Semester: Wintersemester 2014/2015

4.02.057 Probleme einer ‚anderen‘ Diplomatiegeschichte, behandelt an ausgewählten Beispielen aus der Zwischenkriegszeit


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Bitte belegen Sie dieses Seminar zusammen mit der Vorlesung Nr. 4.02.041.
Die Außenpolitik eines Staates umfasst ein breites Spektrum an Aktivitäten, die das Ziel verfolgen, eigene Interessen zu wahren, durchzusetzen, ggf. zu verteidigen und dafür Verbündete zu finden. Doch wer sind die Akteure internationaler Beziehungen: Interessenspolitiker, ausgebildete Diplomaten, Völkerrechtler oder „global players“ in Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Kultur? Welche Faktoren finden bei modernen Ansätzen der Diplomatiegeschichte Berücksichtigung? Neben „harten“ Faktoren eines Staates wie dessen geographische Größe, dessen wirtschaftlicher Bedeutung und militärischer Macht werden auch „weiche“ Faktoren wie die Attraktivität seines Wertekanons, Stereotypen und Mythen, interkulturelle Kommunikation und internationale Glaubwürdigkeit mit in Betracht gezogen. Im Seminar sollen anhand ausgewählter Beispiele aus der Zwischenkriegszeit unterschiedliche Ansätze der Diplomatiegeschichte diskutiert werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die regelmäßige Lektüre theoretischer Texte in deutscher und englischer Sprache und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche methodische Konzepte, auch aus benachbarten Disziplinen, einzulassen.

DozentIn

Studienmodule

  • AM 4 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
  • AM 5 Osteuropäische Geschichte nach 1500
  • ges143 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
  • ges144 Westeuropäische Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
  • ges153 Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
  • ges154 Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
  • GM 4 Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: Europäische Wege in die Moderne
  • MM 16 Politik- und Sozialgeschichte
  • sla871 Politik- und Sozialgeschichte

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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