Semester: Sommersemester 2017

4.02.043 Kriegsbilder und Bilderkriege. Zur Visualität von Konflikten im 20. Jahrhundert


Veranstaltungstermin

  • Montag: 16:00 - 18:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Veranstaltung ist ein eigenständiges Modul; die Kombination mit einer weiteren Veranstaltung ist NICHT notwendig!

Das 20. Jahrhundert erscheint im Rückblick nicht zuletzt als ein Jahrhundert verheerender Kriege, enthemmter Gewalt und umfassender Zerstörung. Das kollektive Erinnerungsbild basiert dabei auf konkreten fotografischen Bildern. Fotografien fungieren seit Beginn des 20. Jahrhunderts als zentrale gedächtnisbildende Medien, als Instrumente der Mobilisierung und Propaganda, aber auch der Aufklärung und Anklage.
Aber wie kam der Krieg ins Bild? Was zeigen die Fotos, wie wurde der Krieg in und mit ihnen dargestellt und gedeutet? Welche Bilder fanden wie Eingang in die Massenmedien, wurden zu Schlüsselbildern und langfristig zu Ikonen? Und wie wirkten Bilder selbst am Krieg mit? Welche Rolle spielten Fotos für die Kriegsführung? Von wem wurden sie wie produziert und genutzt? Auf welche Art wurden sie selbst zu Waffen im Konflikt? Welche Macht besaßen sie bei der öffentlichen Meinungsbildung?
Diesen und weiteren Fragen zur Rolle und Funktion von fotografischen Bildern in bewaffneten Konflikten und für die kollektive Erinnerung soll im Seminar nachgegangen werden. Die Entwicklung der Visualisierung den Krieges soll von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkrieges über den Spanischen Bürgerkrieg als erstem Medienkrieg, den Zweiten Weltkrieg, den Vietnamkrieg, den Golfkrieg bis zum Kosovokrieg 1999 nachgezeichnet werden.

DozentIn

Studienmodule

  • ges142 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
  • ges143 Geschichte des 19./20. Jahrhunderts
  • ges144 Westeuropäische Geschichte des 19./20. Jahrhunderts

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
7

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Das 20. Jahrhundert erscheint im Rückblick nicht zuletzt als ein Jahrhundert verheerender Kriege, enthemmter Gewalt und umfassender Zerstörung. Das kollektive Erinnerungsbild basiert dabei auf konkreten, im 20. Jahrhundert vor allem fotografischen Bildern. Fotografien fungierten als Instrumente der Mobilisierung und Propaganda, aber auch der Aufklärung und Anklage. Aber wie kam der Krieg ins Bild? Was zeigen die Bilder, wie wurde der Krieg in und mit ihnen dargestellt und gedeudet? Welche Bilder fanden wie Eingang in die Massenmedien, wurden zu Schlüsselbildern und langfristig zu Ikonen? Und wie wirkten Bilder selbst am Krieg mit? Welche Rolle spielten Fotos für die Kriegsführung? Von wem wurden sie wie produziert und genutzt? Auf welche Art wurden sie selbst zu Waffen im Konflikt? Welche Macht besaßen sie bei der öffentlichen Meinungsbildung? Diesen und weiteren Fragen zu Rolle und Funktion von fotografischen Bildern in bewaffneten Konflikten soll im Seminar nachgegangen werden. Die Entwicklung der Visualisierung den Krieges soll von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkrieges über den Spanischen Bürgerkrieg als erstem Medienkrieg, den Zweiten Weltkrieg, den Vietnamkrieg, den Golfkrieg bis zum Kosovokrieg 1999 nachgezeichnet werden.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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