Semester: Wintersemester 2015/2016

3.05.065 Songs from the World - regionale und "traditionelle" Musikformen im Progressive Rock der 1970er- und 80er- Jahre


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Neben der technischen und musikalischen Komplexität besteht eines der Hauptmerkmale der sogenannten progressiven Rockmusik in der Übernahme von Stilelementen aus einer Vielzahl an teilweise sehr heterogenen Musikgenres. So entsteht eine komplexe Musik, die oft weder ihre musikalische Bauweise noch ihre Inspirationsquellen ohne Weiteres preisgibt.
In diesem Seminar sollen deshalb verschiedene Zugänge zum Progressive Rock vermittelt werden. Einerseits geht es um Überblickswissen zu seiner Geschichte, zu den hauptsächlichen Akteuren sowie zu den wichtigsten musikalischen Strategien und Techniken. Andererseits sollen die Studierenden vertraut gemacht werden mit Möglichkeiten der wissenschaftlichen Analyse dieser Musikform – einer Analyse, die über bloße Geschmacksurteile oder Assoziationsketten, wie sie beim Sprechen über populäre Musik oft verwendet werden, hinausgeht; die Analyse soll diese Art des Sprechens über Musik aber auch nicht ignorieren, sondern in einen breiteren und methodisch fundierteren Kontext einordnen.
Natürlich können in einer solchen Betrachtung der „progressiven“ Rockmusik nicht alle Stilelemente und Einflüsse im Detail beleuchtet werden. Das Hauptaugenmerk soll deswegen auf der Einbeziehung außereuropäischer beziehungsweise regional begrenzter Musikformen in Progressive-Songs liegen. Neben den – hauptsächlich aus England stammenden – Klassikern des Genres wird so Gelegenheit sein, Prog-Rock aus verschiedenen europäischen Ländern zur Kenntnis zu nehmen; häufig wurden hier nämlich als traditionell oder landestypisch geltende Stilelemente verarbeitet.
Nicht zuletzt sollen die Ursprünge des Progressive Rock und die Verwendung von „lokalem“, „folkloristischem“ oder „exotischem“ Kolorit in der Rock-Musik der 60er-Jahre thematisiert werden; außerdem die Weiterentwicklung des Genres nach seiner „klassischen“ Phase in den 70er-Jahren – auch hier unter besonderer Berücksichtigung derjenigen Strömungen, die „regionale“ oder „traditionelle“ Stilelemente verwenden.

DozentIn

Studienmodule

  • mus031 Musikwissenschaft/Basis
  • mus251 Musiken der Welt

Studienbereiche

  • Musik
  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
4

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Neben der technischen und musikalischen Komplexität besteht eines der Hauptmerkmale der sogenannten progressiven Rockmusik in der Übernahme von Stilelementen aus einer Vielzahl an teilweise sehr heterogenen Musikgenres. So entsteht eine komplexe Musik, die oft weder ihre musikalische Bauweise noch ihre Inspirationsquellen ohne Weiteres preisgibt. In diesem Seminar sollen deshalb verschiedene Zugänge zum Progressive Rock vermittelt werden. Einerseits geht es um Überblickswissen zu seiner Geschichte, zu den hauptsächlichen Akteuren sowie zu den wichtigsten musikalischen Strategien und Techniken. Andererseits sollen die Studierenden vertraut gemacht werden mit Möglichkeiten der wissenschaftlichen Analyse dieser Musikform – einer Analyse, die über bloße Geschmacksurteile oder Assoziationsketten, wie sie beim Sprechen über populäre Musik oft verwendet werden, hinausgeht; die Analyse soll diese Art des Sprechens über Musik aber auch nicht ignorieren, sondern in einen breiteren und methodisch fundierteren Kontext einordnen. Natürlich können in einer solchen Betrachtung der „progressiven“ Rockmusik nicht alle Stilelemente und Einflüsse im Detail beleuchtet werden. Das Hauptaugenmerk soll deswegen auf der Einbeziehung außereuropäischer beziehungsweise regional begrenzter Musikformen in Progressive-Songs liegen. Neben den – hauptsächlich aus England stammenden – Klassikern des Genres wird so Gelegenheit sein, Prog-Rock aus verschiedenen europäischen Ländern zur Kenntnis zu nehmen; häufig wurden hier nämlich als traditionell oder landestypisch geltende Stilelemente verarbeitet. Nicht zuletzt sollen die Ursprünge des Progressive Rock und die Verwendung von „lokalem“, „folkloristischem“ oder „exotischem“ Kolorit in der Rock-Musik der 60er-Jahre thematisiert werden; außerdem die Weiterentwicklung des Genres nach seiner „klassischen“ Phase in den 70er-Jahren – auch hier unter besonderer Berücksichtigung derjenigen Strömungen, die „regionale“ oder „traditionelle“ Stilelemente verwenden.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--

studienbeitragfinanziert
Ja