Veranstaltungsreihe Impulse: Programm 2018

  • Workshop

    17.02.2018, 09:30 - 17:00 Uhr V03 E-005

    Martina Lange:

    Strukturierte Trauma Intervention (STI) (nach D. Weinberg) in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

    Beschreibung:

    Die STI ist eine schonende Interventionsmethode zur Trauma Darstellung und Bearbeitung, die für Kinder (ab 8 Jahre), Jugendliche und auch Erwachsenen geeignet ist. Mithilfe eines strukturierten Vorgehens werden die bei dem Trauma erlebten (und oft dissoziierten oder abgespaltenen) Wahrnehmungen und Sinneseindrücke schrittweise rekonstruiert und zunehmend integriert. Die Anwendung erfolgt hauptsächlich bei Patienten mit Einmaltrauma, kann aber von geschulten Therapeut_innen auch bei Patienten mit bewussten, abgrenzbaren, komplexen Traumaerfahrungen angewendet werden. In diesem Zusammenhang hat sich die STI in der Praxis zuweilen auch als Alternative zur Bildschirm-Technik oder Trauma-Imagination bewährt.  

    Der Praxisworkshop gliedert sich in einen kurzen Einführungsteil, in dem die Interventionsmethode und der dazugehörigen theoretische Hintergrund aufgezeigt werden und die praktische Anwendung der STI innerhalb der psychotherapeutischen Arbeit dargestellt und anschließend diskutiert wird. Im Praxisteil des Seminars wird dann die praktische Anwendung der STI in Kleingruppen eingeübt. Dabei können die Teilnehmer in der Rolle des Therapeuten oder als „Klienten“ anhand eigener Mini-Traumen persönliche Erfahrungen mit der Interventionsmethode machen und diese in ihrem Ablauf kennenlernen.

    Dipl. Psych. Martina Lange ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychologische Psychotherapeutin sowie ausgebildete Supervisorin. Sie ist spezialisiert auf die Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT) und leitet außerdem eine Lehrpraxis in Emsdetten.

    Anmeldung nicht mehr möglich: Alle Workshop-Plätze bereits belegt

    Teilnahmegebühren:
    100 € regulär
    80 € erm. aktuelle/ehemalige Teiln. des C3L
    50 € erm. Studierende

    Tagung

    25. und 26.05.2018

    Veranstalter:
    Ausbildungsstätten für Psychologische Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Universität Oldenburg

    Kasuistik-Fachtagung

    Beschreibung:

    Auf der diesjährlichen Kasuistik-Fachtagung wird wieder der konkrete Fall im Vordergrund stehen, wenn es darum geht, die inhaltlich sehr unterschiedlichen Schwerpunkte der einzelnen Workshops vorzustellen. Auf folgende Neuerungen können Sie sich freuen:

    • Die Ausbildungsstätten öffnen ihre Türen: die Veranstaltung wird als fachöffentliche Fortbildung angeboten werden.
    • Fortbildung braucht Zeit und Raum: Die Fachtagung wird am Freitag ganztägig und am Samstag bis mittags stattfinden.
    • Die Vielfalt wird größer: Teilnehmende können aus mindestens drei parallel laufenden Workshops wählen.
    • Ein zusätzlicher fachöffentlicher Vortrag am Freitagabend öffnet das Format für ein größeres Publikum.
    • Überregionale Vernetzung eröffnet Horizonte: Es werden zahlreiche externe Referent_innen eingeladen.

    Weitere Informationen

    Anmeldung erforderlich: anja.kruse(at)uni-oldenburg.de

    Vortrag

    13.09.2018, 19.00 Uhr, BIS-Saal

    Prof. Dr. Udo Rauchfleisch:

    Einfluss der sexuellen Orientierungen und Identitäten auf den therapeutischen Prozess

    Beschreibung:

    Prof. Dr. Udo Rauchfleisch ist Professor emer. an der Universität Basel für Klinische Psychologie, Gastprofessor an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und Fachschulen, Privatpraxis für Psychotherapie und Beratung in Basel,Fachpsychologe für Psychotherapie FSP/PPB, Psychoanalytiker DPG/DGPT

    Forschungsschwerpunkte: Theorie und Praxis der Psychoanalyse, Dissoziale/antisoziale, Persönlichkeiten, Gewalt, Testdiagnostische Methoden, Musikpsychologische Themen, Grenzgebiete Psychologie – Theologie, Homosexualität, Transsexualität – Transidentität

    Anmeldung erforderlich: Zum Anmeldeformular

    Eintritt: 
    10 € regulär
    8 € erm. aktuelle/ehemalige Teiln. des C3L
    5 € erm. für Studierende

    Vortrag

    30.11.2018, 19:00 Uhr

    Dr. Susanne Döll-Hentschker:

    Geschwisterbeziehungen

    Beschreibung:

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Anmeldung erforderlich: Zum Anmeldeformular

    Eintritt: 
    10 € regulär
    8 € erm. aktuelle/ehemalige Teilnehmende des C3L
    5 € erm. Studierende

  • Vortrag

    12.04.2018, 19:00 Uhr

    Prof. Dr. Cristina Lenz:

    Leadership 4.0 - Wie Digitalisierung Führung verändert und wie Mediation dabei unterstützen kann

    Beschreibung:

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Anmeldung erforderlich: Zum Anmeldeformular

    Eintritt: 
    10 € regulär
    8 € erm. aktuelle/ehemalige Teilnehmende des C3L
    5 € erm. Studierende

    DGSF-Jahrestagung

    20. - 22.09.2018, Universität Oldenburg

    Ich, Du und die anderen...
    Selbstorganisation – Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn

    Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite der Tagung: http://dgsf-tagung-2018.de

    Anmeldung erforderlich: http://dgsf-tagung-2018.de/anmeldung

    Workshop

    01.12.2018, 09:30-16:30 Uhr

    Dr. Susanne Döll-Hentschker:

    Geschwisterbeziehungen

    Beschreibung:

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Anmeldung erforderlich: Zum Anmeldeformular

    Eintritt: 
    100 € regulär
    80 € erm. aktuelle/ehemalige Teiln. des C3L
    50 € erm. Studierende

Ihre Wünsche und Anliegen

Sie haben Fragen oder möchten uns etwas zu den bereits stattgefundenen Veranstaltungen mitteilen? Dann schreiben Sie uns:

impulse(at)uni-oldenburg.de

Bislang in 2018 stattgefundene Veranstaltungen

Vortrag

02.02.2018, 19:00 Uhr A07 0-030 (Hörsaal G)

Reinert Hanswille:

Systemische Traumatherapie- Konzepte und Methoden für die Praxis

Beschreibung:

Trauma und Traumatherapie sind in den letzten Jahren zu einem Modethema der Therapie und Beratung geworden. Wenn es schwierig wird mit den Klienten, die Symptome verwirrend sind, der Therapieverlauf unbefriedigend ist etc. heißt es schnell: der Patient hat ein Trauma. Aber auch viele Patient_innen/Klient_innen kommen mit der Selbstbeschreibung „ich habe ein Trauma erlebt, und deshalb geht es mir so und so“. Aber auch Großschadensereignisse, Gewalt in Familien und Institutionen, Sexuelle Gewalt, Menschen, die ihre Heimat verloren haben etc.  legen es nahe über Trauma und Traumafolgestörungen nachzudenken. In der Traumatherapie steht nicht das Ereignis, sondern die Traumafolgestörung im Mittelpunkt. Auch deshalb ist es wichtig zu klären, unter welcher Traumafolgestörung  der Patient leidet. PTSD, komplexe Traumafolgestörungen, DESNOS, DIS  legen unterschiedliche Therapiestrategien nahe.
 
Der Vortrag beschäftigt sich mit zentralen Fragestellungen der Psychotraumatologie aus einer systemischen Perspektive. Dabei werden der traumatische Prozess, die physiologischen und psychologischen Auswirkungen diskutiert. Auswirkungen und Symptome werden vorgestellt und die unterschiedlichen Diagnosen beschrieben. Abschließend werden einige traumatherapeutische Methoden und Techniken kurz vorgestellt.
 
Reinert Hanswille ist Diplom-Pädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Paar- und Familientherapeut, Supervisor (DGSF, DGSv, Psychotherapeutenkammer NRW), Lehrtherapeut (DGSF und SG) sowie Lehrsupervisor (DGSF, SG und DGSv). Er ist Institutsleiter des ifs (Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung) und dort Leiter des Ausbildungsganges Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie (Abschluss: Approbation). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Systemische Traumatherapie mit Einzelnen und Familien sowie der Arbeit mit stressbelasteten Systemen.

Workshop

03.02.2018, 09:30 - 16:30 Uhr, A01 0-008

Reinert Hanswille:

Systemische Traumatherapie- Konzepte und Methoden für die Praxis

Beschreibung:

Trauma und Traumatherapie sind in den letzten Jahren zu einem Modethema der Therapie und Beratung geworden. Wenn es schwierig wird mit den Klienten, die Symptome verwirrend sind, der Therapieverlauf unbefriedigend ist etc. heißt es schnell: der Patient hat ein Trauma. Aber auch viele Patient_innen/Klient_innen kommen mit der Selbstbeschreibung „ich habe ein Trauma erlebt, und deshalb geht es mir so und so“. Aber auch Großschadensereignisse, Gewalt in Familien und Institutionen, Sexuelle Gewalt, Menschen, die ihre Heimat verloren haben etc.  legen es nahe über Trauma und Traumafolgestörungen nachzudenken. In der Traumatherapie steht nicht das Ereignis, sondern die Traumafolgestörung im Mittelpunkt. Auch deshalb ist es wichtig zu klären, unter welcher Traumafolgestörung  der Patient leidet. PTSD, komplexe Traumafolgestörungen, DESNOS, DIS  legen unterschiedliche Therapiestrategien nahe.
 
Im Workshop sollen einige Grundlagen der Psychotraumatologie gezeigt, Symptomspektren diskutiert und Diagnostikinstrumente vorgestellt werden, Methoden ausprobiert und Therapiestrategien diskutiert werden.
 
Reinert Hanswille ist Diplom-Pädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Paar- und Familientherapeut, Supervisor (DGSF, DGSv, Psychotherapeutenkammer NRW), Lehrtherapeut (DGSF und SG) sowie Lehrsupervisor (DGSF, SG und DGSv). Er ist Institutsleiter des ifs (Institut für systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung) und dort Leiter des Ausbildungsganges Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie (Abschluss: Approbation). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Systemische Traumatherapie mit Einzelnen und Familien sowie der Arbeit mit stressbelasteten Systemen.