Semester: Sommersemester 2017

3.01.232 Bertolt Brecht und der Kriminalroman


Veranstaltungstermine

  • Sa , 08.04.2017 10:00 - 18:00
  • Sa , 24.06.2017 10:00 - 18:00
  • Sa , 27.05.2017 10:00 - 18:00

Beschreibung

Blockveranstaltung

Anmeldung für das Losverfahren über Stud.IP vom 19.03.17, 08:00 Uhr bis 19.03.2017, 18:00 Uhr, danach Anmeldung in chronologischer Reihenfolge bis 09.04.17, 23:59 Uhr für die Warteliste, sofern die Warteplätze noch nicht ausgeschöpft sind.



Dass Brecht ein nahezu frenetischer Krimileser war, ist hinlänglich bekannt. Aber welche Auswirkungen hat dies auf sein Oevre? Mutet es nicht nahezu wie ein Widerspruch an, beim Klassiker Brecht profane Unterhaltungsliteratur als stilprägend auszumachen?
Wir werden in diesem Seminar den ästhetischen und inhaltlichen Elementen des Krimis in ausgewählten Brechtdramen begegnen und wollen ergründen, welche Funktion diese für die dramatische Gestaltung seiner Lehrstücke ebenso wie für die ästhetisch-philosophische Ausformulierung seiner Theatertheorien hatte. Intensive narrative Arbeit an der Lektüre wird dabei ebenso vorausgesetzt, wie ein Interesse an literaturphilosophischen Theorien.

Scheinvoraussetzung: Hausarbeit und Impulsreferat.

Literatur:

Bertolt Brecht: »Über die Popularität des Kriminalromans«, in: Der Kriminalroman. Bd. I. Hg. von Jochen Vogt. München 1998. S. 33-37.

Jäger, Lorenz: Mord im Fahrstuhlschacht. Benjamin, Brecht und der Kriminalroman. In: Brecht-Jahrbuch (1993), S. 25 - 40.

Müller, Klaus-Detlef: Die Funktion der Geschichte im Werk Bertolt Brechts. Niemeyer, Tübingen 1972.

Perry Mason

Brecht:
  • Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
  • Gute Mensch von Sezuan
  • Im Dickicht der Städte
  • Jungfrau der Schlachthöfe
  • Dreigroschen-Oper
  • Der Kaukasische Kreidekreis
  • die Mutter

DozentIn

Studienmodule

  • ger790 Literaturwissenschaft
  • ger890 Literaturwissenschaft

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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