Semester: Wintersemester 2017/2018

4.02.022 Antikenrezeption im europäischen Hoch- und Spätmittelalter


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Antike hat nicht erst mit der Renaissance, sondern bereits im Mittelalter eine breite Rezeption erfahren. Zahlreiche Dichter, Gelehrte und Künstler haben sich mit der Epoche intensiv auseinandergesetzt, obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – sie aus christlicher Perspektive vor allem als „historia ante gratiam“ galt, also als ‚unselige‘ Zeit der ‚Heiden‘.
Das Seminar möchte den vielfältigen Formen nachspüren, in denen die Antike im Mittelalter fortlebte, nachwirkte und wahrgenommen wurde, und sich so den Lebens- und Vorstellungswelten der mittelalterlichen Menschen annähern. Der Fokus wird hierbei auf dem europäischen Raum und der Zeit des Hoch- und Spätmittelalters liegen. Im Zentrum der Veranstaltung soll die intensive Arbeit mit historischen Quellen wie z.B. höfischen Romanen, Chroniken und Briefen stehen. Auf diesem Weg sollen die Grundlagen des historischen Arbeitens wiederholt bzw. vertieft und der Umgang mit geschichtswissenschaftlichen Theorien exemplarisch eingeübt werden.

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--