Semester: Sommersemester 2016

4.03.216 Exil und Interpretation - Erich Auerbach und Karl Löwith im Vergleich


Veranstaltungstermine

  • Di., 21.06.2016, 17:30 - 19:30
  • Do., 14.07.2016, 10:00 - 20:00
  • Fr., 15.07.2016, 10:00 - 20:00
  • Sa., 16.07.2016, 10:00 - 14:00

Beschreibung

Das Blockseminar widmet sich den beiden deutsch-jüdischen Geisteswissenschaftler Erich Auerbach (1892-1957) und Karl Löwith (1897-1973), die in ihrer intellektuellen Biographie beide nachhaltig durch das Exil geprägt sind. Auerbach ging als Philologe 1936 von Marburg nach Istanbul, während Löwith die Möglichkeit ergriff, als Philosoph im japanischen Sendai zu lehren. Ihre essayistisch verfassten Werke versuchen auf verschiedene Weise eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung die menschliche Geschichte angesichts der Krisen und Katastrophen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch besitzen kann. Das Seminar geht dem Denken von Auerbach und Löwith in exemplarischen Texten nach und vergleicht sie im Horizont jüdisch-christlichen Geschichtsdenkens.
Die gemeinsamen Lektüren werden ergänzt durch Zeugnisse aus ihren Nachlässen, die beide im Deutschen Literaturarchiv betreut werden. Der Leiter des Archivs, Dr. Ulrich v. Bülow, ist Mitgestalter des Seminars.

DozentIn

Studienmodule

  • pb003 Hermeneutik und Handlungsorientierung
  • pb080 Philosophie und Gesellschaft A
  • pb081 Philosophie und Gesellschaft B
  • pb265 Interkulturelle Jüdische Studien
  • phi210 Geschichte der Philosophie
  • phi240 Ästhetik / Kulturphilosophie
  • phi510 Geschichte der Philosophie

Studienbereiche

  • PM 3: Religion, Geschichte und Philosophie
  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
25

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Das Blockseminar widmet sich den beiden deutsch-jüdischen Geisteswissenschaftler Erich Auerbach (1892-1957) und Karl Löwith (1897-1973), die in ihrer intellektuellen Biographie beide nachhaltig durch das Exil geprägt sind. Auerbach ging als Philologe 1936 von Marburg nach Istanbul, während Löwith die Möglichkeit ergriff, als Philosoph im japanischen Sendai zu lehren. Ihre essayistisch verfassten Werke versuchen auf verschiedene Weise eine Antwort darauf zu finden, welche Bedeutung die menschliche Geschichte angesichts der Krisen und Katastrophen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch besitzen kann. Das Seminar geht dem Denken von Auerbach und Löwith in exemplarischen Texten nach und vergleicht sie im Horizont jüdisch-christlichen Geschichtsdenkens. Die gemeinsamen Lektüren werden ergänzt durch Zeugnisse aus ihren Nachlässen, die beide im Deutschen Literaturarchiv betreut werden. Der Leiter des Archivs, Dr. Ulrich v. Bülow, ist Mitgestalter des Seminars.

Hinweise zur Teilnahme für Gasthörende
Termine: Vorbesprechung: Donnerstag, 30. Juni, 18.00 Uhr Termin: 21 Juli, 10.00-20.00 Uhr, 22. Juli, 10.00-20.00 Uhr, 23. Juli, 10.00-14.00 Uhr Karl Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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