Semester: Wintersemester 2017/2018

4.02.043 Krieg und Emotion. Neue Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

Beschreibung

Hinweis: Im Bereich "Geschichte des 19./20. Jahrhunderts" wird in diesem Semester keine Vorlesung angeboten; die Seminare decken den kompletten Workload des Moduls ab, d.h. Sie belegen in diesem Semester in ges141/142/143/144 nur EIN Seminar und erwerben dort den Leistungsnachweis für das Modul.

Der Erste Weltkrieg, dessen Ende sich 2018 zm 100. mal jährt, gehört zu den mittlerweile besterforschten Ereignissen der neueren Geschichte. Die Frage der "Kriegsschuld", des strategischen Verlaufs, der globalen Dimension, der Propaganda, der "Klassengesellschaft im Krieg" oder Krieg als "Motor der Frauenemanzipation" haben sich zahlreiche Werke in den letzten Jahrzehnten zugewandt.
Dennoch ist eine Dimension des Kriegs bislang vergleichsweise wenig betrachtet worden: Die Frage, wie der erste "totale" Krieg an Front und Heimatfront erlebt und erfahren wurde, welche "Gefühlslandschaften" er "eröffnete" mit welchen individuellen und gesellschaftliche Folgen.
Um diese Aspekte beleuchten zu können, müssen neue Texte zur Emotionsgeschichte ebenso wie und neue Quellen in den Blick kommen. Dazu gehören nicht zuletzt neu entdeckte Briefe von vier jungen Männern der Jahrgänge 1893, 1895, 1896 und 1897 und vereinzete überlieferte Briefe ihrer Familien. Diese werden gemeinsam erarbeitet und diskutiert und Formen der Interpretation und Präsentation ausgelotet.

DozentIn

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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