Mission Statement

Die Verwirklichung des Auftrags inklusiver Bildung nach der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erfordert hoch professionelle sonderpädagogische Fachkräfte, deren zentrale Qualifikationsmerkmale in der Diagnostik und der wirksamen Unterstützung von Entwicklungs- und Lernprozessen liegen, beginnend im vorschulischen Bereich (insbesondere präventive Förderung), fortführend im Schulalter (evidenzbasierte Unterstützung schulischer Entwicklungsprozesse) wie auch in Phasen der beruflichen Integration und Rehabilitation sowie in allen Prozessen sozialer Partizipation.

Das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik setzt sich in Übereinstimmung mit der Fakultät I den Schwerpunkt „Partizipation und Dropout in Bildung und Rehabilitation“. Neben der pädagogisch-philosophischen Auseinandersetzung mit verschiedenen erkenntnistheoretischen Paradigmen sieht es sich einem empirischen Ansatz verpflichtet, der mit Hilfe von sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschungsansätzen (insbesondere Feldstudien, kontrollierten Einzelfallstudien, Interventionsstudien) Beiträge zu einer Evidenzbasierung sonderpädagogischer Praxis im Themenbereich „Prävention und Intervention bei Prozessen von Absentismus und Dropout“ leistet.