Stellenausschreibung

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Das DFG-GRK 1608/2 "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive" schreibt unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch die DFG eine

Postdoc-Stelle
(Entgeltgruppe 13 TV-L mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit)

aus. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Einstellungszeitraum: 01.10.2017-30.09.2019
Bewerbungsschluss: 30.04.2017

Bewerbungen richten Sie bitte vorzugsweise per E-Mail in Form einer einzigen PDF-Datei an: selbstbildungen@uni-oldenburg.de

Das Graduiertenkolleg fragt unter einem praxeologischen Blickwinkel nach der Genese (in sich gebrochener) Subjektivitäten in unterschiedlichen historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. Selbst-Bildungen sind in dieser Perspektive ambivalent: Einerseits bildet und verkörpert sich eine Subjektivität (als Künstlerin, Intellektueller, Politikerin, Entrepreneur, Kosmopolitin usw.) im Vollzug von sozialen Praktiken und deren normativen Ordnungen. Andererseits impliziert dieser Prozess eine Befähigung dazu, sich schöpferisch, reflektiert und kritisch zu jenen Ordnungen zu verhalten, in denen die eigene Subjektivität sich bildet. Ausdrücklich werden in dieser Praxisperspektive auch die an historischen wie gegenwärtigen Subjektivierungen beteiligten Räume und Materialitäten zum Thema. Uns ist es wichtig, Theorie und Empirie so aufeinander zu beziehen, dass das praxeologische Analyseinstrumentarium auf der Grundlage empirischer Einzeluntersuchungen mit zunehmend größerer historischer Tiefenschärfe ausgestattet und theoretisch weiter ausgearbeitet werden kann.

An dem Graduiertenkolleg sind die Fächer Geschichte, Soziologie/Sozialwissenschaften, Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte, evangelische Theologie, Amerikanistik, Sport- und Erziehungswissenschaft beteiligt.

Die Stelle bietet einer hervorragenden Nachwuchswissenschaftlerin bzw. einem hervorragenden Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, sich in einem intellektuell anregenden und innovativen wissenschaftlichen Umfeld weiter zu qualifizieren, international zu vernetzen, die Arbeit im Kolleg mitzugestalten, die eigene Forschung durch die Teilnahme an Konferenzen und Workshops sichtbar zu machen und so weitere Qualifikationen für eine universitäre Laufbahn zu erwerben.

Einstellungsvoraussetzungen sind eine überdurchschnittliche Promotion und die Vertrautheit mit praxeologischen, performativen und subjektivierungstheoretischen Ansätzen sowie ein neues, möglichst interdisziplinäres Forschungsprojekt, das in das Forschungsprogramm des GKs passt. Von den Bewerbern/-innen werden Erfahrungen in interdisziplinärer Zusammenarbeit und Auslandserfahrung erwartet. Erfahrungen in universitärer Lehre sind erwünscht.

Interessierte bewerben sich bitte mit einem formlosen Antrag, dem neben den üblichen Unterlagen ein fünfseitiges Exposé des neuen Forschungsprojekts sowie zwei Empfehlungsschreiben beigefügt sind.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Informationen durch:
Marta Mazur / Koordination des DFG-GRK 1608/1 / selbstbildungen@uni-oldenburg.de /
www.praktiken-der-subjektivierung.de / Carl von Ossietzky Universität, 26111 Oldenburg

 

 

Hinweis:
Universitätseigene Stellenausschreibungen werden ausschließlich erst nach Bestätigung durch die/den jeweilige(n) PersonalsachbearbeiterIn des Dezernates 1 und anschließender Weiterleitung hierher aufgenommen.