Semester: Sommersemester 2017

4.02.181d Die Autobiographie als historische Quelle


Veranstaltungstermine

  • Fr , 12.05.2017 14:00 - 18:00
  • Fr , 16.06.2017 14:00 - 18:00
  • Sa , 13.05.2017 10:00 - 16:00
  • Sa , 17.06.2017 10:00 - 16:00

Beschreibung

Als historische Quellen sind Autobiographien unverzichtbar. Aber nicht etwa, weil über sie ein besonders „authentischer“ Zugang zum Menschen in seiner Zeit möglich wäre oder sich hierüber lückenlos Daten oder Ereignisse rekonstruieren ließen. Vielmehr sind es gerade ihre (auch versteckten) Intentionen, verfälschte, geschönte Erinnerungen und bewusste Auslassungen oder die narrativ erzeugte Kohärenz der Lebenserzählung, über die Deutungs- und Handlungsmuster, Wert- und Normvorstellungen oder auch kulturelle Praktiken sichtbar werden. Der Umgang mit Autobiographien in der historischen Forschung bedarf somit eines hohen Maßes an quellenkritischer Reflexion und Sensibilität.
Im Rahmen der Blockveranstaltung sollen in einem ersten Teil methodische sowie theoretische Kenntnisse über die Arbeit mit Autobiographien anhand der einschlägigen Forschungsliteratur erarbeitet und diskutiert werden. Sodann erfolgt in einem zweiten Teil die Anwendung dieser gewonnenen Erkenntnisse in der intensiven Auseinandersetzung mit (selbst) ausgewählten Autobiographien.

DozentIn

Studienmodule

  • ges181 Geschichtswissenschaftliche Arbeitsfelder I: Quellen, Theorien und Methoden
  • ges188 Profilbildung

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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