Hausarbeiten (formale Hinweise)

Allgemein

  • Hausarbeiten sollen gut lesbar ausgedruckt sein (12-Punkt, 1,5-zeilig). Es muss unbedingt auf einen ausreichenden Heft- und Korrekturrand geachtet werden; folgende Seitenränder sind üblich: oben - 2,5, unten - 2, links - 3-4, rechts - 2,5.

  • Auf dem Deckblatt sollen folgende Angaben stehen: Universität, Art und Thema der Lehrveranstaltung, Name des Lehrenden, Thema der Arbeit, Name, Adresse und Email-Adresse der Verfasserin/des Verfassers, Studiensemester und Studienrichtung.

  • An den Anfang jeder Arbeit gehört ein Inhaltsverzeichnis (Überschrift: Inhalt), das sämtliche Kapitel und Unterkapitel mit den entsprechenden Seitenzahlen aufführt. Die Angaben im Inhaltsverzeichnis müssen den Kapitelüberschriften entsprechen.

  • Hervorhebungen im Text sollen kursiv gesetzt werden (Versalien, Kapitälchen und Sperrungen sollen im Text nicht verwendet werden).

  • Anmerkungen sollen durch hochgestellte Ziffern ohne Klammern gekennzeich­net werden. Die Anmerkungsziffer steht außerhalb des Satzes.[1] Anmerkungen sollen für inhaltliche Ergänzungen verwendet (d.h. nicht für Literaturangaben), sparsam genutzt und als Fußnoten (nicht Endnoten) gesetzt werden. Anmer­kungsziffer und Anmerkungen in 10- oder 11-Punkt ausdrucken.

  • Anmerkungen und Literaturverzeichnis werden mit einzeiligem Zeilenabstand geschrieben.

  • Tabellen und Abbildungen werden fortlaufend nummeriert.

Zitierweisen im Text

  • Literaturhinweise sollen in den Text durch Klammerverweise auf das Literatur­verzeichnis eingearbeitet werden (hierbei wird auf Vornamen verzichtet). In den Klammerverweisen steht zwischen verschiedenen Autoren ein Semikolon, bei mehrfacher Zitierung desselben Autors ein Komma (siehe Beispiele).

  • Zitate werden durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Auslassungen und eigene Anmerkungen werden durch eckige Klammern kenntlich gemacht [...].

  • Zitate, die länger als zwei Zeilen sind, werden eingerückt und einzeilig ge­schrieben.

  • Der Hinweis "ebd." (Abkürzung für ebenda) ist nur zu verwenden, wenn ein direkter Bezug auf das zuvor genannte Werk möglich ist.

  • Fehlt in einem Werk die Angabe des Erscheinungsjahres, so setzt man an sei­ner Stelle "o. J." (ohne Jahr).

  • Wenn der Autorenname schon im Text vorkommt: Giddens (1990) ...

  • Sonst: (Giddens 1990: 120), (Durkheim 1988: 41f.; Giddens 1984a: 120ff.; Weber 1956: 20-25), (Giddens 1984b, 1990; Parsons 1969)

  • Bei zwei Autoren: (Münch/Smelser 1992: 11)

  • Bei mehr als zwei Autoren: (Zapf et al. 1990)

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis steht am Ende der Hausarbeit. Es enthält sämtliche im Text aufgeführte Werke, alphabetisch geordnet nach den Nachnamen der Autoren - unabhängig davon, um welche Art von Literatur (Monographie, Aufsatz, Internetquelle etc.) es sich handelt.

Werke, auf die man in der Arbeit nicht verwie­sen hat, werden nicht auf­geführt (auch wenn man sie gelesen hat). Die bibliographischen Angaben sollen in der nachstehenden Reihenfolge erfolgen: Autor [Name, Vor­name], Erscheinungsjahr (Erstveröffentlichungsjahr): Titel. Erscheinungsort: Verlag.

Im Literaturverzeichnis werden alle Autoren genannt, also nicht "et al." verwenden. Bei Aufsätzen in Zeitschriften müssen in jedem Fall der Name der Zeitschrift und der Jahrgang sowie die Seitenzahlen angegeben werden.

Beispiele

Bücher

Coleman, James S. 1990: Foundations of Social Theory. Cambridge, MA, und London: The Belknap Press. (Dt.: Grundlagen der Sozialtheorie. 3 Bde. München: Oldenbourg 1991-1992)

Lindner, Rolf 1990: Die Entdeckung der Stadtkultur. Soziologie aus der Erfahrung der Reportage. Frankfurt a.M.: Suhrkamp

Pirker, Theo, M. Rainer Lepsius, Rainer Weinert und Hans-Hermann Hertle 1995: Der Plan als Befehl und Fiktion. Wirtschaftsführung in der DDR. Gespräche und Analysen. Opladen: Westdeutscher Verlag

Simmel, Georg 1989 (1900): Philosophie des Geldes. Gesamtausgabe Bd. 6. Frankfurt a.M.: Suhrkamp

Zeitschriftenaufsätze

Häußermann, Hartmut, und Manfred Küchler 1993: Wohnen und Wählen. Zum Einfluß von Hauseigentum auf die Wahlentscheidung. In: Zeitschrift für Soziologie 22: 16-32

Portes, Alejandro, und Julia Sensenbrenner 1993: Embeddedness and Immigration: Notes on the Social Determinants of Economic Action. In: American Journal of Sociology 98: 1320-1350

Windolf, Paul, und Jürgen Beyer 1995: Kooperativer Kapitalismus. Unternehmensverflech­tungen im internationalen Vergleich. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozial­psychologie 47: 1-36

Aufsätze aus Sammelbänden

Merton, Robert K. 1995 (1949): Sozialstruktur und Anomie. In: Ders. (Hg.): Soziologische Theorie und soziale Struktur. Berlin, New York: de Gruyter, 115-154

Sinnott, Richard 1995: Bringing Public Opinion Back. In: Niedermayer, Oskar, und Max Kaase (Hg.): Public Opinion and International Governance. Beliefs in Government Vol. 2. Oxford, New York: Oxford University Press, 11-32

Wu, Weiping, und Shahid Yusuf 2003: Shanghai: remaking China’s future global city. In: Gugler, Josef (Hg.) 2004: World Cities beyond the West. Globalization, Development and Inequality. Cambridge: Cambridge UP, 27-58

Internetquellen

Difu 2000: Modellgebiete zur "Sozialen Stadt" und Programmbegleitung vor Ort. In: Soziale Stadt – Info 1. www.sozialestadt.de/veroeffentlichungen/newsletter/info1.pdf [Datum des Zugriffs]

Die oben beschriebene Methode des Zitierens zeigt eine Möglichkeit, wie in sozialwissenschaftlichen Arbeiten mit Literaturverweisen umgegangen werden kann. Sie können, müssen sich aber nicht daran orientieren, d.h. Sie können auch eine andere Form wählen, diese muss aber in den Sozialwissenschaften üblich sein und systematisch abgewendet werden. Hilfreich sind dabei die Konventionen zur Zotierwiese, die auf den Internetseiten der sozialwissenschaftlichen Zeitschriften zu finden sind.

  • [1]  D.h. nach dem Punkt, Komma, Semikolon.