Semester: Wintersemester 2014/2015

4.03.241 Grundzüge der Ästhetischen Theorie Adornos


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Ästhetische Theorie Adornos beschäftigt sich nicht nur mit der Frage, was Kunstwerke sind, sondern auch, welchen philosophischen, gesellschaftlichen und historischen Stellenwert sie in seiner Gegenwart haben. Diese Gegenwart ist durch die Erfahrungen des zweiten Weltkrieges und der Shoa ebenso bestimmt wie durch den Kapitalismus der Nachkriegsgesellschaft und die dadurch bedingte, zunehmende Kommerzialisierung der Kultur. Diese geschichtliche Situation steht in einer starken Diskrepanz zu der kanonischen philosophischen Tradition, auf die Adorno sich ebenfalls beruft. Adorno stellt in diesem Spannungsfeld von philosophischem Begriff, Kunstwerken und geschichtlicher Situation den Begriff der ästhetischen Erfahrung in den Vordergrund als einen Begriff, der die Momente vermitteln und zugleich kritisch reflektieren soll.

In diesem Seminar soll dieser Erfahrungsbegriff in seinen Grundzügen anhand der „Ästhetischen Theorie“ nachvollzogen werden und auf seine Relevanz für gegenwärtige Probleme künstlerischen Schaffens und kritischer Reflexion hinterfragt werden.

Textgrundlage:
Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie, Frankfurt a. M. : Suhrkamp, 1998

DozentIn

Studienmodule

  • pb002 Ästhetische Bildung
  • phi240 Ästhetik / Kulturphilosophie

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die Ästhetische Theorie Adornos beschäftigt sich nicht nur mit der Frage, was Kunstwerke sind, sondern auch, welchen philosophischen, gesellschaftlichen und historischen Stellenwert sie in seiner Gegenwart haben. Diese Gegenwart ist durch die Erfahrungen des zweiten Weltkrieges und der Shoa ebenso bestimmt wie durch den Kapitalismus der Nachkriegsgesellschaft und die dadurch bedingte, zunehmende Kommerzialisierung der Kultur. Diese geschichtliche Situation steht in einer starken Diskrepanz zu der kanonischen philosophischen Tradition, auf die Adorno sich ebenfalls beruft. Adorno stellt in diesem Spannungsfeld von philosophischem Begriff, Kunstwerken und geschichtlicher Situation den Begriff der ästhetischen Erfahrung in den Vordergrund als einen Begriff, der die Momente vermitteln und zugleich kritisch reflektieren soll. In diesem Seminar soll dieser Erfahrungsbegriff in seinen Grundzügen anhand der „Ästhetischen Theorie“ nachvollzogen werden und auf seine Relevanz für gegenwärtige Probleme künstlerischen Schaffens und kritischer Reflexion hinterfragt werden. Textgrundlage: Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie, Frankfurt a. M. : Suhrkamp, 1998

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--