Semester: Sommersemester 2017

3.06.302 Körperbilder/Hautfarben: zur medialen Codierung von "Ethnizität" und "Rasse" in der Kunst des 17.-21. Jahrhunderts


Veranstaltungstermine

  • Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich
  • Mi , 03.05.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 07.06.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 10.05.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 14.06.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 17.05.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 19.04.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 21.06.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 24.05.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 26.04.2017 18:00 - 20:00
  • Mi , 31.05.2017 18:00 - 20:00

Beschreibung

Hautfarben haben eine Geschichte. Kein Körper ist weiß, schwarz, rot oder gelb – und wenn doch, dann bedeutet diese Bezeichnung zu bestimmten Zeiten und innerhalb bestimmter Zusammenhänge nicht zwangsläufig dasselbe. Das Seminar ist an der Schnittstelle von Kunst- und Mediengeschichte, Bild- und Blicktheorien, Postcolonial und Critical Whiteness Studies, Gender und Cultural Studies angesiedelt. Es setzt sich damit auseinander, wie visuelle Konstruktionen von Ethnizität und ‚Rasse‘ sowie Geschlecht immer auch medial bestimmt sind und wie, umgekehrt, unterschiedliche Medien und mediale Gebrauchsweisen bereits bestimmte Vorstellungen von Ethnizität und Geschlechtlichkeit vorgeformt haben. Es wird danach gefragt, wie Medien an einer farbigen Codierung des Anderen, des Fremden und ebenso auch des Eigenen arbeiten. Welche Rolle spielen Drucktechniken, Malerei, Fotografie, Film, …? Und wie ist der betrachtende Blick selbst bereits gefärbt?

DozentIn

TutorIn

Studienmodule

  • kum710 Theorie und Geschichte von Kunst und Medien

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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