Semester: Sommersemester 2017

3.06.131 Das Fotoprojekt der Farm Security Administration (1935-44)


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Farm Security Administration (FSA) war ein Programm zur Kollektivierung und damit Neuordnung der Landwirtschaft in den USA. Es gehörte zur Politik des sog. New Deal, mit dem die US-amerikanische Regierung unter Franklin D. Roosevelt in den 1930er Jahren auf die Weltwirtschaftskrise zu antworten suchte. Begleitet wurde es durch ein groß angelegtes Fotoprojekt, mit dem wir uns in der Veranstaltung beschäftigen wollen. Zwischen 1935 und 1944 wurden Fotografen (und Fotografinnen) engagiert, um die Lage der notleidenden ländlichen Bevölkerung, der verarmten Farmer und Wanderarbeiter/innen zu dokumentieren. Die Informationsabteilung der FSA sorgte für die Veröffentlichung und Verbreitung der Fotografien in Presse und namhaften Zeitschriften, um auf diese Weise, so ihr Leiter Roy Stryker, „Amerika den Amerikanern nahezubringen“. Als eines der ersten und einflussreichsten Beispiele sozialdokumentarischer Fotografie stellte das FSA-Fotoprojekt ein Bild des damaligen ländlichen Amerika her, das bis heute prägend geblieben ist. Wir werden uns u.a. mit der Geschichte des FSA-Projekts, seiner Bilderpolitik und auch der Kritik daran beschäftigen, mit den beteiligten Fotografen/Fotografinnen, einzelnen Fotografien sowie mit der Dokumentarfotografie als einer Praxis, die erst in den 1930er Jahren zu einem eigenständigen Genre geworden ist.

DozentIn

TutorIn

Studienmodule

  • kum230 Kunst- und Mediengeschichte II

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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