Semester: Wintersemester 2017/2018

3.05.137 Medienmusikpraxis: Musikproduktion mit analogen und virtuellen Synthesizern


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 18:00 - 20:00, wöchentlich

Beschreibung

Basisinfo:
Analoge Synthesizer/Klangsyntheseformen erleben zur Zeit eine Renaissance, die niemand in diesem Umfang für möglich gehalten hätte. Die Medienmusikpraxis mit ihrer hervorragenden Instrumentensammlung und der traditionellen Verankerung in diesen Technologien knüpft hier an und bietet eine intensive praktischeEinführung. Einen Teil der Inhalte stelle ich zusätzlich als Onlinevideos bereit, die kontinuierlich erweitert werden.

Bitte unbedingt beachten, dass bereits die Anzahl von 12 Teilnehmenden wg. der wenigen Arbeitsplätze grenzwertig ist!
Voraussetzung: möglichst Cubase Grundkenntnisse (Aufnehmen/Verwendung von Plugins), um keine Zeit mit Zusatzerklärungen zu verlieren.

Details:
Eine Veranstaltung für alle, die sich ernsthaft für analoge Klangsynthese sowie alte/neue Synthesizer (analoge standalone- Hardware vs. digitale plugins in Cubase) interessieren und auch theoretische Details nicht langweilig finden.
Die internationale Electronic-Szene (auch Dance/EDM/Trance/Dubstep etc..) bedient sich heute wieder großer und teurer Analogsynthesizer, vgl. deadmau5 https://www.youtube.com/watch?v=UdMtT4_VncM
Wer sich auskennt, es sich leisten kann oder welche besitzt (wie unser Institut), nutzt dafür vintage Synths aus den siebziger Jahren, oder kauft sich aktuelle Systeme. Es gibt mittlerweile Großevents wie https://www.youtube.com/watch?v=x8qTdYlZjlQ#action=share
und wer mitspielen möchte, muss normalerweise viel Zeit und Geld investieren.
Deshalb dieses Veranstaltungsangebot.
Stilistisch bewegen wir uns zunächst im Bereich der siebziger Jahre, wie z.B. Ashra, Klaus Schulze, Tangerine Dream, danach “contemporary analog” https://www.youtube.com/watch?v=MyXi8uMmCuE im letzten Teil mit Cubase und VST Synths wie NI massive und/oder Dune.
Erstellt wird dabei letztendlich eine Produktion entweder analog oder digital, möglichst innovativ (von Dance bis Klangexperiment) und ohne Presets, da wir ja lernen, wie man einen Synthesizer versteht und programmiert. Das machen wir mit einem aktuell angeschafften Modularsystem
und dessen Softwarependant an unseren Arbeitsstationen
Für den Einstieg empfehle ich u.a. den Besuch des Films "Revolution of Sound", der bis Ende September in Oldenburg läuft. https://www.youtube.com/watch?v=H3vypKJab4U
Als Spinoff der Veranstaltung sind auch BA-Hausarbeitsthemen denkbar, zumal „Modularsynth“ gerade die gesamte Szene bewegt und damit einige interessante Fragestellungen verknüpft werden können. Langfristig sind Synth-Workshops mit MusikerInnen aus der Szene und Vernetzungen mit anderen Instituten europaweit geplant. Das Thema soll nachhaltig im Curriculum der Medienmusikpraxis verankert werden.

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--