Semester: Wintersemester 2016/2017

4.02.043 Dänemark und Deutschland - Eine Beziehungsgeschichte von der Neuzeit bis zur Gegenwart


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Das Seminar ist auf einen Workload von 6 KP ausgerichtet; die Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig.

Dänemark – ein "Musterbeispiel" unter den europäischen Staaten: Wie nur wenige Länder scheint unser Nachbarland die einschneidenden Ereignisse und den tiefgreifenden Wandel der Moderne überstanden zu haben; ohne größere gesellschaftliche Verwerfungen, mit einem vorbildlichen Sozialstaat und weit vorne im Glücksreport der UNO. Zugleich stellt die dänische Geschichte auf der Landkarte der deutschen Geschichtswissenschaft einen nahezu weißen Fleck dar. Zu unbedeutend erscheint die Geschichte des ehemaligen Großreiches, das ab dem 19. Jahrhundert endgültig zu den "kleinen" Staaten gehörte; während Deutschlands Aufstieg zur "Großmacht" gerade erst bevorstand.
Das Seminar wird sich den vielfältigen Begegnungen, Abgrenzungen und Austauschprozessen Dänemarks und Deutschlands vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart widmen. Der Schwerpunkt liegt auf den politischen, militärischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen und Kooperationen, doch wird die gegenseitige Selbst- und Fremdwahrnehmung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Das Ziel der Veranstaltung soll sein, die Selbstverständlichkeiten der deutschen Perspektive – auf die Moderne, die Weltkriege, das Zusammenwachsen Europas, die Globalisierung etc. – aus der Sicht eines kleinen europäischen Staates zu reflektieren.
Zur Prüfungsleistung: Ab der fünften Sitzung sind Einzel- oder Gruppenreferate zu ausgewählten Themen vorgesehen, die im Anschluss zu verschriftlichen sind.

DozentIn

Studienmodule

  • ges142 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Dänemark – ein "Musterbeispiel" unter den europäischen Staaten: Wie nur wenige Länder scheint unser Nachbarland die einschneidenden Ereignisse und den tiefgreifenden Wandel der Moderne überstanden zu haben; ohne größere gesellschaftliche Verwerfungen, mit einem vorbildlichen Sozialstaat und weit vorne im Glücksreport der UNO. Zugleich stellt die dänische Geschichte auf der Landkarte der deutschen Geschichtswissenschaft einen nahezu weißen Fleck dar. Zu unbedeutend erscheint die Geschichte des ehemaligen Großreiches, das ab dem 19. Jahrhundert endgültig zu den "kleinen" Staaten gehörte; während Deutschlands Aufstieg zur "Großmacht" gerade erst bevorstand. Das Seminar wird sich den vielfältigen Begegnungen, Abgrenzungen und Austauschprozessen Dänemarks und Deutschlands vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart widmen. Der Schwerpunkt liegt auf den politischen, militärischen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen und Kooperationen, doch wird die gegenseitige Selbst- und Fremdwahrnehmung ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Das Ziel der Veranstaltung soll sein, die Selbstverständlichkeiten der deutschen Perspektive – auf die Moderne, die Weltkriege, das Zusammenwachsen Europas, die Globalisierung etc. – aus der Sicht eines kleinen europäischen Staates zu reflektieren.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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