Semester: Wintersemester 2015/2016

4.02.057 Die nationale Kodierung des Raumes im östlichen Europa im 19./20. Jahrhundert durch ausgewählte Medien der Erinnerung


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Bitte belegen Sie dieses Seminar zusammen mit der Vorlesung Nr. 4.02.050.
Das östliche Europa war im 19./20. Jahrhundert unter anderem von der Auflösung imperialer Strukturen und der Schaffung von Nationalstaaten bestimmt. Wie funktionierte das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer, konfessioneller und sozialer Zugehörigkeit in der Alltagspraxis? Wie wurde von unterschiedlichen Gruppen der öffentliche Raum „markiert“ und dadurch mit bestimmten „Codes“ versehen? Das Seminar befasst sich anhand ausgewählter Beispiele mit der Markierung des öffentlichen Raumes durch Medien der Erinnerung – zu ihnen gehören etwa Straßennamen, Denkmäler, spezifische Architekturformen, museale Präsentationen, die Fixierung geschichtlicher Erinnerung in Gestalt von Historienmalereien oder die Vermessung des Raumes durch Landkarten, Literatur und Film. Diese Medienvielfalt lädt ein zu interdisziplinären Zugängen. Die Kenntnis osteuropäischer Sprachen ist keine Teilnahmebedingung.

DozentIn

Studienmodule

  • AM 5 Osteuropäische Geschichte nach 1500
  • ges153 Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
  • ges154 Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
  • ges500 Fachwiss. Kompetenzen für Museum und Ausstellung: Geschichte
  • ges503 Geschichte in Museum und Ausstellung B
  • GM 4 Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: Europäische Wege in die Moderne
  • sla882 Kunstgeschichte im osteuropäischen Raum

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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