Semester: Wintersemester 2015/2016

4.02.052 Wer sind 'die Russlanddeutschen'? Ereignisgeschichte, Erinnerungspolitik und transnationale Identitäten


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Bitte belegen Sie dieses Seminar zusammen mit der Vorlesung Nr. 4.02.050.
Die Erforschung der Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen besitzt sowohl in historischer Perspektive als auch gegenwärtig eine hohe Relevanz. Bis heute sind rund 2,4 Millionen Menschen als (Spät)aussiedler/innen nach Deutschland eingewandert, und manche inzwischen auch wieder remigriert. Zugleich steht diese große zahlenmäßige Bedeutung in Diskrepanz zu dem geringen Wissen der Gesellschaft über die Russlanddeutschen, die, wenn überhaupt, zumeist nur in negativen Schlagzeilen Erwähnung finden.
Im Rahmen des Seminars sollen Ereignisgeschichte, Erinnerungspolitik und die Bedeutung transnationaler Identitäten in den Blick genommen werden. Es soll danach gefragt werden, welche Geschichte ‚die Russlanddeutschen‘ haben, wer mit welchen Interessen an der Formierung ihres historischen Gedächtnisses mitwirkt(e) und wie sich dies zu den oft hybriden und transnationalen Identitäten der einzelnen Menschen verhält.

DozentIn

Studienmodule

  • ges152 Osteuropäische Geschichte der Neuzeit
  • the611 Geschichte christlicher Lebensgestaltung und ihre Relevanz für die Gegenwart (Kirchengeschichte)

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die Erforschung der Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen besitzt sowohl in historischer Perspektive als auch gegenwärtig eine hohe Relevanz. Bis heute sind rund 2,4 Millionen Menschen als (Spät)aussiedler/innen nach Deutschland eingewandert, und manche inzwischen auch wieder remigriert. Zugleich steht diese große zahlenmäßige Bedeutung in Diskrepanz zu dem geringen Wissen der Gesellschaft über die Russlanddeutschen, die, wenn überhaupt, zumeist nur in negativen Schlagzeilen Erwähnung finden. Im Rahmen des Seminars sollen Ereignisgeschichte, Erinnerungspolitik und die Bedeutung transnationaler Identitäten in den Blick genommen werden. Es soll danach gefragt werden, welche Geschichte ‚die Russlanddeutschen‘ haben, wer mit welchen Interessen an der Formierung ihres historischen Gedächtnisses mitwirkt(e), und wie sich dies zu den oft hybriden und transnationalen Identitäten der einzelnen Menschen verhält.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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