Semester: Wintersemester 2016/2017

4.03.112 Der Positivismusstreit


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich

Beschreibung

Bei der Einteilung der Philosophie in die beiden großen Gebiete der praktischen und theoretischen Philosophie werden gesellschaftspolitische Fragen gewöhnlich der praktischen Philosophie zugeordnet. Der 'Positivismusstreit' in den 1960er Jahren zeigt jedoch, dass sie ebenso zentral zur theoretischen Philosophie gehören. Anhand von kurzen Primärtexten soll in diesem Seminar der Positivismusstreit nachgezeichnet werden um in gemeinsamer Diskussion zu klären, wie Erkenntnistheorie und politische Philosophie (auch heute noch) zusammenhängen.
Literatur:
-Max Horkheimer, Der neueste Angriff auf die Metaphysik, in: Zeitschrift für Sozialforschung Jg. 6 (1937) S. 4 ff. (Ist vergriffen. Wurde mehrfach nachgedruckt, z.B. in Horkheimer, Die gesellschaftliche Funktion der Philosophie. Ausgewählte Essays. PDF wird auf Stud.IP eingestellt.)
-Karl R. Popper, Die Logik der Sozialwissenschaften, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozial-Psychologie, 14.Jahrgang., 1962, S.233-248 (veröffentlichtes Referat vom 19.10.1961, gehalten auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie)
(online Zugriff: http://www.vordenker.de/ggphilosophy/popper_logik-sozialwiss.pdf)
-Theodor W. Adorno, Einleitung zum „Positivismusstreit in der deutschen Soziologie“.
Dieser Text findet sich in: Adorno u.a., Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie, in diversen Ausgaben auch antiquarisch günstig zu bekommen (ca. 8,- €). Oder in Adorno, Gesammelte Schriften Bd. 9, Soziologische Schriften Bd. 1. (PDF wird auf Stud.IP eingestellt.)

DozentIn

Studienmodule

  • pb022 Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
  • phi110 Grundlagen der Theoretischen Philosophie und ihre Vermittlung

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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