Semester: Sommersemester 2017

3.06.304 Repräsentationen von Flucht und Grenzen


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Repräsentationen von Flucht und Grenzen sind spätestens seit der sogenannten ‚Flüchtlingskrise’ 2015 omnipräsent. In unterschiedlichen Kontexten und Medien werden Bilder (im weitesten Sinne) von Geflüchteten, Fluchtbewegungen und geographische, nationalstaatliche, ethnische Grenzziehungen zu sehen gegeben und produziert. Im Seminar werden wir danach fragen, was für Motive dafür aktuell verwendet, tradiert und umgeschrieben werden? Dafür ist es zum einen hilfreich eine ikonographische Perspektive einzunehmen und zu schauen, wo bestimmte Darstellungsparameter eigentlich herkommen, d.h. welche historischen Vor-bilder sich ausmachen lassen? Zum anderen werden wir auch Repräsentationen (aus dem Kunstkontext, aus aktivistischen Zusammenhängen etc.) kritisch betrachten, die den Anspruch erheben, Alternativen zu dominanten Repräsentationsformen zu entwickeln.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich intensiv mit einer theoretischen kunst-/medienwissenschaftliche Perspektive auf das genannte Material auseinanderzusetzen (auch anhand englischsprachiger Texte), eigene Recherchen durchzuführen und sich aktiv an der Gestaltung der Seminarsitzungen zu beteiligen.

Vorausgesetzt werden weiterhin Kenntnisse über Methoden und Perspektiven von Kunst-/Medienwissenschaften sowie der Repräsentationskritik (s. zu letzterem: https://wiki.zhdk.ch/repraesentation/doku.php?id=wiki:text:annaeherungen)

DozentIn

Studienmodule

  • gen220 Geschlecht und Moderne
  • gen222 Geschlecht und Moderne
  • kum710 Theorie und Geschichte von Kunst und Medien

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
3

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Das Modul behandelt sowohl historische als auch aktuelle Gegenstandbereiche von Kunst und Medien und ihres Verhältnisses an ausgewählten Beispielen in problemorientiert angelegten Lehrveranstaltungen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt der exemplarischen Auseinandersetzung auf der wechselweisen Erschließung, Durchdringung und Reflexion historischer und aktueller Aspekte ebenso wie tradierter fachspezifischer Zugänge.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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