Semester: Wintersemester 2017/2018

4.03.158 Aristoteles Kategorienschrift


Veranstaltungstermin

  • Montag: 14:00 - 18:00, zweiwöchentlich

Beschreibung

Die „Kategorien“ des Aristoteles gehören zu den grundlegenden Texten der abendländischen Philosophie. Nicht nur wurde hier eine Terminologie eingeführt, die seitdem Bezugspunkt für zahlreiche philosophische Systeme war. Auch die spezifische Verknüpfung von Sprache, Logik und Metaphysik blieb – zumindest bis in die Neuzeit hinein – für das europäische Denken bestimmend. Logik versteht Aristoteles in seiner Schrift als Werkzeug wissenschaftlichen Denkens, sie bildet insofern das Fundament für Metaphysik. Letztere wiederum hat den Zusammenhang von Denken und den Dingen zum Gegenstand. Ausgangspunkt bei der Beschäftigung damit ist für Aristoteles die Sprache. Das Buch behandelt daher Aussageformen von sprachlichen Ausdrücken, die in die verschiedenen Kategorien eingeteilt werden.

In dem für Studienanfängerinnen und -Anfänger konzipierten Seminar werden wir etappenweise einzelne Abschnitte aus Aristoteles’ „Kategorien“ erarbeiten. Die Auseinandersetzung mit dem Text ist zugleich eine Einführung in Teilbereiche der theoretischen Philosophe sowie in das philosophische Denken.

Besondere Sprachkenntnisse sind NICHT vorausgesetzt.

Textgrundlage: Aristoteles: Die Kategorien. Gr./Dt. Hrsg. u. Übers.: Ingo W. Rath. Reclam 2009. ISBN: 978-3-15-009706-9 (Zur Anschaffung empfohlen.)

DozentIn

Studienbereiche

  • Philosophie / Werte und Normen

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--