Semester: Wintersemester 2016/2017

3.01.095 Niederdeutsche Sprache und Literatur ab 1850


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Anmeldung über Stud.IP vom 14.10.16, 10:00 Uhr bis 16.10.16, 23:59 Uhr.
Nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.096 importiert.


Nach dem Schriftsprachenwechsel im 16. Jahrhundert wurde auch in Norddeutschland fast ausschließlich Hochdeutsch geschrieben, während die gesprochene Sprache für den Großteil der Bevölkerung weiterhin das Niederdeutsche war. Dieser relativ stabile Zustand des Bilingualismus und der medialen Diglossie beginnt sich ab ca. 1850 zu verändern: Zum einen gehen immer mehr Menschen dazu über, auch in der mündlichen Kommunikation das Hochdeutsche zu verwenden (und ihre niederdeutsche Muttersprache nicht mehr an die nächste Generation weiterzugeben), und zum anderen finden sich erste Ansätze zur Etablierung einer niederdeutschen Literatursprache und Kulturszene. Diese Zeit des Umbruchs und die daraus folgenden Konsequenzen, die auf allen Ebenen der Sprachverwendung spürbar sind, sollen in ihrer Auswirkung auch auf die heutige Zeit untersucht werden.
Einführende Literatur: Willy Sanders: Sachsensprache, Hansesprache, Plattdeutsch. Sprachgeschichtliche Grundzüge des Niederdeutschen. Göttingen 1982 (bes. Kap.7 und 8, S. 175-228), der Text wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

Prüfungsart: Referat mit schriftl. Ausarbeitung oder Hausarbeit

DozentIn

Studienmodule

  • ger291 Niederdeutsch

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--