Semester: Wintersemester 2017/2018

3.06.403 Kunst und globale Feminismen


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Das ‚Globale’ ist ein aktuell in Politik und Wissenschaft viel beredetes Thema, das auch das Kunstfeld und den Feminismus betrifft. Diskutiert wird, was eine ‚globale Kunst’ ausmacht, was ‚Globalität’ für den Feminismus bedeutet und wie sich ‚das Globale’ oder ‚Globalität’ aus einer kritischen Perspektive überhaupt verstehen lässt? Die Fragen, wie über nationale Grenzen hinweg bzw. diesen zum Trotz, feministische Politiken vernetzt oder als transnational entworfen werden können, wo aber auch Behauptungen von ‚universeller Schwesternschaft’ o.ä. zu Vereinnahmungen und Negierungen von Machtstrukturen führen, ist in der Geschichte des Feminismus viel debattiert worden. Die Kunst war ein Bereich, in dem Einsprüche von schwarzen Künstler_innen sowie Künstler_innen aus dem globalen Süden in die Vorstellungen und Politiken eines dominant weißen Feminismus und seiner Kunst formuliert wurden. Im Seminar wollen wir uns mit den Einsprüchen in den weißen Feminismus (sowohl theoretische als auch künstlerische) beschäftigen. Dabei werden wir uns sowohl mit mittlerweile schon eher historischen als auch mit aktuellen Positionen auseinandersetzen. Diskutiert werden voraussichtlich die theoretischen Einsprüche von Chandra T. Mohanty, Gayatri C. Spivak, Sara Ahmed und die künstlerischen Interventionen von Betty Saar, Adrian Piper, Kara Walker, Mona Hatoum und Gülsün Karamustafa (und anderen).

DozentIn

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
2

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--