Semester: Wintersemester 2016/2017

3.06.151 Warum es sein muss. Zeitgenössische Legitimationen für Kunstvermittlung/-pädagogik


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 18:00 - 20:00, wöchentlich

Beschreibung

Angesichts einer sich veränderten Bildungslandschaft und neuen gesellschaftspolitischen sowie technologischen Herausforderungen stellt sich die Frage, ob die vorliegenden Konzepte zur Ästhetischen Bildung noch tragen.

Ob in der Schule unterrichtet oder außerschulisch vermittelt – wie begründet sich die Relevanz der Kunst und ihrer Vermittlung heute? Wie antwortet das Fach auf soziale Herausforderungen, die durch Stichworte wie ›Inklusion‹ oder ›Migration‹ angezeigt werden? In welcher Weise verändert sich die ästhetische Praxis und Theorie im digitalisierten Alltag? Bedarf die Kunstvermittlung im Museums- und Ausstellungsbereich überhaupt noch der Durchsetzungskämpfe oder ist sie längst akzeptiert? Und welchen Stellenwert erhält sie im Verhältnis zu dem sich ausweitenden Bereich der kulturellen Bildung? Inwiefern wird die Ästhetische Bildung von einer staatlich geförderten Kreativindustrie und den durch sie verbreiteten Kunst und Kreativitätsauffassungen berührt? Wie können die Arbeitszusammenhänge und diskursiver Austausch in dieser Situation gestärkt werden?
Diverse Sprecher_innen aus dem Feld der Kunstpädagogik - vermittlung und angrenzenden Disziplinen stellen ihre Schwerpunkte zu diesen Themenfeldern vor.

DozentIn

Studienmodule

  • kum250 Kunstvermittlung in Museum und Ausstellung, schulischen und außerschulischen Kontexten
  • kum500 Fachwiss. Kompetenzen für Museum und Ausstellung: Kunst
  • kum503 Kunst in Museum und Ausstellung B
  • kum741 Kunst, Medien und ihre Vermittlung: aus bildungstheoretischer und fachwissenschaftlicher Perspektive
  • kum742 Kunst, Medien und ihre Vermittlung: aus bildungstheoretischer und fachwissenschaftlicher Perspektive

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
In diesem Modul sollen historische und gegenwärtige Formen der Präsentation von Kunst und "Nicht-Kunst" im Kontext von Theorien und Praxen der "Ausstellung" von Artefakten vermittelt werden. Dazu gehört auch die kritische Auseinandersetzung mit konkreten Ausstellungen (z.B. durch Exkursionen) und deren Konzeptionen.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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