Semester: Wintersemester 2015/2016

10.11.722 Rechtsextremismus und Schule - Methoden und Ansätze der Prävention und Intervention


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

DozentIn

Studienmodule

  • PB 6 Pädagogik und ihre Berufs- und Handlungsfelder
  • pb006 Pädagogik und ihre Berufs- und Handlungsfelder

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
5

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Schule soll und darf heute nicht nur „Lernfabrik“ sein, in der Bildungsqualifikation für das spätere Berufsleben vermittelt, beziehungsweise erworben wird. Schule ist außerdem auch sekundäre Sozialisationsinstanz, in der SchülerInnen Werte, Normen und zukünftige Rollenerwartungen vermittelt werden sollen. Demzufolge sollen SchülerInnen in der Institution Schule auch und gerade „ermuntert werden, für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzutreten“ (Erklärung Kultusministerkonferenz 2009). Diesem (hohen) Anspruch steht die Realität gegenüber, dass immer mehr LehrerIinnen sich in Schule und Unterricht vermehrt mit rechtsaffinen/rechtsextremen Tendenzen auseinandersetzen müssen. Im Seminar wollen wir der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten Schule als Institution und LehrerInnen als Handelnde haben, um rechtsaffinen/rechtsextremen Tendenzen entgegenzuwirken: • Was können (Schul-)Pädagogik und politische Bildung im Unterricht leisten, wo sind Grenzen gesetzt? • Welche Möglichkeiten der Prävention haben sich bewährt, auf welche Hilfsangebote „von außen“ kann zurückgegriffen werden? • Möglichkeiten des Umgangs mit SchülerInnen aus dem Vor- und Umfeld des Rechtsextremismus? • Rolle von LehrerInnen bei der Ausprägung rechter Positionen und Ideologien?

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
1