Semester: Wintersemester 2017/2018

3.01.056 Erzählungen Kafkas im Kontext einzelner Literaturtheorien


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 18:00 - 20:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Übung ist fest an das Seminar 3.01.055 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer des Seminars 3.01.055 in die zugehörige Übung 3.01.056 importiert.


Erzählungen Franz Kafkas zeigen unheimliche, rätselhaft verzerrte Welten, deren Beschreibung letztlich im Wort ‚kafkaesk‘ Ausdruck gefunden hat. Die Rätselhaftigkeit lädt dazu ein, mithilfe unterschiedlichster Theorien und Methoden endlich stichhaltige Aussagen zu diesen Texten machen zu können, was die Interpretinnen und Interpreten jedoch auch immer wieder vor Herausforderungen stellt: „Jeder Satz spricht: deute mich, und keiner will es dulden“ (Theodor W. Adorno). Dadurch sind im Laufe des letzten Jahrhunderts vielerlei Veröffentlichungen erschienen, die jeweils eine Lösung der Rätsel vorschlagen. In diesem Seminar geht es nicht darum, die verschiedenen Interpretationen gegeneinander auszuspielen, vielmehr sollen diese dazu genutzt werden, ein grundlegendes Verständnis der jeweils differenten Herangehensweisen zu ermöglichen. Voraussetzung dafür sind detaillierte Lektüren der Primärliteratur.
Folgende Publikation ist neben den Primärwerken grundlegend für die Übung:
Neuhaus, Stefan/ Jahraus, Oliver (Hrsg.) Kafkas »Urteil« und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen, Stuttgart: Reclam 2002.

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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