Semester: Wintersemester 2014/2015

3.06.113 No_Body is here... Körperbilder, Identitäten und Un/Sichtbarkeiten in Kunst und visueller Kultur


Veranstaltungstermine

  • Fr., 13.02.2015, 10:00 - 12:00
  • Fr., 14.11.2014, 14:00 - 16:00
  • Fr., 16.01.2015, 12:00 - 14:00
  • Fr., 23.01.2015, 12:00 - 14:00
  • Freitag: 10:00 - 12:00, wöchentlich
  • Sa., 13.12.2014, 13:00 - 15:00

Beschreibung

Ein Teil von Marginalisierungs- und Diskriminierungserfahrungen ist es, dass bestimmte Subjekte, Themen und Perspektiven im kulturellen Bildrepertoire des Mainstreams nicht vorkommen und dementsprechend nicht gehört und gesehen werden. Aus diesem Grund haben soziale Bewegungen wie beispielsweise der Feminismus politische und künstlerische Praktiken der Sichtbarmachung entwickelt. Von einer stärkeren Sichtbarkeit wird sich eine zunehmende Anerkennung und letztendlich ein besserer Zugang zu politischer Teilhabe erhofft.
Das Zeigen Queerer Körper irritiert die heteronormative Zweigeschlechterordnung, indem Betrachter_innen Menschen zu sehen gegeben werden, die sich nicht in die Kategorien „Mann“ oder „Frau“ einteilen lassen. Queere Kunst hat daher lange Zeit stark mit Körperbildern gearbeitet, die u.a. mehr Sichtbarkeit für LSBT*IQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Intersex, Queers) schaffen sollen.
Repräsentationskritische Ansätze aus den Visuellen Kulturwissenschaften setzen sich jedoch auch kritisch mit Sichtbarkeit auseinander und sensibilisieren dafür, dass es nicht nur darauf ankommt, dass jemand oder etwas sichtbar wird, sondern wie. Schreibt eine vermehrte Sichtbarkeit evtl. Stereotype und Rollenbilder fest? Kommt für Queers oder People of Color Sichtbarkeit um den Preis der Position des „Anderen“, des „Freaks“? Gibt es ein politisches Potential von Unsichtbarkeit?

In dem Seminar No_Body is here... Körperbilder, Identitäten und Un/Sichtbarkeiten in Kunst und visueller Kultur diskutieren wir Theorien zu Sichtbarkeit, Körperbildern, Identität und analysieren Beispiele aus Kunst und visueller Kultur (Fotografie, Film, Performance, Malerei, etc.) mit einem Fokus auf repräsentationskritische Perspektiven auf Geschlecht, Sexualität und „Rasse“ und ihren intersektionalen Verschränkungen.
Ein großer Teil der Materialien ist in englischer Sprache verfasst.

DozentIn

Studienmodule

  • gen240 Geschlecht und Ethnizität in materieller und visueller Kultur
  • gen242 Geschlecht und Ethnizität in materieller und visueller Kultur
  • kum213 Theorie und Geschichte der visuellen Kultur
  • mkt212 Geschlecht und Ethnizität in materieller und visueller Kultur
  • mkt213 Geschlecht und Ethnizität in materieller und visueller Kultur

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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