Semester: Sommersemester 2016

3.01.172 Variation und Sprachkontakt in Norddeutschland: Hochdeutsch - Niederdeutsch - Friesisch


Veranstaltungstermin

  • Montag: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Anmeldung über Stud.IP ab Di, 22.03.2016 , 11:15 Uhr bis 15.04.2016, 23:59 Uhr.

In Niedersachsen werden drei autochthone westgermanische Sprachen gesprochen: Hochdeutsch, Niederdeutsch und Saterfriesisch. Niederdeutsch gilt als die zweitgrößte Regionalsprache Europas, die das heutige Standarddeutsche stark beeinflusst hat. Saterfriesisch ist die einzige noch lebende Ausprägung des Ostfriesischen, die im Saterland, 40 Kilometer westlich von Oldenburg, gesprochen wird und mit dem lokalen Hoch- und Niederdeutschen konkurriert. Die Sprachlandschaft in Niedersachsen bietet somit eine gute Gelegenheit, die wechselseitige Beeinflussung zwischen nah verwandten Sprachen bei bi- und trilingualen Sprechern zu untersuchen. Ziel des Seminars ist die Diskussion relevanter Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Sprachgeschichte, der Varietätenforschung und der Sprachkontaktforschung sowie die Identifizierung möglicher Themenfelder für eigene Abschlussarbeiten.

Empfohlene Lektüre:
Fort, M. C. (2004): "Sprachkontakt im dreisprachigen Saterland". In: Munske, Horst Haider (Hg.), Deutsch im Kontakt mit germanischen Sprachen. Berlin etc.: Walter de Gruyter, 77-98 . (Online über ORBIS)
Menke, Hubertus (2004): "Niederdeutsch als Geber-, Nehmer- und Mittlersprache". In: Munske, Horst Haider (Hg.), Deutsch im Kontakt mit germanischen Sprachen. Berlin etc.: Walter de
Gruyter, 99-118. (Online über ORBIS)


Prüfungsart: Präsentation mit schriftl. Ausarbeitung oder Hausarbeit

DozentIn

Studienmodule

  • ger780 Sprachwissenschaft
  • ger880 Sprachwissenschaft
  • lan031 Sprachsystem und Variation I
  • lan041 Sprachkontakt und Sprachwandel I

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--