Semester: Wintersemester 2015/2016

10.11.0561 Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch


Veranstaltungstermine

  • Di., 09.02.2016, 08:30 - 15:00
  • Di., 15.03.2016, 14:00 - 18:00
  • Di., 16.02.2016, 08:30 - 15:00
  • Di., 22.03.2016, 08:00 - 16:00
  • Do., 03.03.2016, 08:30 - 12:30
  • Do., 07.04.2016, 08:30 - 12:30
  • Do., 25.02.2016, 09:00 - 12:00
  • Mi., 02.03.2016, 08:00 - 13:00
  • Mi., 02.03.2016, 09:00 - 18:00
  • Mi., 06.04.2016, 08:30 - 17:30
  • Mi., 09.03.2016, 14:00 - 18:00
  • Mi., 16.03.2016, 14:00 - 18:00
  • Mi., 24.02.2016, 09:00 - 12:00
  • Mo., 08.02.2016, 08:30 - 15:00
  • Mo., 15.02.2016, 08:30 - 15:00
  • Mo., 30.11.2015, 20:00 - 21:00

Beschreibung

Achtung: Seminar und Übung gehören zusammen und sind inhaltlich eng miteinander verzahnt. Eine Teilnahme nur am Seminar oder nur an der Übung ist daher nicht möglich!
Das Modul dient der Einführung ins Thema und baut inhaltlich nicht auf dem Seminar „sexualisierte Gewalt im Kontext von Pädagogik und Sozialer Arbeit“ auf, sondern ist mit diesem weitestgehend deckungsgleich.
Bitte vor der Anmeldung die Teilnahmebedingungen unten beachten!

Sexualisierte Gewalt betrifft Jungen und Mädchen, Frauen und Männer aller Altersgruppen und Schichten und insbesondere auch Menschen mit Behinderungen. Daher ist auch unter AdressatInnen von pädagogischen und sozialen Handlungsfeldern mit einer nennenswerten Anzahl von betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu rechnen.

Zudem sind Kinder und Jugendliche zwar vor allem Opfer von sexualisierter Gewalt, zeigen aber auch selbst mitunter sexuell übergriffiges bis gewalttätiges Verhalten. Insgesamt sind PädagogInnen, Lehrer_innen, SozialarbeiterInnen und auch Ehrenamtliche (z.B. Jugendgruppen- oder Sportübungsleiter_innen) potentielle AnsprechpartnerInnen für Betroffene.
Gleichzeitig – dies zeigen auch die Aufdeckungen zu sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und Internatsschulen – findet jedoch sexualisierte Gewalt auch durch Professionelle und Ehrenamtliche innerhalb pädagogischer Einrichtungen statt. Sexualisierte Gewalt stellt sich also als ein kompliziertes und komplexes Handlungsfeld dar.

Schwerpunkt der Veranstaltung ist sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Es wird jedoch der Zusammenhang zu sexualisierter Diskriminierung unter Erwachsenen hergestellt. Weiterhin werden spezielle Aspekte wie sexualisierte Gewalt gegen Erwachsene mit Behinderungen und sexualisierte Übergriffe im Internet angesprochen.
Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse zu Formen, Betroffenheiten und Auswirkungen sexualisierter Gewalt, zu TäterInnen und Tatorten sowie zu Möglichkeiten von Prävention und Intervention.
Ziel ist die Entwicklung angemessener Handlungsperspektiven und die Erarbeitung von Bedingungen, die nötig sind, um in pädagogischen Einrichtungen ein Klima zu schaffen, dass sexualisierte Gewalt und übergriffiges Verhalten nicht toleriert.

In der zugehörigen Übung finden Besuche bei verschiedenen Beratungsstellen sowie Übungen zu Reflexion und Handlungskompetenzen statt.

Teilnahmevoraussetzungen:
Aufgrund der Thematik ist es zwingend erforderlich, an allen Seminarterminen (sowie der Vorbesprechung) die gesamte Zeit über teilzunehmen. Ausnahmen können nur bei unerwarteten Ereignissen wie Erkrankungen, Ausfall der Kinderbetreuung o.ä. schwer wiegenden Gründen gemacht werden. Ich bitte die jobbenden Studierenden darum, die Blocktermine frühzeitig mit dem Arbeitgeber abzusprechen.

Davon unabhängig wird es während des Moduls die Möglichkeit geben, bei Bedarf individuelle Auszeiten zu nehmen. Näheres hierzu wird in der Vorbesprechung erklärt.

DozentIn

Studienmodule

  • ph056 Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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