Semester: Wintersemester 2014/2015

3.01.045 Literarische Innenansichten: Die Wiener Moderne


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 18:00 - 20:00, wöchentlich

Beschreibung

Anmeldung über Stud.IP ab Do, 16.10.2014, 08.00 Uhr bis So, 19.10.2014, 23.59 Uhr. Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer/innen des Seminars in die dazugehörige Übung, 3.01.046 (Orth) importiert.


Wien um 1900: In der Kunst, der Wissenschaft, der Philosophie und auch der Literatur widmet man sich dem Inneren des Menschen: seiner Seele, seinen Träumen, seinen Trieben. Die Dramen und Erzählungen von Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Hermann Bahr oder Richard Beer-Hofmann – um nur einige der Autoren der Wiener Moderne zu nennen – reagieren sowohl inhaltlich als auch formal auf die Tendenz dieser Zeit.
Neben der Auseinandersetzung mit Quellenmaterial sowie literaturtheoretischen und -kritischen Texten (insbesondere von Hermann Bahr, dem ‚Propagandisten‘ der Wiener Moderne) werden wir auch ausgewählte (meist kurze) Erzähltexte der Zeit eingehend analysieren und interpretieren. Ziel des Seminars ist die Konturierung der Wiener Moderne als eine zentrale Strömung innerhalb der vielfältigen Ausgestaltungen der Literatur der Jahrhundertwende.
Konkret werden wir uns mit folgenden Erzähltexten befassen:

  • Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl (1900) (als Taschenbuch erhältlich, bspw. Reclam)
  • Arthur Schnitzler: Frau Beate und ihr Sohn (1913) (wird zur Verfügung gestellt)
  • Hugo von Hofmannsthal: Reitergeschichte (1899) (wird zur Verfügung gestellt)
  • Hugo von Hofmannsthal: Ein Brief (1902) (wird zur Verfügung gestellt)
  • Richard Beer-Hofmann: Camelias (1893) (wird zur Verfügung gestellt)
  • Hermann Bahr: Die gute Schule (1890) (wird zur Verfügung gestellt)

DozentIn

Studienmodule

  • ger211 Epochen und Werke

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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