Semester: Wintersemester 2014/2015

4.03.116 Thomas Hobbes’ „Leviathan“ - Die Begründung der Moral- und Staatsphilosophie der Neuzeit im Geist der ‚exakten Wissenschaft’


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Thomas Hobbes’ politische Philosophie, insbesondere sein Werk „Leviathan“ von 1651 stellt den ersten systematischen Legitimationsversuch der modernen Staatsgewalt dar. Hobbes beansprucht, die ‚richtigen’ Verhältnisse zwischen den Menschen mit der Exaktheit der geometrischen Methode zu entwickeln. Kaum ein Buch ist derart leidenschaftlich diskutiert worden und meist auf empörte Ablehnung gestoßen. Die von Hobbes proklamierte Wolfsnatur des Menschen im ‚Kampf eines jeden gegen jeden’ ist ebenso sprichwörtlich geworden wie sein Diktum, die Autorität, nicht die Wahrheit mache das Gesetz. Doch prägte Hobbes’ Denken noch das seiner Gegner und die in ihm verhandelten Probleme erscheinen nach über 350 Jahren aktueller denn je: Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, von Recht und Macht, von Marktkonkurrenz, Werterelativismus und Staatsgewalt.
Das Seminar soll anhand einer Lektüre ausgewählter Passagen des „Leviathan“ die Struktur der Hobbesschen Argumentation verständlich machen und zentrale Begriffe wie Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Souveränität und Autorität diskutieren

DozentIn

Studienmodule

  • pb080 Philosophie und Gesellschaft A
  • pb081 Philosophie und Gesellschaft B
  • phi110 Grundlagen der Theoretischen Philosophie und ihre Vermittlung

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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