Semester: Wintersemester 2015/2016

3.11.041 Praktiken, Repräsentationen, Performativität: Werkzeuge der Kulturanalyse


Veranstaltungstermine

  • Do., 15.10.2015, 14:00 - 18:00
  • Donnerstag: 14:00 - 18:00, zweiwöchentlich

Beschreibung

Ziel ist der Erwerb eines theoretischen und ansatzweise auch methodologischen Instrumentariums für die theoretisch-empirische Analyse unterschiedlicher kultureller Phänomene und Praktiken – von den Massenmedien über Mode, Kunst und Theater bis hin zu Popkultur und Sport. Im Einzelnen geht es darum,
• die kulturanalytischen Leitbegriffe "Praxis", "Repräsentation" und "Performativität" zu klären,
• die Bedeutung dieser Konzepte für Kultur-, Sozialwissenschaften und Gender Stu-dies zu reflektieren,
• ihre analytische Leistungsfähigkeit zu beurteilen, sowie
• die Auswahl und Anwendung der verschiedenen Konzepte von Repräsentation, Performativität und kultureller Praxis zu begründen.

Neben der Tandemlehre ist für die Veranstaltung eine offene Seminarform mit Lektürekursanteilen zur Vertiefung charakteristisch. Von den Lehrenden werden exemplarisch gewählte, gemeinsame Themenfelder aus der Perspektive ihrer jeweiligen Herkunftsdisziplin befragt und kommentiert. Von den Studierenden wird neben regelmäßiger Anwesenheit und intensiver Textlektüre die Bereitschaft zur Mitarbeit an unterschiedlichen Formen der Theoriedarstellung sowie der Konzeption praxis-, repräsentations- und/oder performativitätstheoretischer Forschungsvorhaben erwartet.

Lehrende

TutorIn

Studienmodule

  • gen802 Methodisch-wissenschaftstheoretische Grundlagen aus der Perspektive der Transdisziplinarität
  • kul240 Transdisziplinäre Kulturanalyse II: Repräsentation, Performativität, Praktiken
  • kum830 Kunst- und Mediengeschichte: Paradigmen und Interdependenzen
  • mkt440 Freies Modul zur individuellen Profilbildung
  • spo840 Kultur- und sozialwissenschaftliche Vertiefung
  • the651 Religiöse Entwicklung und religiöse Bildung in Kirche und Gesellschaft (Religionspädagogik)

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
3

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Das Seminar greift Inhalte, Fragen und Probleme , wie sie im Masterstudiengang Kulturanalyse (MM 1 „Körperbilder – Körperpraktiken: Transdisziplinäre Kulturanalyse“) erarbeitetet wurden, auf, vertieft sie und ordnet sie in theoretische Zusammenhänge ein. Ziel ist der Erwerb eines theoretischen und ansatzweise auch methodologischen Instrumentariums für die theoretisch-empirische Analyse unterschiedlicher kultureller Phänomene und Praktiken – von den Massenmedien über Mode, Kunst und Theater bis hin zu Popkultur und Sport. Im Einzelnen geht es darum, • die kulturanalytischen Leitbegriffe "Praxis", "Repräsentation" und "Performativität" zu klären, • die Bedeutung dieser Konzepte für Kultur-, Sozialwissenschaften und Gender Studies zu reflektieren, • ihre analytische Leistungsfähigkeit zu beurteilen, sowie • die Auswahl und Anwendung der verschiedenen Konzepte von Repräsentation, Performativität und kultureller Praxis zu begründen. Neben der Tandemlehre ist für die Veranstaltung eine offene Seminarform mit Lektürekursanteilen zur Vertiefung charakteristisch. Von den Lehrenden werden exemplarisch gewählte, gemeinsame Themenfelder aus der Perspektive ihrer jeweiligen Herkunftsdisziplin befragt und kommentiert. Von den Studierenden wird neben regelmäßiger Anwesenheit und intensiver Textlektüre die Bereitschaft zur Mitarbeit an unterschiedlichen Formen der Theoriedarstellung sowie der Konzeption praxis-, repräsentations- und/oder performativitätstheoretischer Forschungsvorhaben erwartet. Zur Vertiefung der Seminarthemen und zur Unterstützung der Vorbereitung auf das Seminar wird ein Tutorium angeboten. Schlüsseltexte sind über StudIP abrufbar.

Lehrsprache
deutsch