Semester: Wintersemester 2016/2017

3.06.301 Vom Atelier zum Laboratorium: Orte künstlerischer Kreativität


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

Beschreibung

Waren Künstlerateliers bis ins 19. Jahrhundert vielfältig beschriebene Orte für Anekdoten und Legenden, somit privat und öffentlich zugleich, wird dieser Raum spätestens seit den 60er Jahren des 20. Jhdt. grundlegend in Frage gestellt: Als reaktionär, bourgeois und ideologisch verschrien, leitet er die Ära der "post-studio-art" ein, als Vorstoß in eine transparente, politisch-relevante Form künstlerischer Praxis. Inzwischen haben sich andere Formen etabliert. Neben die Tradition der „Atelier-Factory“ (Andy Warhol) und des "Laboratoriums"(Olafur Eliasson) sind mobile, und nicht an einen feste Ort gebundene Räume wie Laptop oder Hotelzimmer getreten. Allen Unterschiedlichkeiten zum Trotz stößt man bei den verschiedenen Atelierformen auf die Grundfrage: "Hiding Making – Showing Creation"(Esner/Kisters/Lehmann). Im Seminar soll folglich entlang dieser Dichotomie das komplexe Gefüge von künstlerischem Prozess, Kunst-Objekt, Identität des Künstlers und Atelier genauer beleuchtet werden.

DozentIn

TutorIn

Studienmodule

  • kum710 Theorie und Geschichte von Kunst und Medien

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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