Semester: Sommersemester 2015

3.01.076 Literaturdidaktik in den Sekundarstufen: Zum Umgang mit Jugendliteratur


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

gehört zum Seminar 3.01.075


Dass neben kürzeren fiktionalen Texten gerade auch epische Langformen im Unterricht gelesen werden sollen, ist in der Didaktik unstrittig: Das betrifft kanonische Texte der Literaturgeschichte ebenso wie zeitgenössische Romane und selbstverständlich auch Jugendliteratur.
In der Praxis wird diese Lektüre immer wieder als schwierig angesehen: Sie ist verbunden mit hohem zeitlichen und methodischen Aufwand. Grundlegend ist die Frage, welche Ziele mit der Behandlung von Romanen angestrebt werden. Und: Lässt sich Romanlesen 'lernen'? Was genau heißt in diesem Kontext 'Entwicklung literarischer Kompetenz'? Und welche Kenntnisse über narrative Texte sind nötig zum Verständnis? Welche Romane eignen sich für welche Klasse, und wie lässt sich die jeweilige Textauswahl rechtfertigen? Methodenvorschläge sind wohlfeil; doch wie lassen sie sich im Lerngegenstand didaktisch begründen?
Diesen (und weiteren) Fragen soll im Seminar praxisorientiert, d.h. auch an konkreten Beispielen nachgegangen werden. Insofern wird die Bereitschaft, sich auch auf die eingangs zu vereinbarende (Re-)Lektüre ausgewählter Primärtexte einzulassen, vorausgesetzt. Eine vertiefte Beschäftigung mit Voraussetzungen, Zieldimensionen und Verfahrensweisen des Umgangs mit Literatur im Unterricht der Sek. I und II wird somit möglich. Gleichzeitig geht es auch um die Entwicklung der eigenen Kompetenz als zukünftige Lehrerin/ zukünftiger Lehrer, mit den zahlreichen Hilfsmitteln, die der Buchmarkt mittlerweile bietet (z.B. Ausgaben wie "einfach klassisch" oder ausgearbeitete Unterrichtskonzepte), kritisch umzugehen.
Prüfungsart: Moderation mit schriftlicher Ausarbeitung

DozentIn

TutorIn

Studienmodule

  • ger241 Sprachlich-literarische Sozialisation

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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