Semester: Sommersemester 2016

3.05.542 „Früher nannte man es Subkultur – heute Kreativwirtschaft!“


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

„Früher nannte man es Subkultur – heute Kreativwirtschaft!“

Statistiken des aktuellen Monitoring-Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigen, dass die Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Bezug auf die sog. Bruttowertschöpfung in Deutschland vor den Finanzdienstleistern und der Chemischen Industrie liegen und damit erstmals auf Platz 3 nach den klassischen Industriebranchen von Maschinen- und Automobilbau.
Zugleich ringen die „klassische“ Musikwirtschaft oder der Buchhandel mit den Resultaten der Digitalisierung insbesondere im Vertrieb ihrer Produkte. Musiker verdienen nichts mehr an Tonträgern und müssen sich als Artepreneure verstehen. In diesen Branchen bleibt „kein Stein auf dem anderen“.

Ausgehend von dieser widersprüchlichen Situation fragt das Seminar nach den Zusammenhängen von Pop, Kultur und Wirtschaft und untersucht, ob und inwiefern Politik im engeren Sinne Popkultur in den vergangenen Jahrzehnten gezähmt hat oder ob beide schon immer mehr miteinander zu tun hatten, als zugegeben wird?

Als das Seminar (vor mehr als einem Jahr) vorgeschlagen wurde, war eine Exkursion zur Berlin Music Week geplant. Seit 2015 trägt dieses Festival den Titel Pop-Kultur! Die Veranstalter wollen sich damit beschäftigen, welche Leidenschaften und Einflüsse, welche Freiheiten und Zwänge heute das kulturelle und wirtschaftliche Tun im System Pop bestimmen!? http://www.berlin.de/events/2448747-2229501-berlin-music-week.html

DozentIn

Studienmodule

  • inm750 Medienwirtschaft / Medienrecht
  • mus733 Musik und Medien
  • mus970 Musik und Medien

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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