Semester: Wintersemester 2016/2017

3.01.054 Erzählungen Kafkas im Kontext verschiedener Literaturtheorien


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

Beschreibung

Anmeldung bitte über das Seminar 3.01.053. Nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Übung importiert.


Erzählungen Franz Kafkas zeigen unheimliche, rätselhaft verzerrte Welten, deren Beschreibung letztlich im Wort ‚kafkaesk‘ Ausdruck gefunden hat. Die Rätselhaftigkeit lädt dazu ein, mithilfe unterschiedlichster Theorien und Methoden endlich stichhaltige Aussagen zu diesen Texten machen zu können, was die Interpretinnen und Interpreten jedoch auch immer wieder vor Herausforderungen stellt: „Jeder Satz spricht: deute mich, und keiner will es dulden“ (Theodor W. Adorno). Dadurch sind im Laufe des letzten Jahrhunderts vielerlei Veröffentlichungen erschienen, die jeweils eine Lösung der Rätsel vorschlagen. In diesem Seminar geht es nicht darum, die verschiedenen Interpretationen gegeneinander auszuspielen, vielmehr sollen diese dazu genutzt werden, ein grundlegendes Verständnis der jeweils differenten Herangehensweisen zu ermöglichen. Voraussetzung dafür sind detaillierte Lektüren der Primärliteratur.
Folgende Publikationen sind grundlegend für die Übung:
Kafka, Franz: Die Erzählungen und andere ausgewählte Prosa, hg. von Roger Hermes, 12. Auflage, Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2014.
Neuhaus, Stefan/ Jahraus, Oliver (Hrsg.) Kafkas »Urteil« und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen, Stuttgart: Reclam 2002.
Prüfungsart: Referat + Ausarbeitung

DozentIn

Studienmodule

  • ger221 Gattungen, Gattungstheorien und Motive

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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