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Bei Facebook oder per E-Mail (fsphilo@uni-oldenburg.de),

sporadisch telefonisch unter:
0441 / 798 2839

persönlich im Fachschaftsraum:
M 0-035

und in STUD.IP über die Veranstaltung der Fachschaft:
Einfach "Fachschaft Philosophie" in die Veranstaltungssuche eingeben.

Unser Postfach befindet sich im 1. Stock des Sportgebäudes, kurz nach den Büros der Philosophie.

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Sprechstundentermine im WiSe 17/18 auf Anfrage bis zu 24 Stunden vorher unter fsphilo(at)uni-oldenburg.de:

- Mo. 11-12 Uhr
- Mo. 12-13 Uhr
- Mo. 15-16 Uhr
- Di.  16.30-17.30 Uhr
- Mi.  10-11 Uhr
- Do. 12-13 Uhr

Aktuelles

Empörung reicht nicht!

Liebe Kommiliton*innen,

am kommenden Mittwoch, dem 13.12., findet um 13 Uhr in A4-0-022 (Zeichensaal) die hochschulöffentliche Institutsratssitzung des Instituts für Philosophie statt, in welcher erneut über die Lehraufträge von apl. Prof. Ruschig diskutiert und abgestimmt werden wird. Dort sollten wir alle erscheinen, um unsere Position deutlich sicht- und hörbar zu machen!

Am 25.10.2017 beschlossen die Professoren im Institutsrat gegen unsere Stimme, dass die Seminare zu Marx und Adorno von Herrn Ruschig im nächsten Semester – und wie nun uns gegenüber geäußert wurde: auch in kommenden Semestern – nicht mehr angeboten werden dürfen. Die Professoren wollen bei dieser Position bleiben und ignorieren, dass mittlerweile über 400 Personen, Studierende wie auch auswärtige Hochschuldozenten, gegen diesen Beschluss protestieren. Wir fordern, dass die Lehraufträge von apl. Prof. Dr. Ulrich Ruschig weiterhin genehmigt werden.

Die uns vorgetragenen Begründungen der Professoren, Herrn Ruschig keine Lehraufträge mehr zu genehmigen, sind allesamt unsachlich und „begründen“ sich aus persönlichen Antipathien (gegen die Person Ulrich Ruschig). Es gab und gibt Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich politischer und wissenschaftlicher Fragen, die nun auf diesem Wege ruhiggestellt werden sollen, indem apl. Prof. Dr. Ruschig keine Lehrveranstaltungen mehr geben darf. Dies ist kein akzeptables Mittel, zumal an einer Universität, welche von der Kritik und der Auseinandersetzung im Diskurs lebt.

Ein Mediationsgespräch zwischen Vertretern der Fachschaft und Professoren mit dem Dekan am vergangenen Mittwoch bestätigte, dass dies der Hintergrund ist, und scheiterte daran, dass die Professoren des Instituts auch nach zahlreichen Gesprächen weiterhin zu keinem Kompromiss bereit sind, sondern auf ihren rein subjektiv begründeten Positionen und willkürlich gesetzten Maßstäben beharren. Herr Ruschig strebte seinerseits eine Aussprache an, um diesen Konflikt auf eine sachliche Ebene zurückzuführen, die Professoren des Institutsrats lehnten dies jedoch ohne Begründung ab. Zugleich wurde uns demonstriert, dass wir Studierenden von den Vertretern der Professoren im Institutsrat zwar angehört werden, dies aber keinen Einfluss auf die Entscheidung der Professoren hat, da sie zu wissen glauben, dass sie uns ganz einfach überstimmen können.

Wir Studierenden fordern freie Lehre und freie Wissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ein und wir fordern, dass demokratische Prinzipien nicht bloß formell eingehalten werden. Die vielen Studierenden lassen sich in dieser Frage, die ihr Studium betrifft, nicht einfach von wenigen Professor*innen überstimmen. Wir können selbst beurteilen, welche Seminare wir besuchen möchten, und wir weisen erneut darauf hin, dass es für die Qualität der Lehre überhaupt kein Kriterium sein darf, ob ein Professor einen anderen leiden kann oder nicht.

Da die Studierenden im Institutsrat ein Gruppenveto gegen die Entscheidung einlegten, wird am kommenden Mittwoch erneut darüber beraten und abgestimmt. Dies darf nicht gegen das studentische Interesse an guter Lehre und hinter verschlossenen Türen geschehen! Daher kommt am Mittwoch um 13 Uhr in die öffentliche Sitzung des Institutsrates! Ihr habt dort das gleiche Recht zu sprechen wie alle anderen Mitglieder des Instituts und könnt Eure Position kundtun. Je mehr Menschen am Mittwoch zum Institutsrat kommen, desto besser! Wir treffen uns um 12:50 Uhr vor dem Gebäude.

 

Viele Grüße

Fachschaftsrat Philosophie

Keine Lehraufträge für Ulrich Ruschig im Sommersemester 2018 ?!
Für Kritische Lehre an der Uni!

Liebe Kommiliton*innen,

wehren wir uns gemeinsam gegen ausgedünnte Lehrangebote!

Das Institut für Philosophie hat auf der letzten Sitzung des Institutsrats am 25.10. 2017 über das Lehrangebot für das kommende Sommersemester abgestimmt. Von allen 29 Anträgen auf Lehraufträge, die notwendig sind, um ein Mindestlehrangebot des Instituts zu sichern, wurden zwei abgelehnt: Ausgerechnet die beiden Angebote von apl. Prof. Dr. Ulrich Ruschig. Wieso?

Herr Ruschig, u.a. ehemaliger Institutsdirektor, hat sich während der letzten Jahrzehnte und auch nach seiner Pensionierung 2013 sehr in der Lehre engagiert und für die Interessen der Studierenden stark gemacht. Ruschig sichert mit seiner Lehre ein plurales Angebot, was nach dieser Entscheidung des Institutsrates nicht mehr gegeben sein wird. Eine sachliche Begründung wurde für die Ablehnung gerade seiner beiden Seminare nicht gegeben. Es liegt für uns Studierende nur der Schluss nahe, dass es sich um persönliche Antipathien handelt, die nun dazu führen könnten, dass unser Studienangebot eingeschränkt wird.

Die Lehre am Institut für Philosophie ist seit vielen Jahren prekär. Um die Anzahl der notwendig anzubietenden Seminare zu gewährleisten, ist das Institut auf die Vergabe von Lehraufträgen angewiesen, also die Lehre von Personen, die nicht in einem dauerhaften Beschäftigungsverhältnis zur Uni stehen. Allein die Anzahl der Seminare sichert aber noch nicht die Qualität der Lehre. Umso wichtiger ist es, dass qualifizierte und erfahrene Dozent*innen sich bereit erklären, Seminare anzubieten. Allein durch Nachwuchswissenschaftler*innen ist die Qualität der Lehre nicht aufrecht zu erhalten. Ulrich Ruschig greift auf eine langjährige Lehrtätigkeit und ein breitgefächertes Themenspektrum der klassischen Philosophie – Veranstaltungen zu Platon, Aristoteles, Descartes, Kant, Hegel, Adorno u.a. – zurück. Ein solcher Erfahrungsschatz darf gerade dann, wenn viele Nachwuchswissenschaftler*innen eingebunden werden sollen, nicht ausgeschlossen werden.

Ulrich Ruschig behandelt in seinen Seminaren Themen, die an vielen philosophischen Instituten nicht mehr oder nur noch marginal vertreten sind. Dazu gehört insbesondere die Kritische Theorie in der Tradition von Marx, Adorno und Horkheimer. Oldenburg hat sich in den letzten Jahren überregional den Ruf erworben, gegen die allgemeinen Tendenzen des Faches diese philosophische Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln. Unserem Selbstverständnis nach sollten in jedem philosophischen Studiengang alle diese Inhalte ebenso gelehrt werden wie etwa eine Einführung in die Praktische Philosophie. Ulrich Ruschig hat zudem zusammen mit anderen Kollegen im Rahmen des Forums für Marx-Forschung Oldenburg im März 2017 eine Kapital-Tagung aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums dieses bedeutsamen Werks organisiert. Die Tagung wurde von mehr als 150 Gästen besucht. Viele von ihnen waren Studierende, nicht wenige haben weite Anreisen auf sich genommen. Eines deutlicheren Nachweises des Interesses an Ruschigs Lehrangebot bedarf es wohl kaum.

Daher sind wir mit dieser Entscheidung nicht einverstanden: Sie ist gegen unser studentisches Interesse an guter, qualifizierter Lehre und an einem breiten thematischen Studienangebot an unserer Uni gerichtet.

Die Studierendenvertreter*innen legten deshalb ein Gruppenveto im Institutsrat gegen diesen Beschluss ein und fordern, dass Ulrich Ruschigs Anträge erneut beraten und abgestimmt werden. Um zu zeigen, dass die Studierenden mit dieser weder sachlich noch finanziell zu begründenden Entscheidung ganz und gar nicht einverstanden sind, werden wir Unterschriften sammeln.

Unabhängig davon, ob Ihr in der Philosophie studiert und ob Ihr diese Seminare besuchen wollt, ist es wichtig, dass die Lehre qualitativ gesichert und das Lehrangebot vielfältig ist und studentische Interessen – gerade in dieser Frage – nicht übergangen werden. Daher hoffen wir auf Eure breite Unterstützung.

Gute Lehre geht uns alle an!

Viele Grüße

Euer Fachschaftsrat Philosophie

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Philosophie und Film - Wintersemester 2017/18

Philosophie und Film – Sehen und Erkennen

„Die Fotografie, das ist die Wahrheit. Kino, das ist die Wahrheit 24 Mal in der Sekunde.“ – Aus „Der kleine Soldat“ von Jean-Luc Godard

„Film ist 24 Mal Lüge in der Sekunde um der Wahrheit zu dienen, oder dem Versuch die Wahrheit zu finden zu dienen.“ – Michael Haneke

Wenn das Kino oder der Film einfach nur die Wahrheit wäre, dann gäbe es keine Frage zu stellen, keinen Grund des Miss- oder Unverständnisses gegenüber dem Wahrgenommenen, es wäre reine Offenbarung. Aber schon der angegebene Unterschied zwischen Fotographie und Cinematographie, also Film, nämlich der Ablauf von 24 Bildern in der Sekunde im klassischen analogen Kino, gibt nur die Illusion der Bewegung vor. Die bloße Statik des Einzelbildes wird durch den Projektor zum Schein der Dynamik. Doch die Kamera gibt den größten Hinweis des Betrugs: Es handelt sich nur um einen Ausschnitt, worin der Zuschauer dem Regisseur ausgeliefert ist. Die Wahrheit dessen was man zu Gesicht bekommt, wenn darin denn eine liegt, kann also nicht bloß im unmittelbaren Augenschein liegen, sondern muss erst aus diesem gehoben werden.

In der Reihe „Philosophie und Film“, welche die Fachschaft Philosophie mit der finanziellen Unterstützung des AStA, des Unabhängigen Fachschaftenreferats und des autonomen Behindertenreferats, realisieren darf, versuchen wir den präsentierten Filmen das zu entlocken, was nicht nur dem bloßen Material entspricht, sondern im Zusammenhang sich nur zeigt. In einer gemeinsamen Diskussion versuchen wir uns über das Gesehene auszutauschen und so Schritt für Schritt, von den ersten individuellen Eindrücken bis zu den wesentlichen Gehalten des Filmes vorzudringen. Die Intention des Schöpfers muss dabei nicht die wesentliche Rolle spielen, denn oftmals liegt das, was einen Film so sehenswert und erkenntnisreich macht, in seinen Behauptungen darüber oder in seinem Scheitern daran, was er eigentlich darstellen will.

Es sind also nicht nur die großen bewunderten Klassiker des Kinos, denen wir uns in dieser Reihe verschrieben haben, sondern auch grade solche Filme, die eine Kontroverse schaffen können, die vielleicht sogar verachtenswert sind in ihren Inhalten, die bloße Lüge zu sein scheinen, aber wenigstens doch etwas über die Macher und ihre Umgebung verraten. So hoffen wir über viele Wege eine interessante und diskussionswürdige filmische Grundlage für unser Gespräch danach zu liefern.

So beginnt die Reihe in diesem Jahr mit dem aktuellen Film des finnischen Regisseurs Ari Kaurismäki: „Die andere Seite der Hoffnung“, die von einem syrischen Flüchtling in Helsinki erzählt. Einen Blick auf das regressive Verständnis von Homosexualität im Deutschland der 50er Jahre soll uns ein Film des vorherigen Starregisseurs des Nationalsozialismus Veit Harlan erzählen: „Anders als du und ich (§ 175)“, der ironischerweise für eine zu offene Thematisierung von Homosexualität sich dem Eingriff der FSK erwehren musste. In Kooperation mit dem BeRef wollen wir den Film „Freaks“ aus dem Jahre 1932 zeigen, der ebenso nur nach heftigem Zensurschnitt in den USA gezeigt werden durfte.

Die Filme werden immer dienstags um 18:30 Uhr laufen, zumeist in einem zweiwöchentlichen Rhythmus im cine k hier in Oldenburg. Der Eintritt für alle Studierenden ist frei und willkommen ist dabei jeder. Zunächst steht der Genuss des Films im Vordergrund und damit die Möglichkeit, die Filme in einem Rahmen zu sehen, für den sie gemacht worden sind, das Kino und die Leinwand. Aber auch die Diskussion im Anschluss ist natürlich für alle offen und wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer. Es soll langsam an die Filmanalyse gegangen werden, alle Unsicherheiten und Anfangsschwierigkeiten, die für manch einen solche Diskussionen hervorruhttps://www.uni-oldenburg.de/fen können, wollen wir gemeinsam überwinden.

Unser diesjähriges Filmprogramm im Überblick:

24.10. Die andere Seite der Hoffnung (Aki Kaurismäki, Finnland 2017)
07.11. If... (Lindsay Anderson, Vereinigtes Königreich 1968)
21.11. Addio, Onkel Tom! (Gualtiero Jacopetti, Franco Prosperi, Italien 1971)
05.12. Andrej Rubljow (Andrei Tarkowski, UdSSR 1966)
19.12. Anders als du und ich (§ 175) (Veit Harlan, Deutschland 1957)
16.01. Cosmopolis (David Cronenberg, Kanada 2012)
23.01. Mann beißt Hund (Rémy Belvaux, André Bonzel, Benoît Poelvoorde, Belgien 1992)
30.01. Freaks (Tod Browning, USA 1932) - in Kooperation mit dem BeRef
06.02. Die fröhliche Wissenschaft (Jean-Luc Godard, Frankreich 1969)
13.02. Der Mann mit der Kamera (Dsiga Wertow, UdSSR 1929)

Vortrag: Der Beitrag ästhetischer Bildung in der Kritischen Theorie Adornos und seine Hindernisse

Vortrag von Simon Helling

Di. 12.12., 19 Uhr, A07 - Hörsaal G

Die Vorstellung, Kunst würde essentiell zur Bildung beitragen, ist veraltet. Darin scheinen sich alle einig: Einerseits kommt in der inoffiziellen Hierarchie der öffentlichen Bildungsinstitutionen den Fächern Kunst und Musik nur eine Randbedeutung zu und ihre Praxis ist stärker noch als in anderen Fächern eher die von Beschäftigungstherapie statt kritischer Durchdringung ihres Gegenstandes; andererseits ist dieser Gegenstand abseits der öffentlichen Institutionen als Bildungsgegenstand so gut wie nicht vorhanden. Es ist, als wollte man die These Hegels von der Kunst als einer überwundenen Stufe des Geistes noch einmal bestätigen.

Demgegenüber kommt in der Kritischen Theorie Adornos der Kunst eine essentielle Bedeutung zu, insofern sie, was dem diskursiven Denken nicht ohne weiteres möglich ist, das Leiden zum Ausdruck bringt und damit erst in konkreter Gestalt sowohl die Notwendigkeit als auch das Potential einer Veränderung der Wirklichkeit aufzeigt. Um die Welt auf diese Weise durch die Kunst zum Sprechen zu bringen, darf das Subjekt der Bildung aber nicht idealistisch künstlerische Werke dem Begriff subsumieren; es darf sich auch nicht, wie es die aktuell wohl gängigeren Verhaltensweisen sind, sich entweder in der Form eines Kulturfetischismus rein affirmativ oder abgeklärt schematisch zu ihnen verhalten. Vielmehr muss sie durch die Kritik an diesen ihren Gegenstand verfehlenden Verhaltensweisen zu einem Verhalten vordringen, das sich auf das künstlerische Werk einlässt, ohne es durch ideologische Vorannahmen zu verstellen. Gleichzeitig muss ästhetische Bildung sowohl ein den Werken als auch der Wirklichkeit gegenüber kritisches Verhältnis einnehmen. Erst in dieser Spannung kann sie Erfahrungen mit beiden machen.

Der Vortrag will die Form und die Möglichkeit einer solchen ästhetischen Bildung entwickeln.

organisiert vom AStA

Was ist der Links-Nietzscheanismus?

Vortrag von Paul Stephan

Mo. 04.12., 18.15 Uhr, Hörsaal 3

Es gibt wohl kaum einen Philosophen, der in politischer Hinsicht ebenso „zweideutig“ wie Nietzsche wäre: Einerseits kritisiert er radikal alle metaphysischen Beschränkungen des Denkens und Handelns in einer Weise, die geradezu anarchistisch anmutet, andererseits fordert er, über „neue Sklavereien“ nachzudenken und nennt Anarchisten in einem Atemzug mit Antisemiten die übelsten aktuellen Vertreter des Ressentiments. Diese in Nietzsches Werk selbst angelegte Zweideutigkeit findet ihren Widerhall in seiner Rezeptionsgeschichte: Rechte wie linke Denker benutzen Nietzsche immer wieder als zentralen Stichwortgeber. Der Vortrag will eine erste begriffliche wie historische Annäherung an das Phänomen „Links-Nietzscheanismus“ geben ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Fokus soll dabei insbesondere die Nietzsche-Rezeption der Frankfurter Schule und des PostStrukturalismus stehen.

Selbstorganisation vs. Autonomie – Systematische Überlegungen zu zwei Begriffen im Kontext der Bildungstheorie

Vortrag von Steffen Stolzenberger (Braunschweig/ Hannover)

Mo. 27.11., 19 Uhr, BIS-Saal

Kompetenzentwicklung, so scheint es, hat Bildung als das zentrale Ziel europäischer Bildungspolitik ersetzt. Kompetenzen sind laut OECD nichts Geringeres als Mittel für eine erfolgreiche und gut funktionierende Gesellschaft. Unterdessen lässt sich ein inflationärer Gebrauch des Terminus »Kompetenz« beobachten, der den Mangel einer adäquaten Begriffsbestimmung indiziert. Ausgangspunkt des Vortrags wird der begründete Verdacht sein, dass jener Mangel nicht Ausweis eines vernachlässigten philosophischen Forschungsschwerpunkts ist. Vielmehr ist die relativistische Operationalisierung von »Kompetenz« funktional innerhalb eines Bildungssystems, das die tendenziell vollständige Anpassung der Individuen an ökonomische Zielsetzungen organisiert. Dies wird indes mit der falschen Behauptung verschleiert, dass kompetente Individuen als autonome Subjekte zu verstehen seien, die sich innerhalb lebenslanger Lernprozesse selbst bestimmen. Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Selbstorganisation, dem in der sog. Kompetenzforschung eine Schlüsselrolle zukommt und durch den Verfechter der Kompetenzorientierung die Autonomie der Menschen zu fassen meinen, wird zeigen, dass die Vorstellung selbstorganisierten Lernens jenen Anspruch von Freiheit negiert, den der Begriff Bildung notwendigerweise impliziert. Gleichzeitig wird in dem Vortrag gezeigt, dass die Regression zu einem humanistischen Ideal von Bildung nicht hinlangt, um den ideologischen Gehalt des Kompetenzbegriffs zu entschleiern und zu kritisieren.

-organisiert vom AStA der C. v. O. Universität Oldenburg

Kritik und Versöhnung - Sammelband

Beiträge im Handgemenge Kritischer Theorie:

Wir freuen uns, Euch auf den Band "Kritik und Versöhnung - Beiträge im Handgemenge Kritischer Theorie" aufmerksam machen zu können, der soeben erschienen ist. Die Beiträge sind aus Vorträgen entstanden, die auf dem von uns im Januar 2015 an der Universität Oldenburg veranstalteten Kongress "Kritik und Versöhnung" von fortgeschrittenen Studierenden und jungen Nachwuchswissenschaftlern gehalten und zur Diskussion gestellt worden sind.

Die Beiträge nähern sich dem Verhältnis der Begriffe Kritik und Versöhnung sowie der Analyse der dieses Verhältnis konstituierenden gesellschaftlichen Bedingungen auf sehr vielfältige Weise, befördern aber gleichermaßen das Anliegen des Kongresses, der Marginalisierung der Kritischen Theorie an den Universitäten etwas entgegenzusetzen. Insofern kann der Kongress auch als Initiative der politischen Arbeit der Fachschaft Philosophie in Oldenburg verstanden werden. Der Band enthält neben einer Einleitung und einem Kommentar insgesamt 18 Aufsätze sowie einen Anhang, der die Autoren vorstellt und (vornehmlich in Form von Photographien) das Kongress-Wochenende dokumentiert. Dazu gehörte neben den Fachvorträgen auch ein Rahmenprogramm, auf dem literarische Texte vorgetragen und Musik gespielt wurde.

Um Euch einen genaueren Eindruck zu vermitteln, könnt ihr Abstracts zu den Beiträgen anschauen. Über Interesse an unserem Band würden wir uns natürlich sehr freuen. Wer ein Exemplar des Bandes für € 19,80 erwerben möchte, kann dies bei Amazon sowie direkt über den BIS-Verlag tun oder uns unter kritikundversoehnung2015(at)uni-oldenburg.de kontaktieren.
Für Leute mit einem schmalen Geldbeutel stehen die Texte auch online kostenfrei zur Verfügung. Außerdem kann der Sammelband in der Oldenburger Uni-Bibliothek sowie in zahlreichen anderen Bibliotheken ausgeliehen werden.

Mit besten Grüßen
das Herausgeber-Team Jaro Ehlers, Ulrich Mathias Gerr, Eike Köhler, Martin Vialon & Steffen Stolzenberger

Ausschreibung E13-Stelle Religionswissenschaft

Liebe Kommilitoninnen,

noch bis zum 15. August 2017 könnt ihr euch auf eine Stelle in der Religionswissenschaft an unserem Institut bewerben (oder Menschen, die dafür qualifiziert sind, auf diese Stelle aufmerksam machen).

Die Stelle soll maßgeblich den Anteil der Lehre im Bereich der Religionswissenschaft, der für alle Lehramtsstudentinnen erforderlich ist, übernehmen. Dadurch wird es für alle Studierenden u.a. auch nicht mehr nötig sein, für einige ihrer Veranstaltungen nach Bremen zu pendeln.

Ob diese Umstrukturierung bereits zum kommenden Wintersemester 2017/18 erfolgt, steht noch nicht abschließend fest, ist aber vom Institut anvisiert. Alle Studierenden, die das entsprechende Modul phi 250 im Wintersemester 2017/18 beginnen wollen, sollten sich vorerst in die Platzhalter-Veranstaltung phi 250 Geschichte und Theorie der Religion eintragen.

Alle Informationen zu den Anforderungen und Aufgaben der Stelle findet ihr hier: https://www.uni-oldenburg.de/stellen/?stelle=65555

Unsere schöne Postmoderne - Vortragsreihe zur Kritik des Poststrukturalismus

Postmoderne Theorien sind in aller Munde. Insbesondere an den geisteswissenschaftlichen Fachbereichen des akademischen Betriebs (z.B. Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Gender Studies, Postcolonial Studies, Pädagogik, Kunsthochschulen u.v.m.) etablieren sich mittlerweile zunehmend Lehrmeinungen, die – wenigstens implizit – auf einer Reihe von ‚turns‘ aufbauen. Sei es der ‚linguistic turn‘ (‚Sprache schafft Wirklichkeit‘), sei es der ‚cultural turn‘ (‚Identitäten werden symbolisch konstruiert‘) oder sei es der ‚narrative turn‘ (‚Auch argumentierende Texte sind erzählende Texte‘). Alle paar Jahre scheint die Zeit reif für einen neuerlichen Paradigmenwechsel, für neue Denkschablonen oder gleich komplett für ein ‚neues Denken‘. Worin besteht die Einheit all dieser Erscheinungsformen? Und kann das postmoderne Bewusstsein diese Einheit überhaupt zum Gegenstand seiner Theorien selbst machen? Setzt dies doch bereits wieder Begriffe der Tradition (Vernunft, Einheit des Denkens…) voraus, mit denen Allgemeingültigkeit und Notwendigkeit der Erkenntnisse beansprucht würde. Von dieser Tradition, allen voran der Metaphysik, die mit Herrschaft identifiziert wird, möchte man aber ja möglichst restlos Abschied nehmen.

In der Vortragsreihe möchten wir über die Auseinandersetzung mit spezifischen Erscheinungsformen postmoderner Theorie u.a. in den Bereichen Feminismus, Begriff des Politischen, Sprachtheorie das Gemeinsame all dieser Theorien herausarbeiten und bestimmen, was die Postmoderne überhaupt ist. Inwiefern trifft die postmoderne Kritik an der Aufklärungsphilosophie und Begriffen wie Vernunft, Menschheit, Wissenschaft, Geschichte, Universalismus, System und Totalität etwas? Auf welcher begrifflichen Grundlage erfolgt diese Kritik? Welche politischen Konsequenzen werden aus ihr abgeleitet? Sind die postmodernen Theorien mit ihrer Ersetzung der Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse durch mannigfaltige Identitätspolitiken überhaupt noch in der Lage, das Versprechen eines „Vereins freier Menschen“ zu denken, geschweige denn zu begründen? In der Vortragsreihe sollen hieran begründete Zweifel angemeldet werden.

Vorträge:

24.4. Andreas Benl - Kampf der Kulturen oder War of Ideas? Kulturrelativismus im Licht der aktuellen Situation im Mittleren Osten

8.5. Günther Mensching - Phosphor, Gedanke und Nihilismus - Zur Vorgeschichte der Postmoderne

15.5. Martin und Antje Mettin - Vom Verirren der Sprache in sich selbst. Lyotard und das postmoderne Wissen

12.6. Karina Korecky - Der poststrukturalistische Feminismus und die uneigentliche Erfahrung

26.6. Ingo Elbe - Die postmoderne Querfront - Zur Kritik des Linkspopulismus am Beispiel seiner VordenkerInnen Chantal Mouffe und Ernesto Laclau

3.7. Jan Rickermann - Der kommende Ausnahmezustand: Zur Kritik des Politischen Existentialismus bei Giorgio Agamben

10.7. Alex Gruber - Postmoderne Seinslehre – Über die Unmöglichkeit poststrukturalistischer Gesellschaftskritik

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Alle Veranstaltungen finden jeweils montags um 18.30 Uhr an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum A05 0-056, statt.

Ankündigungstexte zu den jeweiligen Vorträgen findet ihr bei facebook.

Die Veranstaltungsreihe wird von Studierenden des Instituts für Philosophie organisiert.

Auf den Seiten der rote ruhr uni findet ihr die Audioaufnahmen der Vorträge.

Veranstaltungsverzeichnis SoSe 2017

Das Veranstaltungsverzeichnis für das kommende Sommersemester ist nun online (auch ohne StudIP-Login einsehbar).

Es sind wieder viele interessante Veranstaltungen am Institut für Philosophie dabei. Wir wünschen euch noch schöne Ferien und ein schönes Sommersemester 2017.

Urabstimmung Kulturticket

Liebe Kommiliton_innen,

wir möchten Euch darauf hinweisen, dass am Dienstag, dem 06.06. und am Mittwoch, dem 07.06. die Urabstimmung über die Einführung eines Kulturtickets in Haarentor im Mensafoyer stattfindet, jeweils von 10-16:30 Uhr.

Das Staatstheater, das theater wrede+, das Casablanca und der Oldenburger Kunstverein sind mit im Boot. Freie Eintritte, Rabatte und Vergünstigungen für 3€ pro Semester und Studi. Mehr Infos gibt es unter http://asta-oldenburg.de/kulturticket/

Aufruf: Anwesenheitskontrollen melden

"Liebe Kommiliton_innen,

dies ist ein Aufruf vom AStA an alle Studierenden, Veranstaltungen, in denen Anwesenheitskontrolle besteht, bei uns zu melden.

Hintergrund ist, dass das Niedersächsische Hochschulgesetz (NHG) vorschreibt, dass "Studien- und Prüfungsordnungen eine Verpflichtung der Studierenden zur Anwesenheit in Lehrveranstaltungen nur vorsehen dürfen, wenn diese erforderlich ist, um das Ziel einer Lehrveranstaltung zu erreichen."

Um kontrollieren zu können, ob diese Einschränkung in der Praxis beachtet wird, hat die Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen den ASten des Landes Niedersachsen in einem Gespräch am 20. April 2017 die Möglichkeit eröffnet, alle Fälle von Anwesenheitspflicht an ihrer jeweiligen Universität bis zum 20. Mai 2017 ans Ministerium zu überbringen.

Daher bitten wir Euch, dem AStA bis zum 18. Mai an vorstand@asta-oldenburg.de alle Euch bekannten Veranstaltungen aus dem aktuellen Sommersemester 2017 und dem letzten Wintersemester 2016/17 aufzulisten, in denen Anwesenheitskontrolle besteht.

Bitte listet dabei folgende Angaben auf:

Veranstaltungstitel:
Studienfach/Fakultät:
Dozent_in:
Wie wird die Anwesenheit erfasst:

Referat für Interne Hochschulpolitik, Semesterticket und Campus-Gestaltung
AStA der C. v. O. Universität Oldenburg"

Ergebnisse - Vollversammlung des Instituts für Philosophie

folgende Mitglieder wurden für die Studierenden gewählt:

als Mitglied: Jaro Ehlers
als Stellvertretungen: Johannes Bruns, Michael Heidemann, Sabine Hollewedde, Eike Köhler, Enrico Pfau

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Liebe Kommiliton*innen,

wir möchten euch hiermit auf die nächste Institutsvollversammlung des Instituts für Philosophie aufmerksam machen. Auf dieser jährlich stattfindenden Vollversammlung werden u.a. die Institutsratsvetreter der einzelnen Statusgruppen (jährlich für die Studierenden, alle zwei Jahre für die wissenschaftlichen Mitarbeiter, MTV und Hochschullehrer) gewählt.

Die Institutsvollversammlung findet am Mittwoch, dem 03.05., um 14 Uhr im Raum A04 0-022 (Zeichensaal) statt. Die Studierenden wählen für ihre Vertretung ein Mitglied, sowie mindestens ein stellvertretendes Mitglied.

Alle Studierenden können bei der Vollversammlung ihre Stimme abgeben und sich auch selbst zur Wahl stellen.

Das bisherige Mitglied und viele stellvertretende Mitglieder der Studierenden stellen sich wieder zur Wahl:

als Mitglied: Jaro Ehlers
als Stellvertretungen: Johannes Bruns, Michael Heidemann, Sabine Hollewedde, Eike Köhler, Enrico Pfau

Beste Grüße
Fachschaftsrat Philosophie

Philosophie & Film

Reaktionen auf den Vortrag "Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus"

Es wurden offenbar gefakte AfD-Ehrenmitgliedschaften verschickt, an uns als Fachschaftsrat sowie an Privatpersonen. Wir solidarisieren uns, wie die Organisatoren der Reihe "Zur Kritik des Antisemitismus", mit den persönlich Betroffenen.

Nähere Infos: "Zur Kritik des Antisemitismus"-Homepage und bei Facebook.

„Wenn wir dich eliminieren, verlieren wir nichts.“ Zur Gesellschaftslehre des Kommunismus der Roten Khmer - Vortrag von Jan Rickermann

04. April 2017, 18.15 Uhr Vortrag in A14, Hörsaal 3:

In der von 1975 bis 1979 andauernden Gewaltherrschaft der Roten Khmer waren der politische Mord und der in Kauf genommene Hungertod großer Teile der Bevölkerung an der Tagesordnung.
Während die Einen die Herrschaft der Roten Khmer als fatale Konsequenz jeglicher kommunistischer Befreiungsperspektiven interpretierten, erfreuten sich Teile der europäischen Linken, die sich bereits mit Bildern der chinesischen Kulturrevolution die Befreiung aus der entfremdeten westlichen Zivilisation herbeisehnten, an einer Bewegung, die dem Individualismus wie jeglichem Zeichen von ‚westlicher Dekadenz‘ den Krieg erklärte.

Der Vortrag soll einen Blick auf die Konstitutionsbedingungen der Staat gewordenen Bewegung und ihrer Ideologie werfen und dabei zeigen, dass es den Roten Khmer nicht um eine befreite Gesellschaft ging, in der „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx), sondern die blinde Kollektivierung als Gegenprinzip zum allseits verorteten Imperialismus gesetzt wurde.

Das der Autarkie verpflichtete Konzept eines ‚nationalen Kapitalismus‘, wie es bereits von Khieu Samphan in seiner Dissertation vorgestellt wurde, diente hier als Antrieb einer nachholenden Industrialisierung sowie regressiver Krisenlösung, die versuchte, die vermeintlich produktive Arbeit gegen den ‚Wucher‘ und ‚unproduktive Gruppen‘ in Stellung zu bringen. Was das dann bedeuten sollte, mussten zunächst die Stadtbevölkerung und vor allem die in Kambodscha lebenden Minderheiten am eigenen Leib erfahren, die den Roten Khmer zum Opfer fielen.

Philosophie & Film

Wie in jedem Wintersemester gibt es wieder das philosophische Kino im Cine k, Bahnhofsstraße 11. Wie üblich werden wir einen im weitesten Sinne philosophisch passenden Film angucken und anschließend diskutieren.
Anders als in den letzten Jahren findet das Ganze in diesem Jahr Dienstags um 18.30 Uhr statt. Außerdem starten wir erst in der dritten Vorlesungswoche und zeigen dafür zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit im Februar noch drei Filme.
In der Veranstaltung "Philosophie & Film" (Nummer: 4.03.998) findet ihr weitere Infos.

Filme:
01.11. Matt Ross - Captain Fantastic (US 2016)
22.11. Nicolas Winding Refn - Bronson (GB 2008)
29.11. Thomas Vinterberg - Festen/Das Fest (S/D 1998)
13.12. Veit Harlan - Opfergang (D 1942/43)
20.12. Richard Fleischer - Mandingo (US 1974)
10.01. Mike Nichols - Who’s Afraid of Virginia Woolf?/ Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (US 1966)
24.01. Andrei Tarkovsky - Zerkalo/ Der Spiegel (SU 1973/74)
31.01. Takeshi Kitano: Takeshis‘ (JP 2005)
07.02. Jonathan Glazer - Under the Skin (GB/US/CH 2013)
14.02. Alain Resnais - L’Année dernière à Marienbad/ Letztes Jahr in Marienbad (F/I 1961)
21.02. Marcus Mittermeier - Muxmäuschenstill (D 2004)

Alle Filme werden in der Originalfassung, ggf. mit Untertiteln gezeigt.

Mittwochs um 20 Uhr findet übrigens das Unikino Gegenlicht statt, hier geht es zum Programm.

NACHHOLTERMIN des Vortrags:
"Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus" von Clemens Nachtmann

NACHHOLTERMIN

Der Vortrag von Clemens Nachtmann "Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus" wird am heutigen Freitag, dem 10.02., um 19 Uhr s.t. im BIS-Saal der Universitätsbibliothek nachgeholt.

Angesichts des Wochentages möchten wir euch umso mehr bitten, möglichst pünktlich zu erscheinen, sodass wir um Punkt 19 Uhr beginnen können.

Zur Kritik am Vortrag "Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus"

NACHHOLTERMIN

Der Vortrag von Clemens Nachtmann "Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus" wird am heutigen Freitag, dem 10.02., um 19 Uhr s.t. im BIS-Saal der Universitätsbibliothek nachgeholt. 
Angesichts des Wochentages möchten wir euch umso mehr bitten, möglichst pünktlich zu erscheinen, sodass wir um Punkt 19 Uhr beginnen können.

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Die Fachschaft Philosophie hat den Autor Clemens Nachtmann zu einem Vortrag zum Thema „Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus“ (Mi, 8.02., 19h, A14-HS3) nach Oldenburg eingeladen. Bereits im Vorfeld des Vortrages gab es empörte Rückmeldungen (die inzwischen teilweise zurückgenommen wurden), in deren Zuge der Fachschaft u.a. öffentlich vorgehalten wird, sie biete durch diese Einladung „rassistischen Demagog_innen“ (Oldenburger Rundschau) Raum, ihre rechten Parolen zu verbreiten und stelle sich damit in die Nähe von RechtspopulistInnen.

Die Denkfigur, die dieser Einschätzung zugrunde liegt, ist gerade der Gegenstand des Vortrags. Die Kritik an Formen des Antirassismus ist nicht rechtspopulistisch, sondern im Sinne einer emanzipatorischen Kritik linker Selbstverständnisse gerade gegen rechtes Gedankengut gerichtet – wie durch diesen Vortrag intendiert. Wenn Antirassismus nicht begriffen, sondern zur Parole wird, tendiert er dazu, zu einem bloßen Reflex zu verkommen. Eine solche Form von Gesinnungspolitik wird im Vortrag selbst einer Kritik unterzogen werden. Es handelt sich bei der Kritik Nachtmanns nicht um „rechte Propaganda“, gegen welche die Fachschaft sich ebenso einsetzt wie der eingeladene Autor. Unreflektierter Antirassismus droht allerdings zum Spiegelbild des Rassismus zu werden. Aus einer solchen Position heraus werden dann Individuen Kulturen untergeordnet und ihnen unveräußerliche Merkmale zugeschrieben. Auch die taz problematisierte diese Entwicklungen mittlerweile: http://www.taz.de/Ueber-Rassismus-reden/!5375695/.

Entgegen der in den Anschuldigungen enthaltenen Unterstellung, Nachtmann wolle "Streicheleinheiten an die deutsche Volksseele verteilen" (Oldenburger Rundschau) , geht es ihm um die Kritik an denjenigen, die mit reinstem selbstgefälligen Gewissen Toleranz für alles (und eben auch alles Regressive) predigen, was der Kultur-Fundus zu bieten hat, um daraus einen neuen 'geläuterten' Nationalstolz zu entwickeln. Er verweist damit darauf, dass es gemeinsame Grundlagen von bestimmten Formen von Antirassismus, Nationalismus und Rassismus gibt. Es geht ihm nicht um die Diffamierung einer (imaginierten) Gruppe, sondern um die kritische Reflexion einer theoretischen und politischen Position und das Durchdenken ihrer Konsequenzen und Fallstricke.

Über einzelne Thesen im Vorfeld pauschal zu urteilen, zugleich den Autor wie die Veranstalter in eine Reihe mit AfD, PEGIDA und Co. zu stellen, diffamiert nicht bloß die betreffenden Personen, sondern verunmöglicht jegliche Form vernünftiger Auseinandersetzung, die wir uns von Nachtmanns Vortrag erhoffen.

Die Fachschaft unterstützt selbstverständlich nicht vorbehaltlos alle Thesen des Ankündigungstextes, was grundsätzlich im Verhältnis „Veranstalter-Vortragender“ der Fall sein dürfte. Sollten seine Thesen im Vortrag argumentativ nicht eingeholt werden, kann und muss dies kritisiert werden.

Clemens Nachtmann - Ideologie in Schwarz-Weiß. Zur Kritik des Antirassismus

Fr., 10. Feb. 2017, 19 Uhr s.t. Vortrag im BIS-Saal - von Clemens Nachtmann:

„Antirassismus, früher ein Steckenpferd linker Kleingruppen, ist längst deutsche Staatsraison geworden: moralische Empörung gegen vermeintliche Rassisten und die Solidarisierung mit Flüchtlingen gehören zum guten Ton der Berliner Republik. Die dieser Haltung zugrundeliegende Vorstellung von „Rassismus“ hat mit Einsicht in geschweige denn Analyse von Fremdenhaß rein gar nichts zu tun: „Rassismus“ ist vielmehr ein ideologisches Stichwort eines anti-rassistischen Rackets, das jeglichen Realitätsbezug entbehrt, das seine Mitglieder vielmehr nur als Ausweis von Gesinnungsfestigkeit und Ehrbarkeit vor sich hertragen und das ihnen als probates Mittel dient, um nach Willkür und freiem Ermessen festzulegen, wer gerade als „Rassist“ zu gelten hat. „Antirassismus“ ist die Ideologie der feinen Gesellschaft, die mit dem politischen Islam kollaboriert und schon deswegen eine flexibel einsetzbare und über jeden Verdacht erhabene, d. h. „antifaschistische“ Feinderklärung gegen all jene benötigt, die diese Kollaboration beim Namen nennen. Flüchtlinge sind Träger einer Kultur, die „uns“ bereichert, andere Kulturen, gerade der Islam, sind unbedingt zu respektieren und zu achten. Die als „Willkommenskultur“ vermarktete Massenmobilisierung von 2015/16 war in dieser Perspektive eine Mischung aus islamophilem Kindergeburtstag und antirassistischer Volksfront, bei der es natürlich nicht um Flüchtlinge ging, sondern um die Selbstdarstellung der guten Deutschen und um einen weiteren Anlauf im endlosen Bemühen, die postnazistische Gesellschaft zum multikulturellen Stammesverband umzurüsten. Der Vortrag zeichnet die Grundlinien dieses Prozesses nach, unter besonderer Berücksichtigung des Sozialcharakters, der sich darin ausspricht und mit besonderem Augenmerk auf alle jene Kapitulanten des Intellekts, die sich als Schönredner dieser kommunitären Regression und der darin einbegriffenen Islamisierung betätigen.“

FÄLLT AUS - Das Weltkind und seine Propheten. Jean-Paul Sartre in Berlin, 1948 - FÄLLT AUS

FÄLLT AUS

Do., 26. Jan. 2016, 20.00 Uhr Vortrag in A14, Hörsaal 3 - Magnus Klaue:

Schon vor Gründung der beiden deutschen Staaten hielt Jean-Paul Sartres Existentialismus, der wenig später zur progressiven Leitphilosophie der bundesdeutschen Kulturschickeria wurde, nicht nur in Gestalt seiner Theaterstücke, sondern auch von Sartre selbst Einzug ins junge Deutschland. 1947 fand in Düsseldorf die deutsche Uraufführung von Sartres Drama "Die Fliegen" ("Les Mouches") statt, 1948 reiste Sartre aus Anlass einer weiteren Premiere des Stücks nach Berlin. Bei der Düsseldorfer Aufführung führte Gustaf Gründgens Regie, bei der Berliner Jürgen Fehling. Beide waren während des "Dritten Reichs" auf der von Goebbels und Hitler erstellten "Gottbegnadetenliste" der wichtigsten NS-Künstler geführt worden und hatten ihre Karriere nach dem Sieg der Alliierten fortsetzen können.

Das Drama, das zu seiner französischen Premiere unter deutscher Besatzung in Paris 1943 die Zensur passieren konnte, obwohl es der von Sartre beförderten Lesart zufolge eine Allegorie auf die Résistance war, wurde 1947 in Düsseldorf als antikisierende Parabel auf die alliierte Besatzung, 1948 angesichts der Blockkonfrontation als Kritik des Stalinismus aufgefasst und hat in seiner Rezeptionsgeschichte fast alle politischen Wendungen  mitgemacht, die auch Sartre vollzog. Der Vortrag soll darstellen, dass der Grund dafür nicht eine den ästhetischen Rang des Dramas bezeugende Vieldeutigkeit war, sondern im Gegenteil eine konstitutive Vagheit, die mit dem politischen Konformismus existentialistischer Phraseologie in innigem Zusammenhang steht. Anhand einer Analyse der Diskussion über "Die Fliegen" 1948 mit Sartre in Berlin soll gezeigt werden, dass diese Vagheit wesentlich zur Neutralisierung der zwischen den Diskutanten bestehenden politischen und erfahrungsgeschichtlichen Widersprüche beigetragen hat.

FÄLLT AUS

Adornos Kant-Rezeption:
Eine vernachlässigte Grundlage kritischer Philosophie

17. Jan. 2017, 18.15 Uhr Vortrag in A14, Hörsaal 3 - von Sabine Hollewedde:

Welche Bedeutung die Kantische Philosophie für Kritische Theorie hat, wird im Vortrag behandelt. Gezeigt wird, dass die Auseinandersetzung Adornos mit Kant für die Analyse zentral ist: Der die bürgerliche Gesellschaft durchziehende Antagonismus ist Grundlage der Antinomien im bürgerlichen Freiheitsbegriff. Dies stellt Adorno an Kant heraus und kritisiert damit, was heute landläufig als Freiheit ausgegeben und verstanden wird.

Im Ausgang von der Kritik am Idealismus entwickelt Adorno eine immanente Kritik an Kant. Dabei macht er die Kantische Philosophie gegen den Idealismus stark und zeigt zugleich ihre idealistischen Momente auf. Mit geschichtsphilosophischen wie philosophiegeschichtlichen Argumentationen zeigt Adorno in Verbindung von klassischer Philosophie mit der Marxschen Gesellschaftstheorie, wie sich gesellschaftliche Antagonismen in der Philosophie des deutschen Idealismus darstellen und wie die idealistische Philosophie an ihrem eigenen Anspruch scheitert, nämlich der Formulierung eines Begriffs von Freiheit.

Die Frage nach dem „richtigen Leben“, wie sie klassischerweise Thema der Moralphilosophie ist, beantwortet Adorno apodiktisch: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ Zur Vergeblichkeit einer privaten Ethik heißt es pointiert: Es „gehört zur Moral, nicht bei sich selber zu Hause zu sein.“ Gerade indem Kant Antinomien unaufgelöst stehen gelassen habe (und nicht wie seine Nachfolger Fichte und Hegel idealistisch auflöste), habe er das in sich widersprüchliche Bewusstsein des bürgerlichen Subjekts festgehalten. Adorno schließt an diesem Punkt an Kant an, kritisiert zugleich Kants Lösungsversuch der Teilung in empirische und intelligible Welt, und zeigt, dass diese unauflösliche Antinomie auf den ihr zugrundliegenden Antagonismus in der Gesellschaft verweist.

Adornos Auseinandersetzung mit der Kantischen Praktischen Philosophie ist dementsprechend nicht als eine „Negative Moralphilosophie“ (Schweppenhäuser) zu bezeichnen, welche durch die Negation hindurch ein neues ‚Sollen‘ aufstellte und durch einen „normativen Dualismus“ gekennzeichnet sei. Noch beinhaltet sie die Forderung, ein „unvollendetes Projekt der Moderne“ zu Ende zu bringen (Habermas), sondern demonstriert deutlich die Widersprüchlichkeit und Ideologie eines solchen ‚Projektes‘. Adorno legt dagegen die Antinomien einer privaten Ethik offen und zeigt, warum Moralphilosophie in der bürgerlichen Gesellschaft scheitert. Jene private Ethik führt er durch immanente Kritik und in Verbindung mit der Marxschen Theorie auf die antagonistische Kernstruktur der bürgerlichen Gesellschaft zurück.

Durch die immanente Kritik des Idealismus in Verbindung mit deren Bezug auf Gesellschaftstheorie zeigt Adorno an Kant die Dialektik in den Begriffen Vernunft und Freiheit auf und hält zugleich das emanzipatorische Moment der Kantischen Philosophie gegenüber seinen idealistischen Nachfolgern hoch. Dabei wird auch eine Kritik an Hegels dialektischer Auflösung der Kantischen Antinomien vollzogen. Die Methode einer negativen Dialektik wird dadurch konturiert.

Auch daran ist in Debatten um Aufklärung und Emanzipation anzuknüpfen.

David Schneider und Mario Möller - Die Volkspartei des gesunden Menschenverstandes. Die AfD und ihre Gegner

15. Dez. 2016, 19 Uhr Vortrag im BIS-Saal:

Aus dem Wahljahr 2016 ist die AfD als Gewinner hervorgegangen. Seit die Partei auch in westdeutsche Landesparlamente eingezogen ist, sind sich die Beobachter darin einig, dass es sich im Fall der notorischen Protestpartei nicht mehr um ein reines Ostphänomen handele. Dabei wird freilich vernachlässigt, dass die Stimmenanteile im Osten das Doppelte des Westniveaus erreichen, da dort das Bedürfnis, konformistisch zu rebellieren, besonders ausgeprägt ist, was nebenbei dazu führt, dass die Linkspartei als faktische Volkspartei in den neuen Bundesländern immer mehr an Boden verliert und deren Wähler in Scharen zur AfD überlaufen. Dieser Erfolg der AfD resultiert – nicht nur im Osten – aus ihrer offenen Ablehnung der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung und daraus, dass ihre Botschaften auf den Sozialcharakter des streitsüchtigen, zur vernünftigen Verständigung und Erfahrung zunehmend unfähigen politisierenden Aufmuckers abgestimmt sind.

Doch so autoritär und wahnhaft das Gros der AfD-Programmatik ist, so abstoßend die Sympathie für Putins Russland, so wenig sie auch nur im Ansatz eine sozialpolitische Antwort auf das bietet, was einen Teil ihrer Wähler plagen dürfte: Es ist davon auszugehen, dass es in der Partei markante Unterschiede zwischen einem ostdeutsch-völkisch geprägten Flügel und der liberal-konservativen Position gibt, was den stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD, Ralf Stegner, nicht davon abhielt, den Konsens der panischen AfD-Gegner zu formulieren und die AfD ungeachtet aller innerparteilichen Differenzen als „eine Partei von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten“ zu bezeichnen. Mit der erklärten Bekämpfung von tatsächlichen Nazis, die es in der AfD auch gibt, wird in Zuge dessen eine ebenso notwendige Kritik des Islams unterbunden, indem dessen Kritiker unter Verweis auf die AfD als Rassisten und Ausländerfeinde gebrandmarkt werden.

Der Vortrag wird sowohl die AfD als auch ihre Gegner zum Gegenstand haben.

Weiter Informationen gibt es auch bei Facebook.

Veranstaltungsverzeichnis WiSe 16/17

Das Veranstaltungsverzeichnis für das kommende Wintersemester ist nun online (auch ohne StudIP-Login einsehbar).

Es sind wieder viele interessante Veranstaltungen am Institut für Philosophie dabei. Wir wünschen euch noch schöne Ferien und ein schönes Wintersemester 2016/17.

Sonja Witte - Im Spiegel der Unschuld: Sexualmoral im Postnazismus.
Von »Kinderschändern«, »Unzucht«, »kindlicher Reinheit« und anderen Symptomen

27. Okt. 2016, 18.30 Uhr Vortrag in A14 0-031:

Insbesondere im Jahr 2013 kursierte in der Politik und den Medien die Frage: Haben wir bisher genau genug auf die von Pädophilen ausgehende Gefahr für Kinder hingeschaut? Dieser ‚geschärfte Blick‘ ist zentrales Element einer derzeit allgegenwärtigen panischen Verdachtsstimmung, wie sich exemplarisch anhand von journalistischen Publikationen zur Aufdeckung von Pädophilen zeigen lässt. Was sich, so die These, im gesellschaftlichen Bild des ‚Kinderschänders‘ u. a. verdichtet, sind – so die These – überschüssig-übergriffige Aspekte, die aus psychoanalytischer Sicht als konstitutiv für das Sexuelle selbst gelten und die einen ‚allergischen Punkt‘ (Adorno) darstellen. Dieser ist der Ausgangspunkt einer Betrachtung verschiedener ‚allergischer Punkte‘ der Sexualmoral im (post-)nazistischen Deutschland. Es wird zu sehen sein: Stets wenden sich die Bedeutungen der Verknüpfungen von Sexualität mit der deutschen ‚Vergangenheitsbewältigung‘. Vor diesem Hintergrund erweist sich die aktuelle Sorge um den Schutz von Kindern und die Panik vor Pädophilen nicht nur als ein Symptom des derzeitigen verhandlungsmoralischen Ideals einer unschuldigen Sexualität, sondern auch, wie dieses mit der Geschichte deutscher ‚Vergangenheitsbewältigung‘ verwoben ist.

Call for Papers:
150 Jahre "Das Kapital" – Das Kapital in der Kritik

Das Forum für Marx-Forschung Oldenburg veranstaltet am 24. und 25. März 2017 eine Tagung anlässlich des Erscheinens des ersten Bandes des Kapital von Karl Marx vor 150 Jahren.

Bis zum 30. September 2016 kann sich für den Call for Papers beworben werden.

Campusradio Open Air Festival am 26. Juli

Zum ersten Mal findet dieses Jahr das Campusradio Open Air Festival statt.

Bestätigte Bands sind:

- Linc van Johnson & the Dusters (Folk'n Roll aus Oldenburg)

- Tr!iad (Klangkunst aus Hamburg)

- Lighthouse Down (College-Rock aus Oldenburg)

- Jan Hiller & Thomas Bisitz (Performance & Live-Elektronik vom OUT aus Oldenburg)

- Mother & Son (Akustik-Rock aus Oldenburg)

Los gehts am 26. Juli ab 17 Uhr auf der Wiese zwischen A7 und A10, Campus Haarentor. Ende: 22 Uhr.

Ein Bio-Foodtruck aus Bremen bietet Pasta, Bier, Kaffee und Kuchen an.

18. Juni 2016, Workshop:
Mit Gerhard Scheit: Über den Zusammenhang von Sprach- und Ideologiekritik: Adornos „Jargon der Eigentlichkeit“

Es wird um eine Anmeldung unter fsphilo(at)uni-oldenburg.de gebeten.

Im Workshop wird Theodor W. Adornos "Jargon der Eigentlichkeit" gelesen. Auf Anfrage können ggf. Exemplare dieses Werkes zur Verfügung gestellt werden.

Dr. phil. Gerhard Scheit lebt als freier Autor in Wien. Er legte Arbeiten zur Kritischen Theorie vor und schrieb über Antisemitismus, Staatskritik und zu Fragen der Ästhetik; Scheiter ist Mitherausgeber der Jean Améry Werkausgabe (2002-2008) und der Zeitschrift ›sans phrase‹ (ab 2012). Zu seinen Büchern zählen u.a.: »Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus (1999, 2003); »Jargon der Demokratie. Über den neuen Behemoth« (2006); »Der Wahn vom Weltsouverän« (2009); »Treffpunkt der Moderne. Gustav Mahler, Theodor W. Adorno, Wiener Traditionen« (2010) (Koautor: W. Svoboda); »Quälbarer Leib. Kritik der Gesellschaft nach Adorno« (2011); »Kritik des politischen Engagements« (2016).

>>Drei Farben<< - Polnische Kunst und europäische Freiheit - Veranstaltungsreihe

Am kommenden Sonntag, dem 17. Januar, findet ab 11:00 Uhr die erste von drei Sonntags-Matineés statt, die die Karl-Jaspers-Gesellschaft im Frühjahr gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und dem Cine k durchführen. 

In der Reihe »Polnische Kunst und europäische Freiheit« seid ihr erst ins Cine k, Bahnhofstraße 11, zu einem kurzen Frühstück eingeladen. Um 11:30 Uhr startet dann, nach einer kurzen Einführung, der Film in deutscher Sprache. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion, die von dem Philosophen Marek Zmiejwski und dem Oldenburger Professor Matthias Bormuth geführt werden wird.

Die weltberühmte Trilogie »Drei Farben« schuf der polnische Regisseur Krzysztof Kieślowski in seinen letzten Lebensjahren. Sie greift die Farben der französischen Nationalflagge, der Trikolore, auf und widmet sich den mit ihnen verbundenen Ideen von Freiheit (»Blau«, 1993), Gleichheit (»Weiß«, 1993) und Brüderlichkeit (»Rot«, 1994).

Im ersten Teil »Blau« bietet Kieślowski, in Gestalt der von  Juliette Binoche meisterhaft gespielten Protagonistin eine drastische und konsequente Interpretation des Freiheitsbegriffs. Für diese Rolle erhielt sie bei den Filmfestspielen in Venedig den Preis als beste Hauptdarstellerin. Zudem wurde der Film mit dem Goldenen Löwen sowie für die beste Kamera ausgezeichnet.

Die beiden weiteren Teile der Trilogie werdem am 21. Februar und 24. April in Sonntags-Matinées präsentiert, die jeweils um 11:00 Uhr mit der Möglichkeit eines kleinen französischen Frühstücks beginnen.

Der Eintritt beträgt (wie üblich im Cine k) 8,00 und 6,50 € ermäßigt. Für Mitglieder der beteiligten Gesellschaften gilt auch der ermäßigte Preis.

Weitere Details zu den Filmen und der Veranstaltungsreihe, die Ende mit einem musikalischen Abend zur polnischen Poesie im Karl Jaspers-Haus schließt, könnt ihr dem angefügten Flyer und der Homepage des Cine k sowie der Karl Jaspers Gesellschaft entnehmen.

forschen@studium - Oldenburger Konferenz - Call for Papers bis 06. März 2016

Unter dem Titel forschen@studium werden vom 8. bis zum 10. Juni 2016 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zwei Konferenzen stattfinden:

Vom 8. bis 9. Juni 2016 haben Studierende aller Fachrichtungen auf der ersten bundesweiten und fächerübergreifenden Konferenz für studentische Forschung die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und mit interessierten Studierenden und Lehrenden zu diskutieren.

Bis zum 06. März könnt ihr Abstracts einreichen.

Philosophie & Film

Liebe Leute,

wie in jedem Wintersemester gibt es wieder das philosophische Kino im Cine k. Wie üblich werden wir einen im weitesten Sinne philosophisch passenden Film angucken und anschließend diskutieren.
Anders als in den letzten Jahren findet das Ganze in diesem Jahr Mittwochs (und nicht donnerstags) um 18.30 Uhr statt. Außerdem starten wir erst in der dritten Vorlesungswoche an einem Dienstag. Ab der vierten Woche wird dann jeden Mittwoch ein Film gezeigt.
In der Veranstaltung "Philosophie & Film" (Nummer: 4.03.905) findet ihr weitere Infos.

Der Eintritt ist (wie bisher auch) für alle Studierenden der Universität Oldenburg frei.

Viele Grüße
Fachschaftsrat Philosophie

Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie - neue Ausgabe

Liebe Kommiliton*innen,

gerade ist die neue (vierte) Ausgabe der 'Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie' herausgekommen. Elektronisch und kostenlos ist sie über die Unibibliothek zu erhalten (direkt aus dem Uninetzwerk oder über eure persönlichen Zugangsdaten).

Gedruckt (aber nicht ausleihbar) ist sie in der zentralen Unibibliothek unter der Signatur Z phi 868 j ZB 4578 zu finden.

Textsammlung Rosa Luxemburg Initiative Bremen/ associazione delle talpe

Liebe Leute,

die Rosa Luxemburg Initiative Bremen und die associazione delle talpe haben die nunmehr dritte Textsammlung zu ihren Vortrags-Veranstaltungen der letzten Jahre herausgebracht:
www.rote-ruhr-uni.com/cms/Maulwurfsarbeit-III.html

Dritte Ausgabe der 'Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie'

Liebe Kommiliton*innen,

gerade ist die neue (dritte) Ausgabe der 'Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie' herausgekommen. Elektronisch und kostenlos ist sie über diesen Link erreichbar. Klickt einfach auf die Zeile ' Zu den Volltexten: DFG-geförderte Allianz-Lizenz : Jg. 1 (2014) -', dann könnt ihr auf der folgenden Seite mit eurem Unilogin auf die Texte zugreifen.

Gedruckt (aber nicht ausleihbar) ist sie in der zentralen Unibibliothek unter der Signatur Z phi 868 j ZB 4578 zu finden.

INFORMATIONSVERANSTALTUNG
ZUR HOCHSCHULPOLITISCHEN LAGE
DES INSTITUTS FÜR PHILOSOPHIE

Offener Brief an das Präsidium:
Entfristungen umsetzen

Hans-Georg Bensch muss verlängert werden!

Liebe Leute,

viele von euch werden Hans-Georg Bensch als Dozenten kennen. Nun läuft sein Vertrag zum 30. September dieses Jahres aus und es scheint nicht sehr wahrscheinlich zu sein, dass dieser Vertrag verlängert wird. Das würde bedeuten, dass wir alle einen hervorragenden Dozenten verlieren würden.

Um dies zu verhindern, wollen wir euch alle darum bitte, die folgende Unterschriftenliste zu unterschreiben und so zu zeigen, dass auch ihr hinter ihm, mit seinen Inhalten und seiner Art der Lehre, steht. Die Unterschriftenliste gibt es bei uns im Fachschaftsraum (M 0-035), sie werden in Seminaren herumgegeben und natürlich könnt ihr sie auch ausdrucken und uns persönlich oder per Post zukommen lassen. Das Postfach der Fachschaft Philosophie befindet sich zusammen mit allen anderen Postfächern der Philosophie im ersten Stock des Sportgebäudes, nur einige Meter hinter einigen Büros und dem Sekreteriat für Philosophie.

 

Liebe Grüße

Fachschaftsrat Philosophie

P. s.: Jetzt auch online unterschreiben.

Unterstützung im Fakultätsrat nötig

Liebe Studierende der Fakultät IV,

am kommenden Mittwoch, dem 25.02., findet die letzte Sitzung des Fakultätsrats in alter Besetzung statt. Wir als studentische Vertreter blicken auf eine sehr aufreibende und konfliktvolle Zeit im Fakultätsrat zurück, in der viele unserer Anliegen, die wir durchzusetzen bestrebt waren, durch die kaum zu bewältigende professorale Mehrheit im Rat blockiert wurden. Gerade wenn wir grundsätzliche demokratiepolitische Diskussionen eröffnet haben, mussten wir feststellen, dass die übrigen Mitglieder des Fakultätsrates wenig Verständnis und Kooperationbereitschaft aufbringen konnten. So haben wir beispielsweise kritisiert, dass in den vergangenen drei Semestern das formale Mittel des "Antrags auf Abbruch der Debatte" nachweislich (!) dazu missbraucht worden ist, die durch uns oder Gremiengäste repräsentierte Minderheit an der Artikulation ihrer Meinungen und Überzeugungen in wichtigen Belangen zu hindern. Trotz unserer Kritik hat ich in dieser Hinsicht wenig geändert; seit der Diskussion dieses Problems wurde erneut vom "Abbruch der Debatte" Gebrauch gemacht, um die Aussprache nach einer infamen Beleidigung, die uns von Seiten zweier Hochschullehrer an den Kopf geworfen wurde, zu verhindern.

Die vielen kontrovers geführten Debatten wurden - so fiel uns auf - im Nachhinein durch eine sehr einseitige Darstellung in den Sitzungsprotokollen kaschiert. Da wir wiederum hieran Kritik übten, haben sich in den letzten Sitzungen verlängerte Protokolldiskussionen ergeben. In unseren Augen bestätigt der Fakultätsrat unser schlechtes Bild, wenn die erneut durch professorale Mehrheit durchgesetzte Konequenz in der Entscheidung liegt, künftig nur noch Ergebnisprotokolle anfertigen zu lassen. Wir haben gegen diese Entscheidung ein suspensives Gruppenveto eingelegt, so dass die Entscheidung am kommenden Mittwoch erneut durch den Fakultätsrat muss.

Wir möchten auf diesem Wege alle Studierenden und insbesondere die Fachschaftsräte der Fächer unserer Fakultät dazu aufrufen, am kommenden Mittwoch in den Fakultätsrat zu kommen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir als Vertreter werden uns dafür einsetzen, dass allen Gremiengästen das Wort erteilt wird. Unabhängig von der jeweiligen politischen Couleur und bei allen Interessenkonflikten sollte es unser aller Anliegen sein, dass Entscheidungsprozesse ebenso wie die damit verbundenen Kontroversen und Meinungsverschiedenheiten zu Gunsten einer beständigen Gremienarbeit dokumentiert werden, um so die inhaltlichen Ambitionen von Minderheiten zum Wort zu verhelfen. Politische Entscheidungsprozesse in universitären Gremien nur dem Resultat nach festzuhalten und es so formal zu glätten, ist eine zutiefst undemokratische Vorgehensweise und ist im Sinne von uns allen zu verhindern.

Aus diesem Grund bitten wir Euch, Mittwoch um 14.00 in den Fakultätsrat im Raum A04 0-022 zu kommen und uns dabei zu unterstützen.

Vielen Dank vorab für Eure Unterstützung!

Mit den besten Grüßen,

Raban Witt & Steffen Stolzenberger

WAHLAUFRUF!

Liebe Leute,

hiermit möchten wir Euch bitten an der Wahl an diesem Mittwoch und Donnerstag (9.30 - 14.30 Uhr im BIS-Saal) teilzunehmen!
Studierende unserer und anderer Fachschaften treten für den Fakultätsrat der Fak. IV unter dem Namen "KRITISCHE STUDIERENDENGRUPPE" an. Wer wir sind und was wir wollen...

Ebenso wichtig ist es auch für das Studierendenparlament (STUPA) zu wählen, denn es ist gilt eine Abwahl des AStA und verschiedener Referate zu verhindern! Dies gelingt, wenn ihr Eure Stimme der 'GUM plus Sozial' (GPS) - Liste gebt!

Die Abstracts zu den Vorträgen

Kongress 'Kritik und Versöhnung 2015'
- Vortragsprogramm

Leider muss der Vortrag von Lou Kordts am Samstag um 10.30 Uhr ausfallen. Alles Übrige bleibt wie gehabt, auch der Guten-Morgen-Kaffee wird weiterhin ab 10 Uhr bereitstehen.

Förderung zum Studieren ohne Barrieren

Sinnfragen im Kinosaal - ein taz-Artikel vom 04. 12. 2014

Diesen Auszug: "Für die Zukunft dürfte es gerne etwas weniger akademisch zugehen: Die Frage etwa nach dem 'Geist in der Maschine' ließe sich ja sehr reizvoll auch anhand eines Popcorn-Genrefilms wie 'Transformers' verhandeln." kommentieren wir mal unkommentiert.

Killing Gandhi: The Question of Indian Guilt - Mo. 15.12. 19 Uhr im Karl Jaspers Haus

"Liebe Mitglieder und Freunde der Karl Jaspers-Gesellschaft,

ich darf Sie heute noch zu einem zweiten Vortrag einladen, der Anfang der nächsten Woche, am 15. Dezember um 19.00 Uhr im Karl Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22, stattfinden wird. Das Erich Auerbach-Archiv richtet in Kooperation mit uns einen Abend mit dem in Neu-Dehli lehrenden Literaturwissenschaftler und Dichter Prof. Makarand Paranjape aus. Er wird in englischer Sprache zu dem Thema sprechen:

Killing Gandhi: The Question of Indian Guilt

Professor Paranjape, der gerade als erster Gastwissenschaftler auf den Erich Auerbach-Gastlehrstuhl für Global Literary Studies an die Universität Tübingen berufen wurde, wird der Frage nachgehen, inwieweit das auf den indischen Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi 1948 verübte Attentat im Kontext von Karl Jaspers‘ Schrift Die Schuldfrage (1946) erklärt und interpretiert werden kann. Der Vortrag richtet sich nicht nur an Studierende der Philosophie, sondern vor allem an ein breites Publikum, das die von Gandhi praktizierten Formen zivilen Ungehorsams näher kennen lernen möchte. Die von Gandhi angeführte indische Unabhängigkeitsbewegung trug dazu bei, dass 1947 das Ende der britischen Kolonialherrschaft besiegelt werden konnte. Weitere Informationen zu Person und Vortrag finden Sie in dem unten angefügten Abstract.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben mit herzlichen Grüßen,

Prof. Dr. Matthias Bormuth Prof. Dr. Martin Vialon

 

Abstract:

In 1945, soon after the defeat of Germany and the end of World War II, Karl Jaspers delivered a series of profound and moving lectures on ‘The Question of German Guilt’. These were published in German as Die Schuldfrage in 1946, a few months before Gandhi’s assassination, and in a widely discussed English translation in 1948 soon after. Jaspers begins by acknowledging that ‘The temptation to evade this question is obvious; we live in distress – large parts of our population are in so great, such acute distress that they seem to have become insensitive to such discussions’ (Jaspers 1946; 2000: 21). Perhaps, a vast number of Indians also felt a similar sense of distress and apathy after the traumas, bloodletting, and displacement of the Partition. Under the circumstances, it would not be difficult to understand the evasion, if not repression, of their guilt not only in the enormous carnage and violence of Partition but also in the murder of the Mahatma which was somehow so intrinsically linked to this subcontinental tragedy. Though the circumstances were so different, we may have much to learn from Jasper’s exploration of German guilt over the atrocities against the Jews and the great bloodbath of the war. This talk, based on the recently published The Death and Afterlife of Mahatma Gandhi (London: Routledge, 2014), is an attempt to tease out the implications of Jasper's work in the context of the aftermath of India's Partition and Gandhi's assassination."

Kick-off für den Arbeitskreis für Plurale Ökonomik in Oldenburg

klingt ganz interessant:

"Liebe Leute,

wir suchen Mitstreiter*innen für die Gründung eines Arbeitskreises für Plurale Ökonomik in Oldenburg! Seit einiger Zeit regt sich Wiederstand gegen die Einseitigkeit ökonomischer Bildung. Durch eine Gruppe in Oldenburg wollen wir diesen Prozess unterstützen und uns gemeinsam fortbilden.
Unsere (noch völlig offene) Idee ist, dass wir uns im Arbeitskreis für Plurale Ökonomik mit der Vielfalt ökonomischer Theorien auseinandersetzen. Anhand der Theorien wollen wir dann die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme der heutigen Zeit, (Flüchtlingsbewegungen, Umweltzerstörung, Finanzmarkt – und Eurokrise) diskutieren. Wir wollen einen Raum schaffen, die oftmals gelehrte Mainstream-Ökonomik der Wirtschaftwissenschaften kritisch zu hinterfragen und über alternative Ansätze zu diskutieren, die der Komplexität gesellschaftlicher Themen gerecht werden könnten und diese Themen von verschiedenen Perspektiven beleuchten.
In der Auftaktveranstaltung möchten wir mit Euch über die Idee des Arbeitskreises diskutieren und überlegen, welche Themen wir wie bearbeiten wollen (z.B. Podiumsdiskussion, Lesekreise, etc.).

Dafür treffen wir uns am Donnerstag, den 11. Dezember um 18 Uhr an der Uni Oldenburg in Raum A04 4-407.

Wir freuen uns auf Euch!"

KONGRESS - Verlängerung des Call for Papers

Liebe Leute,

heute, einen Tag vor Ende unseres CfPs, können wir vermelden, dass wir
sowohl mit Quantität und Qualität der bisher eingereichten Abstracts überaus zufrieden sind.
Dennoch haben wir uns entschieden für die Kurzentschlossenen und Last-Minute-ProduzentInnen
die Frist zur Einreichung bis einschließlich Mittwoch, den 19.11.14 zu verlängern.
Wir wünschen schon jetzt ein produktives Wochenende und freuen uns über weitere Themenvorschläge.

Den Call for Papers und andere wichtige Informationen könnt ihr auf der Homepage des Kongresses finden.
Eine Veranstaltung, auch für diejenigen Oldenburger Student*innen, die nur als Zuhörer teilnehmen möchten, gibt es übrigens auch.

Mit besten Grüßen
KuV-Organisationskomitee

Studien- und Semesterbeginn

Liebe neue und alte KommilitonInnen,

herzlich willkommen (zurück) an der Uni zum Wintersemester 2014/15!Wir wünschen Euch ein schönes und erfolgreiches Semester und einen guten Start ins Studium. Hilfreiche Infos und Links zum Einstieg findet Ihr HIER.

Eine Veranstaltung von uns als Fachschaft gibt es auch.

Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jhd.
Lesung und Diskussion im PFL

Liebe Leute,

hiermit möchte ich Euch herzlich zur Lesung aus dem Buch
"Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert" mit
Mathias Jakob Becker von der Technischen Universität Berlin
am Dienstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL
einladen.

Vom 11.-13. September findet im BIS-Saal die Tagung "Subjekt und Gewalt im Recht" statt auf die wir euch hiermit aufmerksam machen möchten.

Den Programm-Flyer sowie weitere Informationen findet ihr unter folgendem Link:
www.uni-oldenburg.de/philosophie/forschung/aktuelle-veranstaltungen/

Diesjährige TutorInnenschulung

"Liebe FachschaftlerInnen,

ich möchte Sie darüber informieren, dass es in diesem Jahr erneut eine fachübergreifende Tutorenschulung           (29. 9. - 10. 10. 2014) geben wird, die von der ZSB koordiniert wird und jetzt online eingesehen werden kann: http://www.uni-oldenburg.de/tutorenschulung/

Wieder haben sich viele MitarbeiterInnen und DoktorandInnen der Universität bereit erklärt, an der Tutorenschulung mitzuwirken, so dass ein facettenreiches Angebot entstehen konnte.

Anmeldungen zur Schulung sind ab dem 1. September im Stud.IP möglich. Einen Programmflyer erhalten Sie auf Anfrage. Wie im Jahr davor, können alle FachtutorInnen an der Schulung teilnehmen. Die Schulung ist für ErsttutorInnen verbindlich.

[...]

Rückfragen richten Sie bitte an die Koordinatorin Margrit Ladenthin (ZSB), Tel.: -2466, E-Mail: margrit.ladenthin(at)uni-oldenburg.de


Mit freundlichen Grüßen Margrit Ladenthin"

18. bis 20. Juli - Fachschaftsfahrt nach Iffens

Liebe Studierende,

die Fachschaft Philosophie läd erneut in die Umweltstation Iffens zur Fachschaftsfahrt Philosophie ein. Dort bieten sich ein entspanntes Wochenende Möglichkeiten zum Lesen, Diskutieren, Singen, spazieren Gehen, Spielen und Genießen. Die Kosten des Wochenendes belaufen sich auf 17€, für 3,50€ kann zusätzlich Bettwäsche gemietet werden.

Die Fahrt soll vom 18.07. - 20.07. stattfinden. Bei Interesse schickt eine Mail an FSPhilo@uni-oldenburg.de oder tragt euch in die unverbindliche Anmeldeliste am Fachschaftsraum Philosophie M0-035 ein.

Herzliche Grüße, Euer Fachschaftsteam

Fachschafsrat Wirtschafts- und Rechtswissenschaften unterstützt das Autonome Frauenhaus Oldeburg e.V.

Liebe Kommiliton(inn)en,

wie ihr vielleicht schon anhand der zahlreichen Plakate wahrgenommen habt, veranstaltet der Fachschaftsrat Wirtschafts- und Rechtswissenschaften am 09. Juli 2014 von 16 bis 22 Uhr eine Benefiz-Veranstaltung "Hinschauen statt Wegschauen" zugunsten des Autonomen Frauenhaus Oldenburg e. V.. In der Nähe des Grillplatzes bei A11 werden wir ein Grillfest veranstalten, zu dem Studierende aller Fachrichtungen herzlich eingeladen sind. Als Rahmenprogramm bieten wir einen Tischkicker und eine BullRiding-Station an. Zudem werden wir das Spiel der Fußball WM übertragen. Sämtliche Erlöse gehen an den oben genannten Begünstigten, sodass dieses Event unserem Verständnis von sozialer Verantwortung entspricht.

Wir würden uns sehr freuen wenn ihr als Vertreter der Fachschaften unsere Veranstaltung besuchen würdet, diese über die euch zur Verfügung stehenden Mailverteiler publiziert und uns so bei unserer Aktion unterstützt. Weitere Informationen findet ihr auf Facebook unter https://www.facebook.com/events/488681744611928/?ref_dashboard_filter=upcoming.

Unter diesem Link sind zeitnah auch Informationen über Dozent(inn)en die auf den Bullen steigen oder sich am Kickertisch herausfordern lassen zu finden.

Wir freuen uns viele Gesichter begrüßen zu dürfen und einen tollen Tag zu verbringen.

Vorab vielen Dank für eure Unterstützung, bis Mittwoch und beste Grüße,

Benni und Jannis

(FSR WiRe)

AGs zum Runden Tisch

Mit reichlich Verspätung berichten wir nun an Hand der Protokolle von den mittlerweile drei Treffen der AG die auf Initiative der Studienkommission zur Vorbereitung eines dritten Runden Tisches stattgefunden haben.

Die erste der drei Sitzungen fand am 11. Dezember des letzten Jahres statt. Es finden sich zwei Protokolle vor, eines von Sören Koselitz und eines, das Ergänzungen dazu vornimmt, von Matthias Huck.

Am 08. Januar des nun laufenden Jahres fand sich die AG ein zweites Mal ein. Dabei wurden die als interessant erachteten Punkte der ersten Sitzung aufgegriffen und begonnen zu diskutieren, wie sich hier sehen lässt. Wie mehrheitlich gefordert, wurden an diesem Tag wie auch in der dritten Sitzung Meinungsbilder zu den diskutierten Themen erstellt, die einen Abschluss für die AG bilden sollten. Diese Meinungen stellen jedoch nur die persönlichen Ansichten der Teilnehmer dar und haben keinerlei Auswirkungen auf die Kompetenzen des Runden Tisches, welcher nach wie vor das bestimmende Gremium in der Diskussion um die Senatsbeschlüsse von 2009 bleiben muss.

In der dritten Sitzung der AG, am 29. Januar, wurden die Diskussionen um die als interessant erachteten Punkte fortgesetzt. Dies spiegelt sich zunächst in folgendem Protokoll wieder. Dieses Protokoll wurde anonym in folgende Version korrigiert und anschließend von Jaro Ehlers folgend kommentiert.

Der nächste Runde Tisch findet nun am 07. Mai statt.

Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie

Hier im Übrigen eine neue, sicherlich nicht gänzlich uninteressante Zeitschrift, maßgeblich mit herausgegeben von zwei Oldenburger Philosophen, Sven Ellmers und Ingo Elbe.

Tagung in Freiburg zu "Gewalt - Geschichte - Gesellschaft" am 30. Mai und 01. Juni

"Hallo liebe Fachschaften,

Wir sind eine Gruppe Studierender der Bachelor- und
Masterstudiengänge Geschichte und Germanistik der Uni
Freiburg und organisieren eine interdisziplinäre
studentische Tagung unter dem Thema „Gewalt – Geschichte –
Gesellschaft“, die vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2014 in
Freiburg stattfinden wird.

Zur Information haben wir sowohl den Call for Papers als
auch den Entwurf für unser Plakat angehängt. Alle wichtigen
Infos gibt's auch auf unserer Homepage:
gggtagung.wordpress.com. Wir wären euch dankbar, wenn ihr
die Studierenden über unser Vorhaben (via Facebook etc.)
informiert und danken im Voraus für eure Hilfe.

Für Nachfragen stehen wir gerne unter dieser E-Mailadresse
zur Verfügung.

Liebe Grüße,
Die Tagungsplaner*innen"

23.1.2014 - Wahlergebnis

Infos frisch aus dem Wahlamt:
Die "Kritische Studierendengruppe" hat mehr als 3/4 aller Fak-IV-Stimmen bekommen und erhält somit beide Sitze im Fakultätsrat!
Wir freuen uns und danken euch für die Unterstützung!

Genauers beim Wahlamt.

 

 

Januar 2014 - WAHL: Fakultätsrat und Senat - UPDATE

Liebe Fachschaft, liebe Studierende der Fakultät IV,

am 22. und 23. Januar findet am Campus Uhlhornsweg (im Bibliothekssaal, Perso nicht vergessen) jeweils von 9.30 bis 14.30 Uhr die Wahl der Studierendenvertreter im Fakultätsrat und im Senat statt.
Bitte nehmt an der Wahl teil!
Für den Senat kandidieren auf der weitumfassenden FuWi-Liste aus der Fachschaft Philosophie unter anderem David Barteczko und Jaro Ehlers. Auch dafür wünschen wir uns eure Stimmen. (Übrigens möchte Liste 2 nicht gewählt werden - sie hat sich nur auf Grund des besonderen Wahlrechts aufgestellt.)

Im Fakultätsrat kandidieren Steffen Stolzenberger, Raben Witt, Jaro Ehlers, Jannik Kordts und Matthias Huck (in dieser Reihenfolge) unter dem Namen "Kritische Studierendengruppe".

Bitte geht den kleinen Schritt zur Wahl in der nächsten Woche, denn die "Kritische Studierendengruppe" braucht dringend Eure Stimmen!

Und wenn man so etwas im Asta-Kalender liest, umso mehr.

 

Die offiziellen Infos findet ihr auf den Seiten des Wahlamts.

 

 

Januar 2014 - WAHL: Fakultätsrat und Senat

Liebe Fachschaft, liebe Studierende der Fakultät IV,

am 22. und 23. Januar findet am Campus Uhlhornsweg jeweils von 9.30 bis 14.30 Uhr die Wahl der Studierendenvertreter im Fakultätsrat und im Senat statt.
Bitte nehmt an der Wahl teil!
Wichtig ist: Ihr könnt an der Wahl auch dann teilnehmen, wenn nur Euer Zweitfach der Fakultät IV zugeordnet ist, sofern ihr bis zum 15.01. ein entsprechendes Zuordnungsformular ausfüllt (Download HIER).
(Diese "Zuordnung" gilt nur für die Wahlen und hat keine weiteren Auswirkungen!)
Ihr könnt das ausgefüllte Formular ins Postfach der Fachschaft Philosophie einwerfen oder es unter der Tür des Fachschaftsraum (M-0-035, neben Bühne 2 des Unikums) durchschieben. Wir werden alle Unterlagen dem Wahlamt zukommen lassen.

Bitte geht diesen Schritt, denn die "Kritische Studierendengruppe" braucht dringend Eure Stimmen!

Und wenn man so etwas im Asta-Kalender liest, umso mehr.

 

Die offiziellen Infos findet ihr auf den Seiten des Wahlamts.

 

 

14.11.2013 - Protokoll des 2. Runden Tisches am 16. Oktober und weiteres Vorgehen

Das Protokoll des 2. Runden Tisches der Fakultät IV ist fertiggestellt und kann HIER heruntergeladen werden.

In der gestrigen Sitzung der Studienkommission wurde bzgl. des weiteren Vorgehens beschlossen, in einer Arbeitsgruppe - bestehend aus drei studententischen VertreterInnen und je einem/einer MTVlerIn, MittelbaulerIn und Professor/in pro Institut - zielführende Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre zu erarbeiten. Diese Vorschläge sollen dann an einem dritten Runden Tisch präsentiert und diskutiert werden. Der Studiendekan kündigte an, dass er demächst zu dieser Arbeitsgruppe einladen wolle.

13.11.2013 - VOLLVERSAMMLUNG PHILOSOPHIESTUDIERENDER

EINLADUNG ZUR VOLLVERSAMMLUNG PHILOSOPHIESTUDIERENDER

Die (außerordentliche) Vollversammlung findet am 13.11.20013 ab 16 Uhr in Raum A01-0-005 statt. 

Eingeladen ist jeder immatrikulierte Studierende der Philosophie/Werte&Normen.

11.11.2013 - NWZ berichtet über Vorgänge an der Uni Oldenburg, am Institut für Philosophie und der Fakultät IV

17.10.2013 - "Philosophie & Film"

Liebe Fachschaft, 
wir dürfen Euch mit Freude mitteilen, dass wir im Wintersemester 2013/2014 in Kooperation mit dem cine-k das Seminar „Philosophie und Film“ anbieten. Das Seminar bietet Studierenden aller Fachbereiche die Möglichkeit, sich Filme anzuschauen, die meist gesellschaftskritische oder psychoanalytische Inhalte transportieren, um im Anschluss daran diese in gemeinsamer Runde philosophisch zu reflektieren.

Das Seminar ist eine Initiative der Fachschaft Philosophie und wird aus Studienmitteln finanziert. Das heißt, dass der Eintritt für Studierende frei ist. Es können im Seminar keine KP erworben werden. Vielmehr geht es darum, Studierenden jenseits der gewohnten KP-Jagd einen interdisziplinären und kulturell ansprechenden Raum zum Nachdenken zu eröffnen.

Das Seminar wird immer donnerstags von 18-22 Uhr im cine-k stattfinden. An bestimmten Terminen, die noch angekündigt werden, wird die Diskussion im Anschluss an den Film im Marvin's stattfinden.

Es wird 14 Termine geben, von denen 10 Filme feststehen (die Liste der bereits ausgewählten Filme könnt ihr HIER sehen). Für die übrigen 4 Termine sollen Filme gewählt werden, die von Studierenden vorgeschlagen worden sind. Bitte schreibt uns eine E-Mail, wenn Ihr einen Film für das Seminar vorschlagen möchtet.

Wir freuen uns auf Euch!

Eure
Fachschaft Philosophie

 

 

16.10.2013 - 2. Runder Tisch der Fakultät 4

Liebe Studierende der Fakultät 4,

vielleicht habt ihr in euren Mails oder in stud.ip bereits die Einladung des Dekanats zum "2. Runden Tisch" am kommenden Mittwoch dem 16.10.2013 um 16 Uhr im BIS-Saal bemerkt.

Wir möchten euch hiermit ermuntern an der Diskussion um die möglichen, weitreichenden Änderungen unserer Studienbedingungen teilzunehmen.

Im Gespräch sind wesentliche Veränderungen der Bachelor Prüfungsordnung [BPO] (bspw. Anwesenheitskontrolle, mehrere Prüfungsleistungen pro Modul, etc.). Der 2. Runde Tisch gibt uns allen eine Plattform unsere Meinung(en) hierzu zu äußern und an konstruktiven Verbesserungen mitzuarbeiten, um zu verhindern, dass die aktuellen Studienbedingungen noch restriktiver und verschulter gestaltet werden.

Um sich genauer mit dem Hintergrund dieses Prozesses und der Veranstaltung des Runden Tischs beschäftigen zu können, stellen wir euch hier einige Info-Materialien zur Verfügung.

- Einladungstext zum aktuellen Runden Tisch (interessant: zum Vergleich der Einladungstext des 1. Runden Tisches

- Protokoll des 1. Runden Tisches vom 19.6.2013

- Positionspapier der Studiendekaninnen/Studiendekane und als mögliche Antwort hierzu der:

- Entwurf eines Positionspapiers von Studierenden (vielen Dank an Elisabeth Franzmann vom "Projekt Studienstruktur")

Wir freuen uns auf eine lebhafte, zielorientierte Diskussion und euer zahlreiches Erscheinen zu dieser seltenen Gelegenheit abseits des Alltags kleiner, innerer Kreise in den studentisch spärlich besetzten Gremien der Hochschule. Bis Mittwoch!

01.10.13 - Post von Prof. Dr. Ruschig

Liebe Fachschaft, 
gestern erreichte uns eine Nachricht, die wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen haben und hier mit euch teilen möchten. Wir bedanken uns bei Herrn Ruschig für seinen Einsatz als Institutsdirektor und als engagierter Professor in Forschung und Lehre. Im folgenden könnt ihr seine Mail an die Mitglieder der Fachschaft lesen:

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Liebe Mitglieder der Fachschaft Philosophie,

am Freitag bekam ich die Nachricht: Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat meinem Widerspruch gegen die vom Präsidium verfügte Ablehnung meines Antrags auf Hinausschieben des Ruhestandes nicht stattgegeben. Folglich bin ich ab heute (dem 1.10.2013) nicht mehr beamteter Hochschullehrer am Institut. 
Vorab und zuallererst möchte ich mich bei Ihnen allen sehr herzlich für die wunderbare Unterstützung bedanken! 
Gerne hätte ich an der Carl von Ossietzky Universität weitergearbeitet, weil ich mich den Studierenden und der Entfaltung freien Studierens und weil ich mich einer engagierten politischen Philosophie verpflichtet fühle. Gerne hätte ich zudem das Amt des Institutsdirektors, in das ich ja so oft gewählt wurde, weitergeführt, weil ich weiß, daß es den freien Geist des Studierens nicht einfach so gibt und weil die gleichberechtigte Teilnahme von Studierenden, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und MTV-Bediensteten an allen Belangen des Instituts immer erneut erkämpft werden muß, zum Teil gegen erhebliche Widerstände auf der Professorenbank (und bei den Stabstellen).Im Gegensatz zu den Studierenden und den Wissenschaftlichen Mitarbeitern haben die Professoren des Instituts (gelernt habe ich, daß es Professoren und Professoren gibt, nämlich einmal diejenigen, die eine Planstelle (“Lehrstuhl”) haben, und zum anderen diejenigen, die nicht auf einem solchen Stuhl sitzen; gemeint sind im folgenden die ersteren) mich nicht unterstützt, mehr noch, es gibt ‘Kollegen’ Professoren im Institut und in der Fakultät (erstere Abteilung, s. vorherige Klammer), die in Kooperation mit den Stabstellen und der Präsidentin die meine Weiterarbeit verhindernden ‘Sachzwänge’ erfanden und so aktiv und auch (vermeintlich) passiv meine Zwangspensionierung betrieben – Zwangspensionierung muß man es nennen, wenn auf der einen Seite meine Bereitschaft, aus freien Stücken länger zu arbeiten, steht und auf der anderen Seite eine Gesetzeslage, die ein solches Weiterarbeiten ermöglicht und sogar begünstigt, zusammen mit der vom Staat forciert vorangetriebenen Flexibilisierung der Altersgrenze, was die Haushalte von den wachsenden Pensionszahlungen entlasten soll und als eine finanzpolitische Notwendigkeit ausgegeben wird. Alles sprach für die Verlängerung meines Vertrages: Es gibt einen Bedarf an professoraler Lehre im Bereich der Praktischen Philosophie; Prof. Kreuzer ist im Forschungssemester; die Studierendenzahlen wachsen; die Auslastung des Studiengangs liegt bei 140 %; die Seminare sind übervoll. Und außerdem: Die Verlängerung des Vertrages wäre ohne weiteres finanzierbar gewesen. Daß jene ‘Kollegen’ Professoren, wiewohl es den Bedarf gibt und wiewohl die Verlängerung finanzierbar war, meine Versetzung in den Ruhestand gegen meinen Willen und gegen den Willen einer übergroßen Mehrheit am Institut durchsetzten, verweist darauf, daß die vor Gericht benannten, die Weiterarbeit angeblich verhindernden ‘Sachzwänge’ vorgeschoben sind und in Wahrheit aus politischen Gründen angeführt werden, die jene Herren vertreten und doch nicht öffentlich einbekennen.Die angesprochenen ‘Kollegen’ Professoren werden meine Zwangspensionierung als einen Erfolg ihres politischen Mobbings und als ersten Schritt dazu feiern, um den freien Geist aus dem Institut zu vertreiben. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat diesem Schritt nicht Einhalt geboten. Das heißt aber nicht, daß das Eintreten für eine freies Studieren verkehrt ist. Dieses Eintreten hängt nicht an einer Person und nicht daran, daß eine Person nun zwangsweise nicht mehr beamteter Hochschullehrer ist. 
Nochmals danke ich für Ihre Unterstützung. Was diese bedeutet, wird nicht dadurch entwertet, daß die Universitätsmächtigen in Verbindung mit einem OVG sich als stärker erwiesen haben.

Trotz alledem!

Ulrich Ruschig

 

 

 

Fachschaft Philosophie

Einmalige Veranstaltungen

22. - 26.01.2017 StuPa-Wahlen in Wechloy und Haarentor