Semester: Sommersemester 2016

3.10.012 Theorie und Geschichte des Museums: Wissensproduktion, Ausstellung, Vermittlung


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Ausgangspunkt ist die Entwicklung des Museums als Institution und im Hinblick auf spezifische Aufgaben des Sammelns, Bewahrens, Ausstellens / Vermittelns und Forschens; vergleichend werden außermuseale historische und gegenwärtige Dingordnungen bzw. Displays herangezogenen. Auf dieser Basis werden - auch vor Ort in den begleitenden Exkursionen - ausgewählte Museums- und Ausstellungsformen in den Feldern von (Kultur-) Geschichte, Ethnologie/Volkskunde, Kunst, Medien, Mode/Design sowie Naturwissenschaft und Technik mit ihren unterschiedlichen Sammlungs-, Präsentations- und Vermittlungskonzepten bearbeitet. Ziel ist die Erhellung der Effekte der Kriterien, Kategorien und Medien von Sammlungen und Ausstellungsweisen u.a. für die kulturelle Repräsentation bzw. die Herstellung kultureller Differenzen und die davon nicht unabhängige Wissensproduktion. Grundlegend hierfür werden Kultur- und Gedächtnistheorien sowie Ansätze der Neuen Museologie und deren theoretisch-methodische Grundlagen behandelt.

Lehrende

TutorIn

Studienmodule

  • mkt400 Museumstheorien: Grundlagen, Vermittlung, Geschichte

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
2

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Es handelt sich um ein Seminar mit recht großem Lektüreanteil, das an das gleichnamige Seminar im WiSe anschließt. Der Focus liegt im Sommersemester auf Konzepten von Gedächtnis und Erinnerung, auf Ding-Theorien (bzw. solchen zur Transformation von Alltagsdingen in Museumsdinge) und auf "Wissensproduktion" im Museum. Dies korrespondiert mit den Grundaufgaben des Museums "Sammeln" und "Forschen".

Lehrsprache
deutsch