Verdi-Betriebsgruppe

Liebe ver.di-Kolleginnen und Kollegen,

die Arbeitsbelastung steigt, es gibt immer mehr unsichere Arbeitsverhältnisse die Einkommen im öffentlichen Dienst können mit denen in der Privatwirtschaft häufig nicht mehr mithalten.

Für einige macht die Arbeit in der Uni Spaß, für viele könnte sie Spaß machen, wenn die Alltagsbedingungen veränderbar wären. Als Universitätsbeschäftigte arbeiten wir in einem wichtigen Bereich - Bildung bestimmt die Zukunft der Menschen und unserer Gesellschaft. Deshalb ist es notwendig, dass wir uns um gute Qualität der Bildung, aber auch um die Qualität unserer Arbeitsbedingungen kümmern. Denn eins geht ohne das andere nicht!

Als ver.di Betriebsgruppe und Vertrauensleute wollen wir uns bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen und - soweit möglich - bei der Entwicklung unserer Arbeitsplätze einmischen. Es geht uns allerdings nicht nur um das Einmischen in der Uni.

Entscheidungen zu unserem Entgelt, zu anderen wichtigen Faktoren der Arbeitsbedingungen werden in Tarifverhandlungen geklärt und in Tarifverträgen festgelegt. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen und damit die Qualität unserer Arbeitsbedingungen sind abhängig von unserer Verhandlungsstärke - also der Stärke unserer Gewerkschaft ver.di. Dies zeigen z. B. eindeutig die besseren Arbeitsbedingungen und höheren Entgelte in den Branchen, die gut gewerkschaftlich organisiert sind.

Die öffentlichen Haushalte sind mit erheblichen Schulden belastet; in den nächsten Jahren tritt auch für das Land Niedersachsen die "Schuldenbremse" in Kraft - damit wird der Druck auf die Arbeits- und Bezahlungsbedingungen im öffentlichen Dienst weiter anhalten.

Unsere Interessen werden also auch in Zukunft nicht automatisch, von anonymen Kräften oder durch den guten Willen von anderen Beteiligten um- bzw. durchgesetzt.

Für gute Arbeitsbedingungen und die Zukunft der Carl von Ossietzky Universität ist es notwendig, dass wir uns gewerkschaftlich organisieren und in der Uni Einfluss nehmen - unterstützt uns dabei!

Euer ver.di-Betriebsgruppenvorstand