Biographische Daten

Ulrich Ruschig wurde am 10.7.1948 in Frankfurt/Main geboren. Ab dem WS 1966/67 studierte er Chemie und Philosophie an den Universitäten Frankfurt und Heidelberg und schloß sein Studium mit dem Diplom-Chemiker ab. 1974 wurde er von der Universität Heidelberg mit einer biochemischen Dissertation zum Dr. rer. nat. promoviert. Tätigkeiten als Wissenschaftlicher Assistent für Biologische Chemie an der Universität Heidelberg und für Organische Chemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg folgten. Ab 1979 lehrte er als Akademischer Rat für “Allgemeine Chemie unter besonderer Berücksichtigung der Berufspraxis und Geschichte der Chemie” an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 1995 habilitierte er sich für das Fachgebiet “Philosophie” an der Universität Hannover mit der Habilitationsschrift “Der Eintrag der Chemie zum Werden des Wesens”. Seit 1996 forscht und lehrt er als Hochschuldozent am Institut für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In diesem Institut war er als Hochschullehrer für nachfolgende Bereiche fachlich zuständig: Praktische Philosophie, Systematische Grundlagen und Geschichte der Naturwissenschaften, Politische Philosophie von Kant bis Marx und Klassische Deutsche Philosophie. 1999 verlieh ihm die Universität Hannover den Titel “Außerplanmäßiger Professor”. Er war langjähriger Direktor des Instituts für Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und wurde für mehrere Amtsperioden als Vertreter der Professoren in den Akademischen Senat gewählt. Am 30.9.2013 wurde er in den beamtenrechtlichen Ruhestand versetzt. Dessen ungeachtet forscht und lehrt er weiterhin am Institut für Philosophie. Aktuell ist er Vertrauensdozent der Rosa Luxemburg Stiftung.