Heidenreich, Martin (ed.) 2016

Exploring Inequality in Europe. Diverging Income and Employment Opportunities in the Crisis. Cheltenham: Edward Elgar.

Europe has become a dominant frame for the generation, regulation and perception of social inequalities. This trend was solidified by the current economic crisis, which is characterized by increasing inequalities between central and peripheral countries and groups. By analysing the double polarization between winners and losers of the crisis, the segmentation of labour markets and the perceived quality of life in Europe, this book contributes to a better understanding of patterns and dynamics of inequality in an integrated Europe.

The contributions from experts in the field offer a multi-level perspective. They explore links between objective inequalities and subjective perceptions and frames of reference. They combine the analysis of growing inequalities between different social groups and between central and peripheral countries. Analysis of unemployment and income inequality is based on European-wide micro datasets and the editor argues for both European and national frames of reference for analysis of unemployment and income inequality.

Offering new insights on the increasing unemployment and income inequalities in Europe before and during the current financial and Eurozone crisis, this is a vital text. Anyone interested in the challenges of social cohesion in Europe will find this book a rich, innovative resource.

 

Dorothee Spannagel (2016)

Discovering methods to combat poverty and social exclusion has now become a major political challenge in Europe. Combating Poverty in Europe offers an original and timely analysis of how this challenge is met by actors at European, national and subnational levels. Building on a European study comparing Germany, Italy, Poland, Sweden and the UK, this book provides new insights into the processes and mechanisms that promote or hinder interaction between the increasingly multi-layered European system for responding to poverty and social exclusion in EUmember states. The contributors present systematic and comparative analyses of social policy design, institutional frameworks and delivery practices from a multi-level governance perspective. Original and diverse, this book will appeal to researchers and scholars in comparative social policy, as well as policy officials in the EU, national government and anti-poverty NGOs.

Editors: Rune Halvorsen and Bjørn Hvinden

Contributors include: A. Angelin, H. Bennett, D. Clegg, M. Ferrera, R. Halvorsen, B. Hvinden, M. Jessoula, H. Johansson,M. Koch, W. Kozek, J. Kubisa, F. Maino, A. Panican, D. Spannagel, E. Ugreninov & M. Zieleńska

Martin Heidenreich and Deborah Rice (2016)

Edited by Martin Heidenreich and Deborah Rice, Carl von Ossietzky University of Oldenburg, Germany

A central goal of European activation policies is to integrate social and employment policies into a coherent active inclusion approach that fosters social cohesion and enhances the employment chances of vulnerable groups. This requires a reorganisati on of social and employment services especially at the local level. On the basis of empirical studies of six European welfare states, this book explores how diff erent institutional contexts influence localised service delivery and how local actors deal with the associated coordinati on challenges.

Hardback 978 1 78347 491 2

Jenny Preunkert und Georg Vobruba (2015)

Krise und Integration

Gesellschaftsbildung in der Eurokrise

Implementing Activation Policies

Sebastian Künzel (2015)

Implementing Activation Policies

An Analysis of Social and Labour Market Policy Reforms in Continental Europe with a Focus on Local Case Studies in France and Germany

 

 

 

Vielfalt und Zusammenhalt

Die soziale Einbettung multinationaler Unternehmen. S.659 – 673, in: Löw, Martina (Hg.): Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Frankfurt am Main: Campus

ISBN: 978-3-593-50082-9

 

 

 

Transnationale Produktentwicklungsprozesse in multinationalen Unternehmen

Sinje Späth (2014)

Die Innovationsfähigkeit von multinationalen Unternehmen basiert zunehmend auf der Vernetzung von Niederlassungen in führenden Fertigungsregionen, Wachstumsmärkten und technologischen Clustern. Mitarbeiter nehmen die Dezentralisierung von Entwicklungskompetenzen jedoch eher mit Resignation als Begeisterung hin. Autonomiebestrebungen, heterogene Arbeits- und Wissensstrukturen und verschiedene soziokulturelle Hintergründe führen zu Konflikten zwischen verteilten Managern und Entwicklern. Diese Studie erklärt die institutionellen, macht- und organisationstheoretischen Ursachen hinter Konflikten in Transnationalisierungsprozessen. Drei Fallstudien geben einen spannenden Einblick in die strategische Aushandlung und operative Umsetzung transnationaler Produktentwicklungsprojekte.

 

 

Martin Heidenreich (2014) (Hrsg.)

Die europäische Integration führte insbesondere seit den 1990er Jahren zu einer grundlegenden Transformation der sozialen Beziehungen und der Lebenssituation der Menschen in Europa. Während sich das Leben der Menschen in der Nachkriegszeit vorrangig im Rahmen von Nationalstaaten abspielte, geht die Öffnung nationalstaatlicher Räume mit einer zunehmen-den grenzüberschreitenden Verflechtung und einer stärkeren transnationalen Integration sozialer Interaktionen, Einstellungen und Deutungen einher. Nicht nur Politik und Wirtschaft, sondern auch die europäischen Gesellschaften sind in den letzten Jahrzehnten sehr eng zusammengewachsen. Dieses transnationale Vergesellschaftungsmuster ist eine der Ursachen für die spezifische Form der Finanzmarkt- und Währungskrise, die Europa seit 2008 erschüttert. In diesem Sammelband präsentieren 12 der profiliertesten Europaforscher aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Arbeiten zur Krise innerhalb Europas und entwickeln dabei eigenständige soziologische Perspektiven.

Die alltägliche Reproduktion nationaler Grenzen

Nils Müller (2014)

Als Mitte der 1990er-Jahre die Personenkontrollen an den innereuropäischen Landesgrenzen abgeschafft wurden, war die Hoffnung groß, dass gerade vormals geteilte Grenzregionen nun zu einer Keimzelle eines wahrhaft sozial integrierten Europas werden könnten. Die Realität ist jedoch eine andere: Nils Müller zeigt auf der Grundlage qualitativer Interviews mit Einwohnern dreier Grenzregionen, dass die jeweilige nationale Grenze nach wie vor eine zentrale Rolle in der Alltagsgestaltung spielt und eine Grenzöffnung nicht automatisch zu einer räumlichen Ausweitung des Aktionsradius ins Nachbarland führt. Dies ist keineswegs das Resultat negativer Einstellungen gegenüber dem Nachbarland oder gar wie oftmals argumentiert einer Angst vor dem Fremden, sondern liegt darin begründet, dass sich alltägliche Routinen allgemein nur sehr langsam und unter sehr spezifischen Umständen verändern. - Neben einer Systematisierung des sozialwissenschaftlichen Forschungsstandes zum Thema nationale Grenzen entwickelt der Autor ein Modell alltäglicher Handlungsroutinen und ihrer Veränderung, welches er auf lokale Räume und den Prozess der (europäischen) Grenzöffnung anwendet. Dabei beschreibt er nationale Grenzregionen als »Regionen der Frontiers«, in denen komplexe Konfigurationen unterschiedlicher sozialer Räume entstehen, welche jeweils ein eigenes Verhältnis zu der Grenze entwickeln. - Die Arbeit ist damit für Leser interessant, die sich aus theoretischer oder praktischer Perspektive für die Veränderung räumlicher Strukturen oder den Prozess der europäischen Integration interessieren.