Semester: Sommersemester 2015

4.02.044 Was ist die Nation? Nationstheorien im 19. und 20. Jahrhundert.


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Dieses Angebot ist ein eigenständiges Modul. Eine Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig.
Die Frage danach, was eigentlich eine Nation sei, hat in der Geschichte eine nicht unerhebliche Rolle bei der Herausbildung der modernen Staaten gespielt und ist auch heute noch von großer Bedeutung, da Na¬tions¬vorstellungen bis heute eine immense politische Wirkmächtigkeit haben.
Das Seminar beschäftigt sich mit verschiedenen Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, die sich Gedanken über das Wesen von Nationen gemacht haben. Die Spannbreite der Texte reicht von Ernst Moritz Arndt zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zu Benedict Anderson am Ende des 20. Jahrhunderts.
In den Texten werden wir die unterschiedlichsten Vorstellung zu Nationen finden: Von Kultur- und Staats¬nationen (Meinecke) über das tägliche Plebiszit derjenigen, die zu einer Nation gehören wollen (Renan), bis hin zu Nationen als imaginierte Gemeinschaften (Anderson).
Ziel des Seminars auf inhaltlicher Ebene ist es, verschiedene Nationskonzepte in ihrer Bedeutung zu er¬schließen und in ihrer Zeit zu verorten. Methodisch sollen die Fähigkeiten zur Texterfassung und -wie¬der¬gabe trainiert sowie die kritische Reflexion und der Vergleich von komplexen Texte geübt werden.
Hinweis: Das zwei SWS umfassende Seminar wird ergänzt durch eine selbstständig zu organisierende Stu¬dien-AG im Umfang von weiteren zwei SWS, die der vertieften Lektüre und Vorbereitung auf die Sitzungen dient.

DozentIn

Studienmodule

  • ges142 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
2

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die Frage danach, was eigentlich eine Nation sei, hat in der Geschichte eine nicht unerhebliche Rolle bei der Herausbildung der modernen Staaten gespielt und ist auch heute noch von großer Bedeutung, da Nationsvorstellungen bis heute eine immense politische Wirkmächtigkeit haben. Das Seminar beschäftigt sich mit verschiedenen Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, die sich Gedanken über das Wesen von Nationen gemacht haben. Die Spannbreite der Texte reicht von Ernst Moritz Arndt zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zu Benedict Anderson am Ende des 20. Jahrhunderts. In den Texten werden wir die unterschiedlichsten Vorstellung zu Nationen finden: Von Kultur- und Staatsnationen (Meinecke) über das tägliche Plebiszit derjenigen, die zu einer Nation gehören wollen (Renan), bis hin zu Nationen als imaginierte Gemeinschaften (Anderson). Ziel des Seminars auf inhaltlicher Ebene ist es, verschiedene Nationskonzepte in ihrer Bedeutung zu erschließen und in ihrer Zeit zu verorten. Methodisch sollen die Fähigkeiten zur Texterfassung und -wiedergabe trainiert sowie die kritische Reflexion und der Vergleich von komplexen Texte geübt werden.

Hinweise zur Teilnahme für Gasthörende
Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung ist die Bereitschaft zum Lesen längerer Texte und die aktive Teilnahme (z. B. an den Gruppenarbeiten in den Sitzungen).

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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