FORSCHUNGSZENTRUM NEUROSENSORIK

Vom Sinnesorgan zur Wahrnehmung

Ziele

Das Forschungszentrum Neurosensorik will Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden:

  • Wie kommen die Bilder in unseren Kopf oder die Musik in unsere Ohren?
  • Wie schaffen unsere Ohren aus einer Unmenge an Geräuschen die für uns relevante Information wahrzunehmen und weiterzuleiten?
  • Wie verändert Dauerschmerz unser Gehirn?
  • Wie orientieren sich Vögel und Fische?

mehr

Dazu will das Forschungszentrum beitragen:

  • Aufklärung der Prozesse, durch die unser Gehirn auf der Grundlage der Meldungen unserer Sinnesorgane ein inneres Bild der uns umgebenden Welt erstellt.
  • Vorgänge verstehen, die in den Sinnesorganen aus der Flut der Sinneseindrücke erste sensorische Bausteine erstellen und Prozesse, die daraus im Gehirn eine Wahrnehmung konstruieren.

Das Forschungszentrum Neurosensorik ist gekennzeichnet durch:

  • Interdisziplinäre Zusammensetzung  - Neurobiologen, Biologen, Psychophysiker, Mediziner, Psychologen und Biochemiker arbeiten gemeinsam
  • Moderne Techniken  - von der Molekularbiologie über Optogenetik und bildgebende Verfahren (Neuroimaging, Next Generation Sequencing u.a. ) bis hin zur Algorithmen-Entwicklung werden angewandt
  • Zeitgemäße Infrastruktur - neueste Forschungsgeräte (z.B. Leica TCS STED CW, MRT, MEG), moderne Labore, Forschungsbau Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme (NeSSy)

Impulse

Vernetzung der Forscherinnen und Forscher über die Fakultätsgrenzen und Unterstützung gemeinsamer Anträge:

  • Methoden/Geräte e.g. STED-Mikroskop
  • Nachwuchsförderung: DFG-GK "Molecular Basis of Sensory Biology",
    MWK Programm "Signals and Cognition" u.a.
  • Drittmittel-Anträge bei der DFG (z.B. FG „Individualisierte Hörakustik“, SFB „Das aktive Gehör“)
    und der EU
  • Anwendungsnahe Projekte: Netzwerk für multilinguale Hör-
    und Sprachverständlichkeits-Diagnostik, Affinity-regulated artificial Synapses
  • Exzellenzcluster Hearing for all

Zusammenarbeit

Neurobiologen, Psychophysiker, Psychologen, Akustiker, Ingenieure, Biochemiker, Neurogenetiker und Mediziner arbeiten gemeinsam an der Aufklärung der Prozesse, durch die unser Gehirn auf der Grundlage der Meldungen unserer Sinnesorgane ein inneres Bild der uns umgebenden Welt erstellt. Dabei geht es um Vorgänge, die in den Sinnesorganen aus der Flut der Sinneseindrücke erste sensorische Bausteine erstellen und um die Prozesse, die daraus im Gehirn eine Wahrnehmung konstruieren. Besonderes Augenmerk wird auf die Untersuchung von Interaktionen verschiedener Sinneseindrücke gelegt. Entsprechend der interdisziplinären Zusammensetzung des Forschungszentrums wird eine Reihe moderner Techniken verwendet, die von der Molekularbiologie über bildgebende Verfahren bis hin zur Algorithmenentwicklung reicht.

An der Universität Oldenburg haben sich in den vergangenen Jahren in dem Bereich der neuronalen Sensorik über 30 Arbeitsgruppen etabliert. Das Forschungszentrum Neurosensorik  versteht sich als Dachorganisation für diese Gruppen. Es bündelt  die interdisziplinär angelegten Aktivitäten der verschiedenen Arbeitsgruppen und übernimmt darüber hinaus eine aktive Rolle bei der Förderung der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Institutionen. Eine wichtige Aufgabe des Zentrums ist die Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses und die Weiterbildung in den betreffenden Forschungsgebieten.

Um die interdisziplinäre Forschungsarbeit zu stärken wurde im Jahre 2014 das Forschungszentrum Neurosensorik umstrukturiert  - es entstanden fünf Sektionen, die sich thematischen Schwerpunktgebieten innerhalb der Neurosensorik an der Universität Oldenburg widmen.

Neurosensorik als Forschungsschwerpunkt der Universität Oldenburg

Die Universität Oldenburg hat sich basierend auf Kriterien, die sich als nationaler und internationaler Bewertungsmaßstab herausgebildet haben, auf folgende drei Leitthemen für Forschung und Lehre verständigt:

"Umwelt und Nachhaltigkeit", "Mensch und Technik" und "Gesellschaft und Bildung". 

Das Leitthema "Mensch und Technik" vereint die Schwerpunkte Hörforschung, Kooperative sicherheitskritische Systeme, Neurosensorik sowie Versorgungssysteme und Patientenorientierung.

Somit ist Neurosensorik einer von insgesamt elf Forschungsschwerpunkten der Universität Oldenburg.

Sprecherinnen und Sprecher des Forschungsschwerpunktes Neurosensorik sind:

Prof. Dr. Karl-Wilhelm Koch
Prof. Dr. Christiane Thiel und
Prof. Dr. Hans-Gerd Nothwang.

 

Kontakt

Geschäftsführender Direktor

Prof. Dr. Karl-Wilhelm Koch