Stellenausschreibung

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An der Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften ist im Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik eine Juniorprofessur zu besetzen. Gesucht werden ausgewiesene Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für die Forschung und Lehre mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation sowie didaktischer und sozialer Kompetenz. In der Forschung sollen das Profil der Fakultät ("Partizipation und Bildung") und des Instituts ("Partizipation und Dropout in Bildung und Rehabilitation") mit eigenen empirischen Beiträgen weiterentwickelt sowie Forschungsinitiativen im Verbund der Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken unter dem Dach des Didaktischen Zentrums unterstützt werden. Präferiert wird eine evidenzbasierte Forschung im Bereich der Sonderpädagogik. Zu den Aufgaben in der Lehre gehört die Vertretung des Fachgebiets in seiner gesamten Breite unter besonderer Berücksichtigung inklusiver und didaktischer Fragestellungen (cross-kategorialer Bachelor Sonderpädagogik/Master of Education Sonderpädagogik, Master Rehabilitationspädagogik, Inklusionsmodul im Professionalisierungsbereich). Praktische Erfahrungen mit der sonderpädagogischen Unterstützung im schulischen oder außerschulischen Kontext werden erwartet. Leitlinie für die Berufungen ist eine nachgewiesene wissenschaftliche Exzellenz und eine Passung zum Forschungsprofil. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist zu besetzen:

Juniorprofessur (W1) "Heterogenität und Diversität
unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse"

Die Beschäftigung erfolgt zunächst für die Dauer von drei Jahren. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist bei positiver Evaluation vorgesehen. Nach Ablauf der Befristung ist eine Berufung auf eine W2-Professur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen möglich.

Ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Sonderpädagogik, einschlägige Erfahrungen in der theoriegeleiteten, empirisch-sonderpädagogischen Bildungs- und Unterrichtsforschung, Lehr- und Forschungserfahrungen in der Sonderpädagogik, einschlägige Publikationen sowie Erfahrungen der Bewerberinnen und Bewerber mit der Einwerbung von Drittmitteln und in Kooperations- und/oder Verbundprojekten werden vorausgesetzt. Da es sich um eine Stelle aus dem Juniorprofessurenprogramm des Oldenburger BMBF-geförderten Antrags "Biographieorientierte und Phasenübergreifende Lehrerbildung in Oldenburg" (OLE+) im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung handelt, wird zudem eine aktive Mitarbeit im Team von OLE+ erwartet. Forschungs- und Lehrerfahrungen der Bewerberinnen und Bewerber sind insbesondere in den sonderpädagogischen Themenfeldern "individuelle und gruppenbezogene Lern- und Entwicklungsunterstützung unter besonderer Berücksichtigung von Heterogenität und individuellen Voraussetzungen" sowie "Kooperation unterschiedlicher Berufskulturen bei der individuellen und gruppenbezogenen Unterstützung" in inklusiven Bildungsprozessen erforderlich.

Die Fakultät ist bestrebt, die Internationalisierung der Lehrerbildung zu stärken. Internationale Erfahrungen und Beiträge in Forschung und Lehre sind daher erwünscht. Begrüßt werden internationale Bewerbungen.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 30 NHG. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter oder wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Auf eine Professur, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben vorsieht, soll nur berufen werden, wer zusätzlich eine dreijährige schulpraktische oder geeignete pädagogische Erfahrung oder eine den Aufgaben entsprechende Erfahrung in der empirischen Forschung nachweist.

Da die Universitäten Bremen und Oldenburg durch einen Kooperationsvertrag verbunden sind, wird eine aktive Teilnahme an der Kooperation erwartet.

Zur Erhöhung des Frauenanteils sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung ist gegeben.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung (mit Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen und Urkunden, Lehrveranstaltungs-, Publikations- und Drittmittelverzeichnis, Ergebnissen der Lehrevaluation sowie Aktivitäten zur Lehrerbildung) bis zum 15.08.2017 sowohl in elektronischer Form (PDF an dekanat.fk1@uni-oldenburg.de) als auch in Papierform an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften, z.H. des Dekans, 26111 Oldenburg.

Allgemeine Informationen zum Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, zum Forschungsprofil des Institutes sowie zum Ausbau des Institutes finden Sie unter www.uni-oldenburg.de/sonderpaedagogik. Nähere Auskünfte zu den Ausschreibungen erteilt Ihnen der Direktor des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (sonderpaedagogik@uni-oldenburg.de).

 

Hinweis:
Universitätseigene Stellenausschreibungen werden ausschließlich erst nach Bestätigung durch die/den jeweilige(n) PersonalsachbearbeiterIn des Dezernates 1 und anschließender Weiterleitung hierher aufgenommen.