Semester: Wintersemester 2016/2017

4.03.222 Die politische Philosophie des Populismus – „Hegemonie“ und „radikale Demokratie“ bei Ernesto Laclau und Chantal Mouffe


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Das Phänomen des Populismus ist im aktuellen politischen Geschehen allgegenwärtig. Von den einen wird jede grundlegender erscheinende Kritik an den politischen Verhältnissen sofort im pejorativen Sinne als ‚populistisch‘ abqualifiziert, während die anderen ständig „das Volk“, das „wir“ seien, im Munde führen und gegen „die da oben“ geltend machen.
Die TheoretikerInnen des Populismus par excellence, vor allem des Linkspopulismus, sind dabei Ernesto Laclau und Chantal Mouffe. Ihr Begriff des Politischen baut grundlegend auf einem Konzept von Populismus auf und wird nicht nur in der politischen Philosophie des sog. „Diskurses der radikalen Demokratie“ gefeiert, sondern auch von populistischen Bewegungen wie Podemos, Syriza und der Linkspartei als vorbildlich für ihre politische Praxis betrachtet.
Das Seminar soll eine kritische Einführung in das Denken von Laclau und Mouffe geben und damit zugleich die politische Urteilsfähigkeit hinsichtlich der gegenwärtigen Populismus-Welle stärken.

DozentIn

Studienmodule

  • gen220 Geschlecht und Moderne
  • gen222 Geschlecht und Moderne
  • pb080 Philosophie und Gesellschaft A
  • pb081 Philosophie und Gesellschaft B
  • phi220 Praktische Philosophie - Ethik, Recht, Gesellschaft
  • phi320 Praktische Philosophie und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft
  • phi321 Praktische Philosophie und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft
  • phi340 Praktische Philosophie - Ethik, Recht, Gesellschaft
  • phi520 Philosophie der Gesellschaft