Epidemiologie und Biometrie

Früherkennung und Versorgung von Prostatakrebspatienten – ein transnationaler Vergleich der Auswirkungen von Leitlinien und Empfehlungen zur PSA-Testung und eine empirische Evaluierung der regionalen Versorgungsheterogenität

Beschreibung:

Die Abteilung Epidemiologie und Biometrie unterstützt die Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Oldenburg zur Zeit neben einer klinischen Studie bei einem Projekt zur Versorgung und Epidemiologie des Prostatakarzinoms. Hierbei geht es u.a. um einen kleinräumig angelegten, transnationalen Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden und der Früherkennung mittels PSA-Test.

 

Länderspezifische gesundheitspolitische Entscheidungen zur Testung des prostataspezifischen Antigens (PSA) bzw. Früherkennung des Prostatakarzinoms (C61 (ICD-10)) können unterschiedliche Auswirkungen wie beispielsweise steigende Inzidenz zur Folge haben – so auch in Deutschland und den Niederlanden. Innerhalb der Länder liegt zudem eine Variabilität der Anwendung des PSA-Tests vor, welche weniger von nationalen Empfehlungen als vom individuellen Handeln und Einstellungen der Ärzte geprägt ist.

Es handelt sich hier um ein mehrstufiges Pilotprojekt, welches sich grob wie folgt in drei Zielsetzungen gliedert: i) Abschätzung der Auswirkungen länderspezifischer Leitlinien und internationaler Empfehlungen auf die regionale Prostatakarzinomverteilung in Niedersachsen und der Provinz Groningen; ii) Pilotbefragung zur Evaluierung der Versorgungssituation von Prostatakarzinompatienten; iii) Analyse des regionalen Versorgungsnetzes für Prostatakarzinompatienten.

 

Studienleitung:

Alexander Winter (Oberarzt und stellv. Leiter und Koordinator Prostatakarzinomzentrum)

Förderung:

Klinischer Forschungspool der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften

Aktueller Status:

Der Beginn des Projektes war im September 2015.

Verantwortliche Mitarbeiterinnen: