstunde für Gender Studies-Studierende im Sommersemester 2016

Auch in diesem Semester gibt wieder eine wöchentliche Sprechstunde für Gender Studies-Studierende! Jeden Montag könnt Ihr Euch bei Sara Rihl über

-          Studien- und Prüfungsordnungen, Studienverlauf

-          Praktikumsmöglichkeiten und –ordnung

-          Wissenschaftliches Arbeiten

-          Stud.IP-Funktionen

und alles, was Euch in Eurem Studium sonst noch auf dem Herzen liegt, informieren. Die Sprechstunde findet montags zwischen 12.30 und 13.30 Uhr in Raum A03 1-117 statt.

Ihr könnt aber auch gerne Eure Fragen oder Probleme per E-Mail schicken: sara.camilla.rihl(at)uni-oldenburg.de

Fachschaft Gender Studies

Hier geht's zur Fachschaft!

 

Kontakt

Anschrift:
D-26111 Oldenburg

Gebäude A03 1-114 - 117

Tel.: +49 (0)441 798 - 4316
Email: zfg@uni-oldenburg.de
Fax: +49 (0)441 798 - 5869

BesucherInnenadresse:
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Der Campus Haarentor (Ammerländer Heerstraße/Uhlhornsweg) ist mit den Linien 306 "Universität", 310 "Wehnen/Famila-Center" und 324 "Infanterieweg" zu erreichen.
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Bankverbindung:
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