Semester: Sommersemester 2016

4.02.033 Von Cheder bis Haskala. Jüdische Bildung in der Frühen Neuzeit


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Für einen Leistungsnachweis in ges132 kombinieren Sie BITTE dieses Seminar mit dem Tutorium 4.02.031!

In der Vermittlung der jüdischen Identität nehmen Erziehung und Bildung eine zentrale Rolle ein. Der Bildungsauftrag im Judentum leitet sich unmittelbar aus biblischen Vorschriften ab und hat in der jüdischen Kultur seit Jahrtausenden einen außerordentlich hohen Stellenwert.
In der Frühen Neuzeit plädierten im Zuge der Haskalah (d.h. der jüdischen Aufklärung) Vertreter wie Moses Mendelssohn aber für die Veränderung eines traditionellen Erziehungswesens in Form des Cheder zugunsten einer Verbindung von religiöser und weltlicher Bildung unter den Schlagworten Emanzipation, Integration und religiöse Reformen.
Im Laufe des Seminars sollen zentrale Aspekte jüdischer Bildung und Erziehung sowie die Vorstellungen der jüdischen Aufklärer von Reformen nachvollzogen werden. Dabei spielen sowohl religions- und bildungshistorische Inhalte der jüdischen Geschichte eine Rolle als auch die Frage nach den Wechselbeziehungen zur nichtjüdischen Umwelt und nach den rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen.

DozentIn

Studienmodule

  • ges132 Geschichte der frühen Neuzeit
  • pb265 Interkulturelle Jüdische Studien
  • the651 Religiöse Entwicklung und religiöse Bildung in Kirche und Gesellschaft (Religionspädagogik)
  • the941 Judentum in Vergangenheit und Gegenwart (Jüdische Studien)

Studienbereiche

  • PM 3: Religion, Geschichte und Philosophie

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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