Semester: Wintersemester 2014/2015

3.01.043 Die ‚goldenen 20er‘? Literatur der Weimarer Republik


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Anmeldung über Stud.IP ab Do, 16.10.2014, 08.00 Uhr bis So, 19.10.2014, 23.59 Uhr. Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer/innen des Seminars in die dazugehörige Übung, 3.01.044 (Cappelmann) importiert.


Für die Zeit von 1919 bis 1933 lässt sich eine Vielzahl von literarischen Strömungen in der deutschsprachigen Literatur benennen: Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Dadaismus und (klassische) Moderne gehen ineinander über oder existieren parallel zueinander. Was kennzeichnet diese verschiedenen Tendenzen, was verbindet sie und wie lassen sie sich voneinander abgrenzen? Wie lässt sich diese Mannigfaltigkeit literarischer Strömungen in den ‚goldenen 20ern‘ des 20. Jahrhunderts erklären? Und: Was an ihnen war ‚golden‘? – Diesen und weiteren Fragen soll im geplanten Modul durch die Lektüre und Diskussion primär- wie sekundärliterarischer Texte nachgegangen werden.
Innerhalb des Seminars sollen dabei die besonderen soziohistorischen Vorzeichen, unter denen die Literaturproduktion und –rezeption dieser Jahre stand, beleuchtet und Fragen zum Epochenbegriff behandelt werden. Darüber hinaus erfolgt eine Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Textgattungen, die die Literatur der 1920er Jahre kennzeichnet, wie etwa das in dieser Zeit entstehende Feuilleton oder die Dokumentarliteratur. Auch die sich – nicht zuletzt durch den Einfluss der sogenannten ‚neuen Medien‘ - verändernden literarischen Darstellungsformen werden behandelt. Innerhalb der Übung liegt der Fokus dabei auf Themen und Motiven, die ein Kennzeichen der Literatur dieser Zeit und somit ein verbindendes Element zwischen den verschiedenen Strömungen und Textgattungen darstellen.

DozentIn

TutorIn

Studienmodule

  • ger211 Epochen und Werke

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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